D T B

Normale Version: Daamsland
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Markus schaute aus dem Fenster des Airbus A350 der DaamslandAir und betrachtete das endlose Blau des Atlantischen Ozeans unter sich. Vor etwa 5 Stunden waren sie in Frankfurt gestartet, in etwa 2 Stunden würden sie in Frihamm, der Hauptstadt von Daamsland, gelandet sein.

So richtig wußte er immer noch nicht, was ihn dort erwartete, aber es war ihm auch egal. Es war nicht sein Wunschreiseziel, vielmehr war es Jessicas Idee. Jessica war Markus' Traumfrau, die er vor knapp 2 Jahren geheiratet hatte, in 3 Tagen würden sie Hochzeitstag feiern. Sie kannten sich schon ein paar Jahre länger, hatten sich beim Studium Hamburg kennengelernt. Nachdem sie fünf Jahre in "wilder Ehe" zusammengelebt hatten, hatten sie vor 3 Jahren, als sie endlich beide einen anständigen Job hatten, beschlossen zu heiraten. Sie stammten beide aus kleineren Städten und wollten nicht an ihrem 30. Geburtstag die Rathaustreppe fegen müssen oder ähnliches.

Markus war ein bißchen langweilig. Eine zeitlang hatte er geschlafen, aber nun war er wach. Seine Jessica saß nicht neben ihm in der Touristenklasse, sondern in der Businessclass. Es hatte sich angeblich nicht mehr anders buchen lassen. Und wenn er sich so umsah, dann hatte das scheinbar irgendwie System, den um ihn herum saßen ausschließlich andere Männer- während alle Frauen an Bord scheinbar mehr Reisekomfort genossen. Nun, er würde es überstehen. Auch wenn er es schon etwas befremdlich fand, dass offenbar überhaupt kein Bordservice angeboten wurde, während er durch den Vorhang hören konnte, wie die Stimmung immer ausgelassener wurde. Sei's drum. Mehr aus Langeweile zog er einen Ausdruck aus seinem Rucksack. Gestern Abend hatte er noch in einer Online-Enzyklopädie nachlesen wollen, aber nicht mehr die Zeit dafür gefunden, so hatte er sich den Artikel rasch ausgedruckt und beschlossen, ihn während des Fluges zu lesen, der ja lange genug dauerte.

Als sie vor Wochen versucht hatte, ihn zu überzeugen, hatte Jessica schon in groben Worten umrissen, wie er sich Daamsland vorzustellen hatte. Es wäre eine richtige Trauminsel mit üppiger Vegetation und angenehmem Klima, dabei jedoch ein wohlhabendes Land, kein Entwicklungsland. Und so wahnsinnig interessant, weil dort die Frauen das Sagen hatten. Das interessierte sie schon rein aus wissenschaftlicher Sicht, schließlich war sie Soziologin. Er müßte sich das in etwa vorstellen, wie in einem streng islamischen Land, nur eben umgekehrt. Und schließlich liebte er doch diese Spielchen, bei denen er ihr Sklave sein wollte. Das könnte er dann eben mal 14 Tage lang ausprobieren. Er faltete die Blätter auseinander und begann zu lesen:

Daamsland
offizieller Staatsname: Gynarchische Republik Daamsland

Abbildung der Flagge: blauer Mann, der vor roter Frau kniet und ihr einen Fuß küsst, während sie ihm den anderen auf den Nacken stellt, auf schwarzem Grund.

Abbildung des Staatswappens: stilisierter roter Fuß auf stilisierten Hoden mit Penis vor schwarzem Hintergrund mit einer goldenen Krone über dem Wappen.

Hauptstadt: Frihamm (280000 Ew.)
andere Städte: Hogstad (55000 Ew.), Trevborg (41000 Ew.), Lykkhamm (20500 Ew.), Trekron (18900 Ew.)
Sprache: daamsländisch, div. Sprachen von Einwanderern (<1%)

Staatsform: gynarchische parlamentarische Republik mit 2 Kammern:
Raat; Parlament mit 73 Sitzen, Wahl alle 4 Jahre, und
Hoge Cirkel; 12 Mitglieder auf Lebenszeit
Staatsoberhaupt: Alexandra Groote, KDP, Präsidentin für 7 Jahre
Regierungschefin: Vanessa Haarte, KDP

Fläche: 14203 km² (etwa halb so groß wie Brandenburg)
Einwohner: 297000 Herrinnen (und ca. 304000 Sklaven) (etwa so viele wie Stuttgart)
Bevölkerungsdichte: 42,3 Ew./km²
Bevölkerungsentwicklung: +1,8% p.a., vor allem durch Zuwanderung

BIP: 23,1 Mrd US$
BIP/Ew.: 38500 US$
Währung: Daamsland Gulden (DLG); 1 DLG ~ 0.88 EUR

Staatsgründung: 12. Juli 1688
Nationalhymne: "Fria Daams un Hera tener"
Zeitzone: MEZ -3 (als einziger souveräner Staat der Erde)
Kfz-Kennzeichen: DL
Internet-TLD: .dl
Telefonvorwahl: +292

Lage: unmittelbar südl. des nördl. Wendekreises auf ca. 23°N (wie bspw. Kuba, Süd-Algerien oder Taiwan) und auf ca. 37°W (wie etwa das östl. Grönland oder die Azoren), östlicher Teil des mittelatlantischen Rückens, wo afrikanische und amerikanische Platte aufeinander treffen
Klima: warmtropisch, dauernd gemäßigt-feucht mit mehr Niederschlag während der Regenzeit (Ende Oktober bis Anfang März); bestimmt von den Winden des Nord-Ost-Passats
Topografie: im NO bergig, bis knapp 2000 m (Storbjerg 1988 m), nach SW langsam flach abfallend (mittleres Hügelland, Westebene)

Mitgliedschaft unter anderem in UN, UNESCO, WHO, AKP-Gruppe, Interpol, Weltpostverein, Intern. Fernmeldeunion, Weltzollorganisation u.a.

Human Development Index HDI: Platz 24

Religion: verschiedene christliche Religionen 83 % (36 % ev.-luth., 29 % röm.-kath., 12 % orth., 6 % and.); musl. 8 % (5 % sunn., 3 % schiit.); sonstige

Geschichte: der Legende nach brachen im Frühjahr 1688 mehrere Schiffe von verschiedenen Regionen entlang der Nordsee auf in Richtung neue Welt, als es am 22. April in der Nähe von...


An dieser Stelle war dem Drucker das Papier ausgegangen. Viele Informationen, aber im Prinzip alle wertlos für ihn. Keine Bilder, keine Idee vom Alltag. Er überflog den Text noch einmal halbherzig und blieb dann an einer Stelle hängen: "Einwohner: 297000 Herrinnen (und ca. 304000 Sklaven)". Hä? Herrinnen und Sklaven? Sind die nicht ganz dicht? Langsam dämmerte ihm, dass es wohl in Daamsland vielleicht doch etwas anders zuging, als er bisher dachte.

Wie um seine Frage zu beantworten fiel sein Blick auf ein Merkblatt, das müde in dem am Vordersitz angebrachten Netz hing. Eine Information der daamsländischen Regierung für männliche Reisende. In englischer, französischer, deutscher, spanischer, italienischer und russischer Sprache. Dahinter noch eines in niederländischer, polnischer, dänischer, arabischer, japanischer und chinesischer Sprache. Er griff nach dem Flyer und begann zu lesen:

Velkoom i Daamsland- Willkommen in Daamsland!

Männlicher Besucher!

Vieles in Daamsland wird Ihnen vertraut vorkommen, ganz aehnlich wie in Ihrem Heimatland. Anderes wird Ihnen sehr fremd und vielleicht auch befremdlich vorkommen. Aber wir sind sicher, dass Sie sich schnell an die neue Situation gewoehnen werden und sich schon nach kurzer Zeit bei uns wohlfuehlen werden. Jedes Jahr entschliessen sich Hunderte Maenner aus aller Welt, für immer bei uns zu bleiben, was für uns ein Zeichen dafuer ist, dass wir vieles richtig machen. Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, haben wir Ihnen hier schon einmal die wichtigsten Regeln kurz zusammengestellt:

In Daamsland haben wir Zusammenleben der Geschlechter sehr einfach geregelt: die Frauen (daamslaendisch: Daams= Herrinnen) bestimmen wo es lang geht, waehrend die Maenner (daamslaendisch: tener= Diener) einfach gehorchen. Wenn Sie diese Grundregel beherzigen, koennen Sie kaum noch etwas falsch machen.

Voraussetzung fuer eine Einreise ist fuer maennliche Personen, dass sie einen weiblichen Vormund vorweisen koennen. Falls das nicht gegeben sein sollte, wird Ihnen von Amts wegen ein Vormund gestellt werden. Diesem Vormund sind Sie fuer die Dauer Ihres Aufenthaltes unterstellt und auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, sie sollten Ihre Dame also besser nicht ohne Not veraergern... Sie werden ein sichtbares Zeichen tragen, welcher Herrin Sie zugehoeren. Ihre Beziehung zu Ihrer Herrin koennen Sie sich in etwa so vorstellen, wie in Ihrer Heimat die Beziehung zwischen einem (Nutz-) Tier und seinem Halter, mit dem einzigen Unterschied, dass Tiere rechtlichen Schutz vor Quaelerei und Misshandlung geniessen. Vergleichbares ist fuer Maenner in unserem Rechtswesen so nicht vorgesehen. Ihre Herrin trifft alle Entscheidungen fuer Sie, auch die Entscheidung ueber Sein oder Nichtsein. Sehen Sie als einmalige Chance zur Entspannung, frei von jeder Verantwortung.

Aus der Beziehung der jeweiligen sozialen Stellung ergeben sich im Alltag ein paar Verhaltensregeln, die Sie kennen sollten; hier die wichtigsten:

- Begruessung: Wenn Sie mit einer Frau in Kontakt treten wollen oder muessen, begruessen Sie sie, indem Sie ihre Fuesse ausgiebig kuessen. Hoeren Sie nicht auf damit, bevor die Dame Ihnen antwortet, indem sie Ihnen ein paar Fusstritte verabreicht. Wenn sie damit fertig ist, bedanken Sie sich fuer ihre Aufmerksamkeit. Bevor Sie weitersprechen und eventuell Ihr Anliegen vortragen, warten Sie, bis sie zum Sprechen aufgefordert werden.

- Gespraeche: Reden Sie nur, wenn Sie dazu aufgefordert wurden und auch dann so wenig, wie unbedingt erforderlich, natuerlich unter Beachtung der ueblichen Hoeflichkeitsformeln. Jede Frau ist fuer Sie mindestens mit "Eure anbetungswuerdige Weiblichkeit" anzusprechen. Ihre eigene Herrin ist mindestens mit "Eure goettliche Herrlichkeit, der zu dienen ich die Ehre und das Vergnuegen habe" anzusprechen, es sei denn, sie befiehlt etwas anderes. Amtspersonen und aehnliche Wuerdentraeger sind mit "Eure hochherrschaftliche Exzellenz" anzureden. Denken Sie daran schon bei der Passkontrolle, um nicht gleich schmerzhaft korrigiert zu werden.

- Anweisungen: In Begleitung Ihrer Herrin werden Sie in der Regel nicht von anderen Damen angesprochen werden, ausser nach Absprache mit Ihrer Herrin. Dann jedoch, und auch falls Sie sich einmal ohne Ihre Herrin ausserhalb privater Raeume bewegen sollten, ist jede Frau Ihnen uebergeordnet und weisungsberechtigt- und im Falle von Ungehorsam auch berechtigt, Sie angemessen zu zuechtigen.

- angemessene Orte: orientieren Sie sich am besten an den gelben Markierungen in "T"-Form, die Sie meistens am Boden vorfinden, diese Plaetze sind Maennern zugewiesen. Setzen Sie sich also nicht auf oeffentliche Baenke, legen Sie sich davor auf den Boden, damit Sie als Fussablage benutzt werden koennen. Warten Sie vor roten Ampel am Boden liegend unter den wartenden Frauen und gehen Sie erst, wenn Sie sicher sind, dass keine Dame mehr vor Ihnen die Strasse ueberqueren will. Die Ampelphasen sind darauf ausgerichtet. Betreten Sie keine oeffentlichen Verkehrsmittel, sondern nutzen Sie die Haltegriffe und Trittbretter ausserhalb. Setzen Sie sich in Restaurants nicht an die Tische, sondern darunter. Sie werden sehen, alles ist ganz einfach und selbst fuer Maenner verstaendlich.

- Zuechtigungen: Grundsaetzlich ist Ihre Herrin dafuer zustaendig, Ihnen angemessenes Verhalten beizubringen und es durchzusetzen. Da Sie selbst nicht rechtsfaehig sind, haftet Ihre Herrin fuer saemtliche Schaeden, die Sie verursachen. Darueber hinaus sind aber auch andere Frauen unter Umstaenden berechtigt, Sie in gewissem Masse zu zuechtigen. Das gilt natuerlich immer und unter allen Umstaenden fuer die staatlichen Exekutivorgane, die Sie auch gegen den Willen Ihrer Herrin zurechtweisen koennen, aber auch fuer alle anderen Damen, denen gegenueber Sie sich nicht korrekt verhalten. Als Grenze der Zuechtigung gilt grundsaetzlich die Wertminderung, d.h. fremde Frauen duerfen Sie nur soweit koerperlich bestrafen, dass Sie nicht dauerhaft beschaedigt werden oder an den Folgen sterben, anderenfalls sind sie Ihrer Herrin zu Schadensersatz verpflichtet.

- Kleidung: Maenner tragen in Daamsland keine weitere Kleidung ausser Shorts. Mehr ist Dank des milden Klimas nicht notwendig.

Das sollte Ihnen als erste grobe Orientierung genuegen. Seien Sie devot und unterwuerfig gegenueber allen Frauen und orientieren Sie sich an anderen Sklaven, dann wird Ihnen nichts geschehen.

Wir wuenschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!


Markus rieb sich ungläubig die Augen. Konnte dieser Wahnsinn wirklich wahr sein? War er tatsächlich auf dem Weg in ein Land, in dem er über keinerlei Rechte verfügte? Gab's so etwas denn überhaupt? Er hatte eher mit so einer Art Disneyland für Dominas gerechnet, eine kleine private Scheinwelt, wie OWK in Tschechien, aber das hier schien ja ganz andere Dimensionen anzunehmen...

In diesem Moment ertönte die Durchsage der Flugkapitänin, zuerst auf daamsländisch, danach auf englisch und schließlich auf deutsch: "Liebe Fluggäste! Unser Flug DL713 von Frankfurt am Main nach Frihamm wird in wenigen Minuten enden. Wir erreichen Frihamm gegen 14.05 Uhr Ortszeit. Der Himmel ist wolkenlos, wir haben 26 °C und Ostwind der Stärke 2. Kapitänin Sonja Birkens und ihr Team möchte sich von ihnen verabschieden und wünscht ihnen einen angenehmen Aufenthalt. Wir danken ihnen, dass sie sich für DaamslandAir entschieden haben und würden uns freuen, sie bald wieder als unsere Gäste an Bord begrüßen zu dürfen." Es knackte im Lautsprecher und die Anschnallzeichen leuchteten auf. Durch das Seitenfenster konnte Markus bereits die Insel erkennen, die in sattem Grün unter ihm lag. Wegen der Berge im Nordosten mußten sie die Insel umfliegen und schon verlor der Vogel schnell an Höhe, während er sich in eine weite Linkskurve legte. Sie sanken weiter, das Meer kam immer näher, dann plötzlich Land, ein hoher Zaun und die Landebahn. Sanft setzten die Räder auf, bevor die Maschine kraftvoll abgebremst wurde. Sie fuhr noch eine Kurve und rollte in ihre Position, wo sie sanft stoppte. Die Anschnallzeichen erloschen und er hörte, wie die Businessclass-Passagiere das Flugzeug in Richtung Gangway verließen. Dann kam eine Flugbegleiterin, öffnete auch in der Touristenklasse die Luke, an die gerade eine Leiter herangefahren wurde. Nacheinander kletterten die Männer die Leiter herunter. Rechts über sich sah Markus, wie Jessica aus der Gangway zu ihm herunter lächelte und winkte. Mit Gesten versuchte sie ihm mitzuteilen, dass man sich dann nach der Abfertigung treffen würde.

Jessica war voller Vorfreude. Den ganzen Flug über war sie schon gut gelaunt. Der Service war erstklassig, das Essen schmackhaft und frisch und der Champagner wurde großzügig ausgeschenkt. Fast war sie ein bißchen beschickert. Aber nur fast. Vermutlich war es die Wärme, dachte sie, obwohl sie sich noch im klimatisierten Flughafen befand. Aus dem Augenwinkel sah sie, wie eine Reihe muskulöser, braungebrannter junger Männer in kurzen Hosen die schweren Koffer aus dem Bauch des Flugzeugs wuchtete und zum Flughafengebäude schleppte. Der dicke und weiche rote Teppich schluckte den Klang ihrer Absätze komplett. Sie schwebte dem Abfertigungsschalter entgegen, wo eine adrette junge Beamtin sie mit einem strahlenden Lächeln begrüßte und sie nach dem Flug und ihrem Wohlbefinden befragte. Wie nebenbei blätterte Sie Jessicas Pass durch, ehe sie den Einreisestempel auf eine freie Seite setzte und sie nach mitgeführten Sklaven fragte. Jessica mußte lachen und fragte zurück, ob sie ihren Ehemann als Sklaven deklarieren müsse, woraufhin die nette Grenzpolizistin freundlich erwiderte, dass sie das selbstverständlich tun müsse, falls sie während des Aufenthalts von seiner Gesellschaft profitieren wollte. Und so nannte Jessica Markus' Namen und die Grenzpolizistin trug ihn in ihren Computer ein, druckte einen kleinen hoheitlich aussehenden Zettel mit dem Staatswappen aus und klebte es neben dem Einreisestempel in den Reisepass. Dann reichte sie Jessica den Pass zurück und wünschte ihr einen angenehmen Aufenthalt. Sie würde sich noch etwas gedulden müssen, bei den Männern dauerten die Modalitäten immer etwas länger. Sie könnte in der Zwischenzeit schon das Gepäck entgegennehmen und eine Erfrischung zu sich nehmen. Als Jessica daraufhin sagte, dass ihr das Gepäck zu schwer wäre, lächelte die Grenzpolizistin nur verständnislos. "Wo ist das Problem?", fragte sie. "Nehmen sie sich einfach irgendeinen Mann, der da herumsteht und befehlen sie ihm, das Gepäck zur Cafeteria zu tragen, bis ihr eigener Sklave zu ihrer Verfügung steht." Nun war es an Jessica, erst einmal verständnislos zu lächeln, aber dann dachte sie sich, warum eigentlich nicht. Wenn ich schon mal hier bin, kann ich ja gleich mal anfangen zu üben. In Gedanken rief sie sich den Inhalt des Merkblattes ins Gedächtnis, das sie im Flugzeug gelesen hatte. Es war im Grunde das Gegenstück zu denen im Männerabteil, nur eben alles umgekehrt. Es war klar erläutert, wie man sich Männer zu nutze machen konnte und was es zu beachten galt, dazu ein paar Tips zur richtigen Erziehung des eigenen Sklaven. Den Rest würden sie wohl auf der kleinen Rundfahrt erfahren, die sie vor dem Flughafen erwartete.

Ganz in Gedanken versunken ging Jessica in Richtung Gepäckausgabe. Männer knieten am Wegesrand, den Blick verschämt gesenkt, aber dennoch voller Aufmerksamkeit, ob eine der vorüberschwebenden Damen wohl ihre Dienste in Anspruch nehmen wollte. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht scannte Jessica die Sklavengalerie bis ihr Blick an einem gut gebauten blonden Jüngling hängen blieb. Er war für einen Blondhaarigen ziemlich gut gebräunt und mochte wohl noch kaum 18 Jahre alt sein. Sein Rücken trug noch die Striemen der letzten Auspeitschung, die jedoch schon ein paar Tage zurückliegen mußte. Sie wußte nicht, wie sie den jungen Mann ansprechen sollte, schließlich beherrschte sie die Landessprache nicht. Zwar war sie dem Deutschen recht ähnlich, aber mehr eben auch nicht und gesprochen hatte sie sie noch nie richtig gehört. Aber ihre Sorge war unbegründet. Mit gebeugtem Haupt hing der Jüngling an ihrem Blick und kaum dass sie auch nur zu einer Handbewegung ansetzte, lag er auch schon zu ihren Füßen auf dem Boden und küsste ihr inbrünstig die Füße. Erst war sie perplex, dann genoß sie es. Nach fast einer Minute begann es ihr peinlich zu werden und sie erinnerte sich daran, dass er sie ihn ja treten musste, wenn sie wollte, dass er aufhört. Sie stupste mit der Schuhspitze gegen seine Schulter, aber der Jüngling ließ sich nicht beirren und küsste in einem fort. Dann packte sie der Übermut. Sie stellte sich mit ihrem Absatz auf seinen Handrücken und trat ihm mit dem anderen Fuß ins Gesicht. Gerade fest genug, damit seine Lippe aufplatzte und blutete. Aber das konnte sie nicht sehen. Sie hörte nur, wie er in einem seltsamen Singsang die Floskel heruntersagte, die er sicher schon millionenfach gesprochen hatte und die sie in den nächsten Tagen pausenlos hören würde: "Veel Dank, Jur anbetongsverte Viiblighet. Vad kan eg for Ju don?"

Sie wollte ihn schon siezen oder auf englisch ansprechen, besann sich dann jedoch eines besseren und sagte schlicht auf deutsch: "Trag meine Koffer!" Der Jüngling verbeugte sich bis zum Boden, sagte: "To Befeel!" und kroch in Richtung des Förderbandes, erstaunlich schnell, wie Jessica fand. Es dauerte eine Weile, bis ihr und Markus' Koffer kamen. Sie deutete darauf und behände griff sie der Jüngling mit einer Leichtigkeit, als wären sie leer. Jessica ging in Richtung Cafeteria und machte sich komischerweise nicht einen Moment lang Sorgen, dass der fremde Mann ihre Koffer stehlen könnte oder nicht hinterher kommen würde. Und sie behielt Recht. Als sie sich auf einen freien Platz setzte, war er zwei Schritte hinter ihr, in jeder Hand einen Koffer. Jessica grinste, das gefiel ihr. "Stell' die Koffer dahin und hol' mir einen Caffè Latte!", wies sie den Jüngling an, der nur wieder "To Befeel!" sagte und vier Minuten später vor ihr auf die Knie ging und den bestellten Caffè Latte vor ihr auf den Tisch stellte. Jessica überlegte, ob sie ihm ein Trinkgeld geben sollte, kam aber zu dem Entschluss, dass das nicht notwendig war. Was hatte er denn schon besonderes getan? Dafür war er ja schließlich da. Außerdem hatte sie ja auch noch keine Gulden.

Sie stellte überrascht fest, dass sie sich ziemlich schnell an die Gegebenheiten gewöhnte und dass es ihr gefiel. Und während sie vor sich herunter sah, auf den Jüngling und auf ihre Schuhe, hörte sie sich plötzlich nur knapp "Leck!" sagen, während sie ihm ihre von der Reise etwas mitgenommenen schwarzen Pumps entgegenstreckte. Ohne zu zögern beugte sich der Jüngling über ihren Fuß, sagte sein "To Befeel!" und begann sofort ihre Schuhe gründlichst sauberzulecken. Jessica sah ihm fasziniert dabei zu. Als er mit der Oberseite fertig war, hob sie kurz die Füße an und er verstand sofort, legte sich vor ihr auf den Boden und leckte an den Sohlen weiter. Jessica lehnte sich entspannt zurück und genoß den Sklaven und den Kaffee gleichermaßen. Ihre Sohlen waren sicher längst blitzblank, aber sie schob ihm verspielt und ganz in Gedanken ihren Absatz immer wieder in den Mund und zog ihn heraus. Den zweiten Absatz hatte sie direkt auf seiner Brustwarze positioniert und drehte ihn hin und her. Dafür mussten diese Markierungen ja wohl gedacht sein...? Wozu sonst hätte die Natur einem Mann Brustwarzen geben sollen?

So saß sie da und träumte vor sich hin. Der Kellner hatte sie gefragt, ob er ihr noch einen weiteren Kaffee bringen dürfe, aber sie hatte abgelehnt und stattdessen den ersten mit ihrer Kreditkarte bezahlt. Als ihr Name schließlich aufgerufen wurde, stand sie einfach auf und ging zum angegebenen Schalter. Der Jüngling unterdrückte ein Aufstöhnen, als sie ihm zuerst den Absatz voll in die Brustwarze bohrte und sich dann mit dem anderen Fuß auf seinem Mund abstützte. Um den Absatz nicht tief in den Rachen gestoßen zu bekommen, hielt er ihr Gewicht mit seinen Zähnen und Lippen, die dadurch gegen die Zähne gepresst wurden. Wieder platzten sie auf. Aber er bemerkte es kaum, griff sich die Koffer und trug sie ihr hinterher. An die Koffer hatte sie vor lauter Aufregung schon gar nicht mehr gedacht. Sie überlegte, was wohl der richtige Schlußsatz wäre, da sie ja nun seine Dienste nicht mehr brauchen würde, in wenigen Augenblicken würde nämlich ihr eigener Sklave zu ihrer Verfügung stehen und darauf freute sie sich schon diebisch! Sollte sie sich bedanken? Oder einfach "Hau ab!" sagen? Sie entschloß sich für den Mittelweg und sagte: "Ich brauche dich nicht mehr." Der Jüngling verabschiedete sich mit dem Hinweis, dass es ihm gleichermaßen Vergnügen und Ehre war, ihr gedient haben zu dürfen. Wenn sie alles richtig verstanden hatte. Aber das war jetzt egal, denn vor ihr öffnete sich nun eine kniehohe Edelstahltür und Markus kam zu daraus auf sie zu gekrochen.

Zuvor war er, hinter den anderen Männern her, über das Rollfeld zu einem Drehkreuz gegangen, durch das er hinter einen hohen, stacheldrahtbewehrten Zaun gelangte. Die Sonne brannte ihm auf den Schädel. Ganz schön heiß hier! Der Zaun umschloss ein Areal von etwa 200 Mal 200 Metern. Am anderen Ende sah er viele Männer in etlichen Reihen anstehen. Auf einer Höhe von etwa 10 Metern befand sich ein riesiges Plakat auf dem ein Mann in kurzer Hose in einem blauen Kreis abgebildet war. Daneben, in einem roten Kreis, war ein Mann abgebildet, der so aus sah, wie Geschäftsleute in Mitteleuropa sonst aussahen. Er trug Hut, Brille, Jacket, Weste, Hemd, Krawatte, Armbanduhr, lange Hose, Strümpfe und Schuhe. Jedes dieser Accessoires war auf dem Plakat extra durchgestrichen. Und als Markus sah, wie die Männer vor ihm sich all dieser Dinge entledigten und in ihre Taschen packten, tat er es ihnen nach. Nur nicht ungut auffallen!

Mit der Zeit rückte er vor in der Schlange und sah, wie die anderen Männern, nachdem eine Ampel ihnen grünes Licht signalisiert hatte, auf die Knie gingen und in einen schlauchartigen Gang krochen. Schließlich war auch er an der Reihe. Die Ampel sprang auf grün, das Türchen öffnete sich und Markus kroch los. Der Boden bestand schlicht aus feinem Sand, das konnte er fühlen. Ansonsten hatte er keine Vorstellung von seiner Umgebung. An den Seiten und oben waren glatte Wände, vermutlich aus Kunststoff oder Metall. Auf allen Vieren kroch er durch den Gang, der kein Ende zu nehmen schien. Er hatte kein Gefühl für Zeit und Raum, aber hätte ihn jemand gefragt, hätte er geschätzt, dass er wohl eine Viertelstunde so gekrochen ist. Ihm war klar, dass man ihn so auf seine neue Rolle, auf seine Position vorbereiten wollte. Schließlich sah er eine winzige rote Lampe oben rechts über ihm, wie die Kontrolllampe einer Kamera. Hier war der Gang zu Ende. Aber niemand hatte es eilig, ihm zu öffnen. Endlich klickte es und die Pforte öffnete sich. Vor sich sah er einen kleinen Raum, etwas breiter als der Gang und hoch genug, dass die Besitzerin der beiden schwarzen Stiefel vor ihm bequem aufrecht stehen konnte. Vorsichtig kroch er darauf zu und vergegenwärtigte sich noch einmal den Inhalt des Merkblattes. Oberhalb der schwarzen Stiefel sah er zwei zarte Knie, dann kam der blaue Stoff einer Uniformhose, mit einem strahlend weißen Gürtel. Darüber die ebenfalls dunkelblaue Uniformjacke und eine weiße Uniformbluse, die zwei hübsche Brüste erahnen ließ. Die Epauletten konnte er aus seiner Perspektive mehr ahnen, als sehen. An den Händen trug sie weiße Handschuhe und in der rechten Hand hielt sie einen schlanken Rohrstock, aber an Hals und Gesicht konnte er sehen, dass sie tief gebräunt war. Sie hatte schwarze Haare und Augen und feine Gesichtszüge. Sie sah nicht unfreundlich aus, aber streng. Sie ließ keinen Zweifel daran, dass mit ihr nicht zu spaßen war.

Endlich hatte er sie erreicht. Er senkte seine Lippen auf ihre Stiefel und begann sie ausgiebig mit Küssen zu bedecken. Dadurch, dass diese Stiefel ja praktisch den ganzen Tag nur geküsst wurden, waren sie leicht feucht. Und dadurch, dass der Boden voller Sand war, waren sie sehr staubig. Markus spürte die Sandkörner zwischen seinen Zähnen, das einzige, was ihm ein bißchen den Spaß verdarb. Ansonsten konnte er durchaus Gefallen daran finden, dieser Latino-Göttin die Stiefel zu küssen. Er spürte, wie eine Erektion in seiner Unterhose zu wachsen begann. Zum Glück konnte sie das nicht sehen, weil er ja vor ihr auf Knien lag. So dachte er, während er verträumt das weiche Leder mit seinen Lippen liebkoste.

Ohne Vorwarnung holte sie aus und trat ihm mit der Stiefelspitze ins Gesicht, schrammte seine Nase entlang traf seine Oberlippe. Sie stellte ihren Fuß wieder in den Sand und hob den anderen, der ihn heftig und unerwartet- und unerwartet heftig- in die Rippen traf und auf die Seite warf. Sie trat noch einmal nach und er lag vor ihr auf dem Rücken. Die Wölbung in seiner Unterhose und den kleinen feuchten Fleck auf seiner Unterhose quittierte sie mit einem schiefen Lächeln, ehe sie ihm dreimal mit voller Kraft mit dem Absatz in den Magen trat. Deshalb also gab es auf dem Flug keine Verpflegung... Nach dem dritten Tritt blieb sie auf seinem Bauch stehen und trat mit dem anderen Fuss auf sein erigiertes Glied. Süßer Schmerz durchfuhr ein. Es tat weh, aber irgendwie war es auch geil. Bis sie den Fuß wieder von seinem Glied hob, ihn zur Seite abspreizte bis sich ihr Bein fast im rechten Winkel zum anderen befand. So harrte sie einen Augenblick aus und sah ihm lächelnd ins Gesicht. Er lächelte zaghaft zurück, unsicher, wie er mit der Situation umgehen sollte. Aber in diesem Moment ließ sie ihr Bein auch schon wieder nach unten schwingen und ihre Ferse rammte mit vollem Schwung seine Hoden, die zu explodieren schienen. Sie stellte sich auf seine Brust und sah hinunter in sein Gesicht, schien auf etwas zu warten. da fiel es ihm wieder ein und er bedankte sich artig für ihre Aufmerksamkeit und in seiner Aufregung verhaspelte er sich und nannte sie "Eure hochherrschaftliche göttlich-weibliche Exzellenz". Aber der Form war ja genüge getan, nach oben gab es ja bei der Ehrerbietung keine Grenze. Sie schaute ihm jetzt frech ins Gesicht und ließ einen Tropfen ihrer Spucke aus ihrem Mund fallen, mitten in sein Gesicht. Dann erklärte sie ihm noch einmal kurz die rechtlichen Besonderheiten und dass er nur einreisen dürfte, wenn er bereit war, alles zu akzeptieren. Er bestätigte unterwürfig, dass das insgeheim schon immer sein Wunsch gewesen wäre und dass er selbstverständlich alles ihm mögliche tun würde, um ein guter Sklave zu sein. "Natürlich.", sagte sie und nickte. Dabei verrieb sie mit der Spitze ihrer Stiefelsohle den Spuckeklecks in seinem Gesicht. Sie stieg von ihm ab und bevor sie das Zeichen gab, die Ausgangspforte für ihn zu öffnen, stampfte sie ihm noch einmal mit allem, was sie hatte, in den Bauch. Markus krümmte sich vor Schmerz und versuchte wieder auf die Knie zu kommen, um voran zu kriechen. Um ihm zusätzlichen Antrieb zu verleihen, gab sie ihm noch zwei scharfe Hiebe mit dem Rohrstock auf seinen Hintern. Es zeckte heftig und er würde es noch tagelang spüren.

Weiter ging es durch einen kürzeren Kriechgang, an dessen Ende sich die Prozedur wiederholte. Wieder öffnete sich die Pforte und wieder fiel sein Blick auf eine Uniformierte. Sie war ein vollkommen anderer Typ, sah aber nicht minder scharf aus. Bestimmt machten die das mit Absicht! Sie trug die gleiche Uniform, war jedoch etwas größer und eher der nordische Typ, blondes Haar und strahlend blaue Augen. Die Haut heller, als die andere, aber ebenfalls sonnengebräunt. Er wollte eben anfangen, auch ihre Stiefel abzuküssen, da hörte er sie mit kräftiger, befehlsgewohnter Stimme sagen: "Umdrehen!". Er drehte sich um und lag ihr nun zu Füßen. Sofort stand sie auf seiner Brust und presste seinen Brustkorb zusammen. Er schätzte ihre Größe auf einen Meter achtzig, sie würde sicher locker 65 kg wiegen. So mussten sich Asthmatiker fühlen dachte er, während sie noch die perfekte Position suchte. "Pass!", sagte sie und er versuchte das Dokument aus seinem versandeten Rucksack zu bekommen. Gar nicht so leicht, denn seine Bewegungsfreiheit war doch sehr eingeschränkt und wirklich etwas sehen konnte er auch nicht. Die Brunhilde auf seiner Brust wurde ungeduldig und stampfte mit dem Fuß auf: "Schneller!"

Sekundenlang bekam er keine Luft und er drohte schon ohnmächtig zu werden. Die Grenzpolizistin hatte ihr Gewicht nun ganz auf das andere Bein verlagert und ihr Absatz malträtierte seine kurzen Rippen. Endlich hatte er den Pass in der Hand und versuchte ihn ihr hochzureichen, aber sein Arm war zu kurz und sie nicht in der Stimmung, ihm entgegen zu kommen. Stattdessen sprang sie nun auf das andere Bein und trat ihn damit in den Magen, dabei ließ sie von seinen Rippen ab. Er krümmte sich ihr fast von allein entgegen und sie nahm ihm das Dokument ab. Nachdem sie das Foto verglichen hatte, stellte sie sich mitten auf sein Gesicht und sagte nur kurz: "Lecken!".

Er leckte die staubigen Sohlen. Der Absatz brachte erneut seine Lippe in Not und die Mitte der Sohle stand auf seiner Nase und drückte sie platt. Er hatte einige Mühe zu atmen. Durch die Nase ging gar nichts, der Absatz auf dem Mund ließ auch nicht viel zu und der andere fuß auf seiinem Bauch machte es auch nicht leichter. Seine Rippen schmerzten noch immer bei jedem kleinen Atemzug von dem fiesen Tritt vorher. Er konnte nicht sehen, was sie über ihm an der Tastatur machte. Es war ihm auch egal. Als sie die Füße wechselte, erhaschte er einen Blick und sah eine Abbildung von Jessicas Pass auf dem Monitor. Sie stellte sich wieder mit beiden Füßen auf seine Brust und fragte ihn nach seiner Herrin. Da Übereinstimmung herrschte, durfte er sich noch bedanken. Zum Abschied bekam er noch ein paar kräftige Tritte in die Seite und schon öffnete sich wieder ein Türchen.

Dieses Mal gelangte er direkt in den nächsten Raum, wo eine Rothaarige in einer anderen, grün-grauen Uniform auf ihn wartete. Sie hatte slawische Gesichtszüge, hohe Wangenknochen und grüne Augen, die toll zu ihrer Uniform passten. Sie trug keine Stiefel, sondern Pumps. Er begrüßte sie, wie er es gelernt hatte und stellte fest, das ihre Haut noch viel aufregender zu küssen war, als die Lederstiefel der ersten beiden Damen. Er stellte außerdem fest, dass sie mit den Pumps lange nicht so fest zutreten mußte, um sogar noch größere Schmerzreize bei ihm hervorzurufen. Nach dem Austausch von Höflichkeiten ließ sie ihn sich zu ihren Füßen hinlegen, nahm ein Edelstahlhalsband von ihrem Pult und stellte sich auf seinen Brustkorb, der immer noch von den letzten beiden Begegnungen schmerzte. Sie hockte sich hin und ihre Absätze bohrten sich fest in sein Fleisch. Sie fragte noch einmal seine Daten und die von Jessica ab, prüfte die Inschrift des Halsbandes und legte es ihm an. Das Schloß rastete ein und von diesem Moment an war er ein richtiger vollwertiger (oder vollwertloser) daamsländischer Sklave, ganz offiziell. Und draußen wartete sicher schon seine geliebte Ehefrau, die nun für 2 Wochen auch seine Herrin sein würde. Tolles Abenteuer! Die Uniformierte richtete sich wieder auf und drehte sich um 90°, dabei machte sie ihm noch ein paar hübsche neue Abdrücke mit ihren Absätzen und rief Jessicas Namen in ein Mikrofon. Dann stieg sie von ihm und die letzte Pforte öffnete sich. Vor ihm stand Jessica und strahlte ihn an. "Ich fühle mich hier schon richtig zuhause!", säuselte sie, "und, gefällt es dir auch?"

Bevor er ihr antwortete, begrüßte er seine Herrin erst einmal nach guter daamsländischer Art mit ausgiebigen Fußküssen. Ihre anschließenden Tritte trafen zielgenau wieder seine Lippe und seine Rippen, aber er presste die Zähne zusammen und sagte erstaunlich überzeugend: "Ja, alles toll hier. Könnte gar nicht besser sein..." Sie erwiderte: "Das freut mich, Schatz. Habe ich es dir nicht gesagt? Und jetzt komm schnell mit, draußen wartet schon unser Bus."

Fortsetzung folgt...
Tolle Story.
Bin schon ganz gespannt, wie es weitergeht.
Soviel sei schon verraten: mit einer landeskundlichen Busrundfahrt.
Wow! Ein sehr schöner Anfang. Respekt.

Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.
WOW, GGdGGG!!!
Mal wieder ein sehr vielversprechender Start - freue mich schon auf die Fortsetzung!

Bist Du eigentlich auch noch an "Es ist nicht direkt Hollywood..." dran?
Das wäre fantastisch!!!
Ehrlich gesagt ist das etwas in den Hintergrund geraten, aber wenn mal wieder schlechtes Wetter ist, kann ich da ja nochmal bei gehen.
Tatsächlich, auf dem Vorplatz wartete bereits ein Bus von "DL-Tourist Board", eine Reiseleiterin winkte ihnen zu. Sie hatte blonde, schulterlange Haare und trug eine Art Business-Kostüm, einer Stewardessenuniform nicht unähnlich: hellblaue Bluse, dunkelblaues Halstuch, Jacket und ebensolcher Rock, dazu passend bequem aussehende dunkelblaue Pumps mit mittelhohem Blockabsatz. Ihre strahlend blauen Augen zitierten die Farbe der Bluse, ihre offen und freundlich wirkenden Gesichtszüge wirkten nordisch, nur die sportliche Bräune verriet, dass sie ständig tropischer Sonne ausgesetzt war. Mit einer einladenden Geste lud sie Jessica und Markus ein, in den Bus zu steigen und es sich bequem zu machen. Jeder eben so bequem, wie es ging.

Busse in Daamsland sehen etwas anders aus, als im Rest der Welt. In 6 Reihen sind auf jeder Seite kommode Sessel installiert, insgesamt also 12 Sessel, mit relativ viel Fußraum, der auch erforderlich ist, denn hier, vor den Sesseln befindet sich ein filzbespanntes Brett, auf das sich die Männer zu legen haben. Die Damen nehmen natürlich in den Sesseln Platz und legen ihre Füße auf den Sklaven ab, wo sonst? Damit nun diese Sklaven bei der Rundreise auch in den Genuss einer Aussicht kommen, befinden sich unter den großen Panoramascheiben noch einmal kleine bullaugenartige Fenster. Nachdem Markus sich auf seinen Platz gelegt hatte und Jessica über ihn hinweggeturnt war und ihre Füße auf seinem Nacken abgelegt hatte, warteten sie noch auf zwei andere Paare, dann ging es los.

Die Reiseleiterin nahm neben dem Fahrer Platz und ergriff das Mikrofon: "Verehrte Damen, liebe Sklaven! Mein Name ist Britta Brylén. Im Namen des daamsländischen Tourismusverbandes begrüße ich sie herzlich auf unserer kleinen Insel und hoffe, dass sie eine schöne Zeit hier verleben. Wir werden nun, bevor wir sie zu ihren Unterkünften geleiten, eine kurze Rundfahrt mit ihnen machen, um ihnen bereits erste Eindrücke zu vermitteln, Anregungen zu geben und sie auf ein paar Besonderheiten hinzuweisen. Für Fragen stehe ich ihnen natürlich auch gerne zur Verfügung." Dann gab sie dem Fahrer ein gebieterisches Zeichen und der Bus setzte sich behutsam in Bewegung. Nachdem zunächst keine Rückfragen kamen, ergriff Britta wieder das Wort: "Vielleicht zuerst ein paar Dinge betreffend unsere Sprache. Die ersten Siedlerinnen kamen aus Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden. Das ist für sie als deutschsprachige Gäste von großem Vorteil, denn wie sie sicher bereits bemerkt haben, sind viele Wörter für sie leicht zu erraten und zu verstehen. Auf der anderen Seite versteht nahezu jeder hier umgekehrt auch ihre Sprache, so dass sie sich zu 95 % in ihrer Muttersprache verständlich machen können sollten. Um ihnen das Verstehen von Daamsländisch noch etwas zu erleichtern, habe ich noch zwei Hinweise: In ihrer Sprache werden Substantive, Eigennamen, am Satzanfang und unter Umständen Anreden mit Großbuchstaben geschrieben. Das ist bei uns anders. Bei uns werden alle weiblichen Begriffe, also Namen von Frauen und Worte, deren grammatikalisches Geschlecht weiblich ist oder sich darauf beziehen mit Großbuchstaben geschrieben. Also auch Adjektive oder Verben, wenn das Subjekt weiblich ist. Umgekehrt werden alle männlichen Formen klein geschrieben, auch Namen und am Satzanfang. Das mag für sie ungewohnt wirken, aber man gewöhnt sich schnell daran, wenn man es weiß. So ist auch das grammatikalische Geschlecht leicht zu erkennen. Hierbei gibt es übrigens noch eine Faustregel: Alles, was allgemein positiv konnotiert ist, ist weiblich, alles negative männlich. Genau wie im richtigen Leben.

Die zweite Besonderheit wird ihnen, wenn überhaupt, wohl erst auf den zweiten Blick auffallen, aber für den Fall, dass sie sich selbst an unserer Sprache versuchen wollen, ist es wichtig zu wissen: es gibt zwei verschiedene Versionen der Ich-Form, eine männliche und eine weibliche. Das sollten sie wissen. Früher gab es das auch noch bei den Mehrzahlformen, aber für die vielen Immigranten erwies sich das als zu komplex, so dass es abgeschafft wurde. Bei älteren Einhimischen kann ihnen das jedoch noch begegnen. Bei wir oder ihr kommt es demnach darauf an, ob es sich um eine weibliche, männliche oder gemischte Gruppe handelt, im letzteren Fall zusätzlich darauf, ob die sprechende oder angesprochene Person männlich oder weiblich ist. Sie werden sicher nicht oft damit konfrontiert werden.

So, nun haben wir auch schon fast die erste Attraktion erreicht, auf der in Fahrtrichtung rechten Seite werden sie gleich die Arena sehen können. Sie ist die größte ihrer Art in Daamsland, aber auch in den kleineren Provinzstädten gibt es kleinere Stadien. Sie haben bei uns dieselbe Funktion, wie im alten Rom, hier werden abends sportliche Spiele zur Belustigung und Unterhaltung der Bevölkerung abgehalten, tagsüber kann jeder die Anlagen mit den eigenen Sklaven nutzen und trainieren oder zum Spaß spielen. Zu den populärsten Sportarten gehört das Sklavenreiten, das in zwei Varianten ausgeführt wird. Entweder auf allen Vieren, mit der Herrin auf dem Rücken des Sklaven sitzend oder auf zwei Beinen, mit der Herrin auf den Schultern des Sklaven sitzend. Die zweite Variante ist natürlich die schnellere, bei der ersten geht es dafür rustikaler zur Sache. Es gibt Rennen auf Zeit, wo eine bestimmte Strecke möglichst schnell absolviert werden muß. Oder Rennen auf Strecke, wo gerannt wird, bis der Sklave erschöpft unter ihr zusammenbricht und sich nicht mehr zum Weiterrennen motivieren läßt. Hier gewinnt dann das Paar, das am weitesten gekommen ist.

Die zweite, noch populärere Sportart ist der Gladiatorenkampf. Hier gibt es viele verschiedene Disziplinen. Die Kämpfe mit Instrumenten dauern eine, zwei, drei oder fünf Minuten. Die Herrin versucht hierbei den Gladiator mit haushaltsüblichen Instrumenten (also Peitschen, Gerten, Rohrstöcke oder Ketten und natürlich festem Schuhwerk) innerhalb der vorgegebenen Zeit niederzuschlagen oder zur Aufgabe zu zwingen. Der Gladiator kann dabei verschiedene Handicaps haben, etwa eine Augenbinde, Handschellen, eine Spreizstange, muss aber nicht sein. Das geht dann natürlich ins Scoring ein. Wenn ein Gladiator es also schafft, mit maximalem Handicap 5 Minuten zu überstehen, geht es mit seiner Karriere steil nach oben.

Die Kämpfe ohne Instrumente dauern länger, nämlich 10, 20 oder 30 Minuten. Auch hier können die Gladiatoren durch Handicaps punkten. Sie dürfen sich zwar auch hier natürlich nicht wehren, aber sie können sogar gewinnen. Tritte in die Hoden sind nämlich nur zum Abschluß zulässig, nach dem Eierkick darf der Gladiator nicht noch einmal länger als 3 Sekunden vom Boden hochkommen. Schafft er es, hat er gewonnen und gewinnt sehr viele Punkte. Sehr beliebt sind auch die 2 gegen einen Wettbewerbe, wo zwei Herrinnen abwechselnd einen Gladiator bearbeiten. Gewonnen hat am Ende diejenige, die die letzte Aktion ausgeführt hat, bevor er zu Boden geht und liegen bleibt.

Wie gesagt, ab 20 Uhr kämpfen die Profis, bis 19 Uhr kann jeder eine Bahn mieten. Und falls sie sich fragen sollten, was die Gladiatoren dazu motiviert, sich möglichst lange malträtieren zu lassen und was ihnen am Ende die Punkte nützen: erstens sind Gladiatoren kostbar, gute Gladiatoren werden zwischen den Kämpfen gut medizinisch betreut und gehegt und gepflegt, damit ihre Herrinnen gut an ihnen verdienen. Und zweitens können sie, wenn sie eine ausreichend hohe Punktzahl erreicht haben, zu Kerls werden. Kerls sind Männer, die nicht mehr im Sklavenstand sind. Sie haben zwar nicht die Rechte einer Herrin, aber auch nicht die Pflichten eines Sklaven und gehören niemandem. Dazu erzähle ich später noch mehr." Britta verstummte und Markus sah die Arena langsam aus seinem Blickfeld schwinden, als ihn ein Tritt auf den Hinterkopf traf und aus seinen Träumen riß. Jessica rief begeistert: "Au ja Schatz, da müssen wir hin, das möchte ich auch mal probieren. Hast du auch Lust?" Mit einem Anflug von feiner Ironie entgegnete Markus brav: "Natürlich, Schatz, ich brenne schon darauf!"

Die Bebauung am Straßenrand nahm zu, sie erreichten langsam die Stadtgrenze von Frihamm. Der Bus verringerte sein Tempo und machte sich daran, die nächste Ausfahrt zu nehmen, als Britta sich wieder zu Wort meldete: "Gleich bekommen sie einen kleinen Einblick in unser Bildungs- und Erziehungssystem. Wir werden gleich gegenüber von einer Ganztagsschule mit angeschlossenem Hort zu stehen kommen, wo man eine gute Aussicht auf den Schulhof und Teile der Unterrichtsräume hat. Hier lernen bereits die jüngsten Mädchen, wie sie sich als künftige Herrinnen Respekt verschaffen können. Bereits nach Ende der zweiten Klasse sind sie geübt im Umgang mit Peitsche und Gerte, bis zur vierten Klasse können sie auch andere Schlaginstrumente so einsetzen, dass sie maximalen Schmerz erzeugen, ohne den Sklaven zu beschädigen. Neben den traditionellen und einigen internationalen Sportarten lernen die Mädchen auch viel Körperbeherrschung. Eine stolze Körperhaltung, die richtige Mimik und Rhetorik und natürlich auch das Gleichgewicht zu halten, mit hohen spitzen Absätzen auf einem weichen und beweglichen Untergrund. Neben diesen gesellschaftlichen Fertigkeiten steht ihnen jeder Bildungsweg offen, unsere Universität gehört in vielen Diszipinen zu den allerbesten der Welt.

Jungen dagegen lernen von Anfang an Gehorsam, Duldsamkeit, Demut und Unterwerfung. Sie lernen ihre Mitschülerinnen respektieren und erleben am eigenen Körper die Macht der Frauen. Fachlich ist ihre Ausbildung ganz und gar abhängig von ihrem Verwendungszweck. Sie lernen natürlich lesen und schreiben und einfache Mathematik, in dem Rahmen, wie sie es zur Bewältigung ihrer Aufgaben benötigen. Sie lernen in Musik und Lyrik Lobeshymnen auf ihre Herrinnen zu verfassen, sie lernen das richtige Benehmen und sie haben natürlich viel Sport, Sport, Sport. Sie müssen kräftig sein, damit sie hart und ausdauernd arbeiten können. Sie müssen gelenkig sein, damit sie auch an engen Orten zu den Füßen ihrer Herrin an ihrem Platz liegen können. Normale Omnibusse zum Beispiel sind deutlich enger als dieses Modell hier. Und sie lernen leiden, Schmerzen zu ertragen, ohne zu klagen, denn niemand will einen jammernden Sklaven. Darüber hinaus lernt jeder Sklave die Dinge, die er im Alltag können muss: kochen, Hauswirtschaft, Gartenarbeit und später auch Reflexzonenmassage und erotische Stimulation. Ansonsten lernen sie eben, was sie wissen müssen, je nachdem ob sie als Industriesklave, als Landwirtschaftssklave oder als Dienstleistungssklave eingesetzt werden. Einige besonders wertvolle werden sogar in Hightech ausgebildet, wenn sie in diesem Bereich am meisten von Nutzen sind. Oh, ich sehe, wir sind schon da."

Sie blickten aus dem Bus und sahen die Worte der Reiseleiterin bestätigt. Ein vielleicht 7 oder 8-jähriges Mädchen zitierte einen jungen gleichen Alters zu sich, befahl ihn auf die Knie und ohrfeigte ihn ausgiebig. Am Ende ließ sie ihn sich mit Fußküssen bedanken und gab ihm einen Abschiedstritt.

Drei etwa 12-jährige hatten einem vor ihnen knienden Jungen die Augen mit einem Strumpf verbunden und gaben ihm abwechselnd Ohrfeigen. Dann ließen sie ihn raten, wer ihn geohrfeigt hat. Lag er richtig, spuckten sie ihm zur Belohnung in den Mund. Lag er falsch, kassierte er Fußtritte. Zu seinem Pech riet er nicht besonders gut, manchmal wurde er aber auch einfach nur betrogen und wurde trotz richtiger Antwort getreten.

Ein Stückchen weiter schien gerade Sportunterricht stattzufinden. Vom Alter her mußte es sich schon um die höchste Jahrgangsstufe handeln, dementsprechend anspruchsvoll waren die Übungen. Zuerst machten die Mädchen Zielsprungübungen, während die Jungen ihre Bauchmuskulatur stählten. Dazu stiegen die Mädchen eine fünfstufige Treppe empor und sprangen von dort auf die Jungen, die sich mit verbundenen Augen unterhalb der Treppe hinlegen mußten. Jeder der 12 Jungen mußte einmal alle 13 Mädchen auf sich landen lassen. Wenn die Landung nicht sicher gestanden wurde, wurde wiederholt. Dadurch, dass die jungen Männer die jungen Damen ja nicht sehen konnten, mußten sie ihre Muskeln ständig unter Spannung halten. Man konnte sehen, wie die Damen versuchten, durch scharren mit den Füßen zu täuschen und immer wenn ihnen das gelang, zuckte der untenliegende. Natürlich gab es auch einige Treffer in Momenten suboptimaler Muskelspannung und obwohl niemand wagte, den Schmerz offen zu zeigen, war er doch offensichtlich.

Anschließend gab es noch etwas Krafttraining. Der Junge lag auf dem Bauch, das Gesicht auf den Schuhen des Mädchens vor ihm. Ein zweites stellte sich auf seine Schulterblätter und nun sollte er 10 Liegestütz machen und dabei, immer wenn er unten war, dem Mädchen vor ihm beide Füße küssen. Man sah, wie die Arme zitterten und alle Reserven mobilisierten und sicher schmerzte auch der eine oder andere Bauch noch kräftig, aber alle schafften die geforderte Anzahl Übungen. Der Unterricht ging noch weiter, aber der Busfahrer startete wieder den Motor und die Fahrt ging weiter.

Es ging weiter stadteinwärts und wenige Minuten später standen sie vor einem Gebäude, über dessen Eingang "BAANGAARD" stand. Frihamm Hauptbahnhof. Auf dem Bahnhofsvorplatz standen ein paar Rikschas und noch weniger orangefarbene Taxis. Einige Sklaven fegten die Gehwege und Straßen, andere hoben Müll auf oder gossen Pflanzen. Elegante Damen saßen auf Bänken und in Cafés, zu ihren Füßen ihre Sklaven. Manche eilten mit schnellen Schritten in das Bahnhofsgebäude, dicht gefolgt von ihrem Gepäckträger. Ein Streifenwagen stand an der Ecke, die Polizistinnen lässig rauchend auf die Motorhaube gelehnt. Ein weiterer, größerer Polizeiwagen stand ein Stück weiter unter einem Baum im Schatten. Da knackte es im Lautsprecher und Britta ergriff wieder das Wort: "Wie sie sehen, hat unser Gesellschaftssystem einen weiteren Vorteil. Vor uns sehen sie den Hauptbahnhof. Was sie hingegen nicht sehen: Obdachlose, Betrunkene, Rauschgiftsüchtige, Kriminelle, was in anderen Hauptstädten rund um die Bahnhöfe üblich ist." Jessica hob ihren Arm, um sich zu Wort zu melden: "Dabei muss man aber auch dazu sagen, dass dieser Bahnhof jetzt nicht eben monumental ist. Die meisten Provinzbahnhöfe oder S-Bahnhöfe sind bei uns größer und von mehr Menschen frequentiert." Auf diesen Einwand schien Britta gewartet zu haben. Sofort setzte sie wieder an: "Das mag sein, aber sie werden bei uns auch an keinem anderen Ort solche asozialen Objekte finden. Hier gibt es nirgends ein Drogenproblem, weil Männer hier überhaupt nicht mit irgendetwas handeln können, erst recht nicht mit illegalen Substanzen. Und eine Frau würde sich hüten, das zu tun, denn würde sie dabei erwischt, verlöre sie all ihre Privilegien als Frau, sie wäre also praktisch vogelfrei. Niemand würde sie schützen. Nicht als Dame mit Bürgerrechten und auch nicht als Sklavin und Privatbesitz einer Herrin. Bisher funktioniert diese Abschreckung sehr gut." Wo sie Recht hatte, hatte sie Recht. Jessica erschauderte bei dem Gedanken.

Weiter ging die Fahrt, und wie in so vielen Bahnhofsvierteln dieser Welt, war auch hier die Vergnügungsmeile nicht weit entfernt. Langsam fuhr der Bus durch eine Straße, die gewisse Ähnlichkeiten mit einigen Straßenzügen auf Sankt Pauli hatten. Jetzt am Tag war nicht viel los, es wurde aufgeräumt und sauber gemacht, Warenlieferungen kamen an und die Protagonisten ruhten sich aus für eine lange Nacht. Die Neonreklamen waren am Tage natürlich ausgeschaltet, aber etwas befremdlich wirkten die Motive dennoch. Statt Frauen mit drallen Titten waren Männer mit kräftigen Muskeln abgebildet. Und mit anderen kräftigen Organen. Es gab Boutiquen, in denen es Verkleidungen aller Art gab, für Sklaven, wie für Herrinnen. Es gab natürlich die üblichen Stimulanzmittel und überdurchschnittlich viele Artikel offen im Schaufenster ausgestellt, die man in den USA vermutlich gar nicht und in Europa nur im gut sortierten BDSM-Online-Versand bekommen würde... Es gab Etablissements wo der Schwerpunkt auf konventionellem Sex lag, klassische Bordelle mit männlichen Nutten eben. Es gab Etablissements, wo sich die Damen auf unterschiedlichste Weise verwöhnen lassen konnten, sogenannte "Massage-Bars" und es gab die etwas härteren Läden, wo frau mal ihre Wut auslassen oder ihren Sadismus ausleben konnte, ohne eigene Sklaven beschädigen zu müssen. Jessica und Markus sahen sich die Straßenzüge aufmerksam an, hatten dabei aber höchst unterschiedliche Gedanken, die sie auch für sich behielten. Am Rand des Vergnügungszentrums, auf dem Weg in die eigentliche Innenstadt, befand sich dann eine große offene Markthalle im tropischen Stil. Innen sah es aus, wie auf einer Fachmesse, nur dass die ausgestellten Waren eben Menschen waren. Sklaven. Je nach Verwendungszweck drapiert. Die reinen Arbeitssklaven schön geölt mit glänzenden Muskeln in kraftprotzenden Posen. Im Hintergrund Fotos von landwirtschaftlichen Szenen oder Werkstattambiente. Intelligentere Sklaven saßen dekorativ an Hightech-Schreibtischen und auf Monitoren wurden ihre Fähigkeiten aufgelistet, wie man es von Ausstattungsmerkmalen und Technischen Daten aus Autohäusern kennt. Etwas abseits wurden auch Sex-Sklaven angeboten, die natürlich ihre Primärattribute präsentierten. Die Stimmung war wirklich sehr marktmäßig. Da wurde gefachsimpelt und an der Ware herumgedrückt, gefeilscht und schließlich eingeschlagen. Alles in allem wurden wohl so an die 200 Sklaven feilgeboten. Hier meldete sich dann auch Britta wieder über das Mikrofon: "Ja, meine Damen, sie sehen, dem Vergnügen sind kaum Grenzen gesetzt, höchstens finanzielle. Versäumen sie nicht, die einmalige Marktatmosphäre zu erleben und lassen sie sich gerne auch mal von einer der Verkäuferinnen beraten, aber bevor sie sich zu einem vorschnellen Kauf entschließen, machen sie sich mit den Bestimmungen vertraut. So sind Sklaven beispielsweise kaum legal außer Landes zu schaffen, wenn dann nur mit hohen Ausfuhrzöllen. Außerdem gibt es kaum noch andere Staaten, in die sie als Ware eingeführt werden können. Es gibt aber eine Beratungsstelle beim Innenministerium, wir kommen gleich daran vorbei, dann zeige ich sie ihnen."

Langsam wälzte der Bus sich nun durch die Hauptgeschäftsstraße. Es war viel Verkehr und eng, wie in anderen Städten auch. Aber so konnten die Touristen dem wilden Treiben in Ruhe zusehen. Beeindruckend waren die Obst- und Gemüsestände mit ihrer üppigen Vielfalt. Und an jedem gab es am Boden eine Kiste mit zweitklassiger Ware, aus der sich Sklaven frei bedienen durften. Daneben stand eine Schale voll Wasser, ebenfalls für durstige Sklaven. Interessant sahen auch die Boutiquen aus. Die Herrenabteilung extrem übersichtlich: Gummizug-Shorts in weiß, rot, gelb, blau, grün und schwarz, machmal auch orange oder braun, in den Größen XS bis XXXL. Das war's. Keine Hemden, keine Schuhe, erst recht keine Krawatten. Der daamsländische Mann trug Shorts. Und sonst nichts. Umso üppiger die Auswahl für die Damen. Hier gab es alles, was das Herz begehrte. Schuhe in allen Formen und Farben. Von Espadrilles bis Louboutin und Blahnik. Mode in allen Preislagen. Einfache Modehäuser wie überall. Junge Mode, Business Mode, Sommer Mode bis hin zu Haute Couture, aber auch originelles, wie beispielsweise die farbenfrohen Gewänder aus dem Senegal und anderen afrikanischen, südamerikanischen und karibischen Staaten. Es gab sogar Wintermode, auch wenn man die sicher nie in Daamsland anziehen würde. Geschäfte für Haushaltswaren boten Züchtigungsinstrumente für den normalen Alltagsgebrauch an, meist schmucklose Billigware aus industrieller Produktion. Wer auf sich hielt, ging zur Peitschenmacherin. In deren Verkaufsräumen wurden edle, verzierte Schlaginstrumente aus feinem Leder und anderen hochwertigen Materialien angeboten. Und natürlich konnte man sie auch vor Ort ausprobieren. Auf dem großen, staubigen Hof gab es verschiedene Pfähle und Böcke zum Fixieren und man hatte genug Platz, um richtig auszuholen. Natürlich wurden auch die passenden Böcke, Pfähle, Kreuze usw. angeboten und auf Wunsch auch geliefert und installiert. Mit lebenslanger Garantie (bezogen auf das Leben des Sklaven...).

Es gab Parfums und Gewürze, Straßenküchen, Bäckereien, Fleischereien, frischen Fisch natürlich, man bekam unweigerlich Lust. Und die Nebengassen, viel zu eng für den Bus, selbst für normale Autos, sahen noch einmal interessanter aus. Bei vielen Geschäften konnte man gar nicht richtig erkennen, wozu die ausgestellten Waren eigentlich zu gebrauchen waren. Jessica wäre am liebsten sofort ausgestiegen und hätte drauf los gekauft. Markus quälte mehr der Geruch all der leckeren Dinge. Britta brachte noch ein paar Wirtschaftszahlen an, aber niemand hörte wirklich zu, zu beeindruckend war einfach die Kulisse.

Die Straße wurde wieder breiter, der Verkehr etwas flüssiger, sie umfuhren einen großen Kreisverkehr, in dessen Mitte eine riesige Statue stand, die "Victoria-Statue", die den Sieg über das Patriarchat ehrte. Eine 17 m hohe Victoria stand auf 12 unter ihren Füssen knienden, etwa lebensgroßen Sklaven. Mit gebieterischem Blick schaute sie über Frihamm und die ganze Insel. Das Wahrzeichen der Stadt, das auf keiner Ansichtskarte fehlte. Links ginge es zum Hafen herunter, rechts in einen vornehmen Vorort, der Bus aber fuhr geradeaus auf einen Prachtboulevard, der von repräsentativen Gebäuden gesäumt wurde, nur durch zwei Reihen hohe Palmen von diesen getrennt. Als erstes erreichten sie das "Ting", das Parlamentsgebäude. Ein moderner Bau, mit viel Glas, der eine transparente Politik symbolisieren sollte. Es hätte auch ein Museum für zeitgenössische Kunst sein können. Und wie selbstverständlich davor ein schlichter Parkplatz unter Palmen, wo die Parlamentarierinnen ihr Auto schattig parken konnten. Das wiederum faszinierte Markus. Er hatte inzwischen beobachtet, dass normale daamsländische Nummernschilder immer weiß sind und genau 5 Zeichen hatten. Scheinbar nach Herkunft und Fahrzeugart getrennt, so ganz durchschaute er das System noch nicht. Spezielle Fahrzeuge, von Militär, Behörden usw. waren schwarz mit verschiedenfarbigen Schriften, je nachdem, um was es ging, aber auch immer fünfstellig. Die hier abgestellten Fahrzeuge hatten knallgelbe Kennzeichen mit dreistelligen Ziffern- offensichtlich ein ganz besonderer Personenkreis. Das eigentlich besondere dagegen waren die Autos, an denen sich diese Prestige-Kennzeichen befanden: Renault Twingo, Toyota Aygo, Mini Cabrio, Fiat 500- klischeehaft typische Frauenautos in bunten Farben.

Dieser Eindruck setzte sich fort, als sie die verschiedenen Regierungsgebäude passierten. Die Ministerinnen hatten blaue Kennzeichen mit weißer Schrift, zweistellige Zahlen darauf, aber die Autos waren nur geringfügig größer, nur etwas teurer. Überwiegend Cabrios. Die Präsidentin schließlich residierte in einem wahren Palast im Kolonialstil, auf einem kleinen Hügel gelegen. Die Flagge wehte über dem Gebäude, alles sah extrem edel und hochherrschaftlich aus. Wachpersonal in Uniformen, die anderswo auch Generäle gut gekleidet hätten. Aber ihr Auto, leicht erkennbar an einem roten Kennzeichen mit einer schlichten weißen "1", war auch nur ein Volvo XC 60. Irgendwie sympathisch...

Nachdem Britta beim Innenministerium noch, wie angekündigt, die Informationsstelle gezeigt hatte, bereitete sie ihre Gäste schon auf eine weitere Kuriosität vor. Der Bus glitt gerade am Justizministerium vorüber, da meldete sie sich wieder zu Wort: Vor ihnen, wir fahren jetzt direkt darauf zu, sehen sie den Frihammer Dom mit seinen zwei Türmen. Er ist in barockem Stil gebaut und beherbergt die einzige römisch-katholische Bischöfin der Welt. Sie ist direkt dem Papst unterstellt und er besucht sie regelmäßig, wann immer er den Atlantik überqueren muss. Offiziell leugnet der Vatikan das natürlich und da andere katholische Repräsentanten nicht nach Daamsland reisen dürfen, kann es dort auch niemand besser wissen. Und wenn, würde er sich hüten, es laut auszusprechen. Es war ein langes Hin und Her, aber schließlich hatten wir eine Einwanderungswelle aus Lateinamerika und viele der Frauen wollten nicht ganz auf den Beistand der Kirche verzichten. So wurde an höchster Stelle verhandelt und dieser Kompromiß gefunden. Schließlich ist ja auch die Kirche daran interessiert, ihre Schäfchen beisammen zu halten. Und männliche Priester kann es hier nun einmal nicht geben." Sie fuhren an der Kathedrale vorbei, ein wunderschönes, opulentes Gebäude, bei dem an nichts gespart wurde.

Die Straße war inzwischen sechsspurig, was für den Verkehr eigentlich nicht erforderlich gewesen wäre. Aber an dieser Straße befand sich das medizinische Zentrum des Landes. Bereits von außen ein Kuriosum, wie so vieles in diesem Land. In jeder Stadt und in jedem Viertel Frihamms gab es kleinere Polikliniken und in den Provinzstädten auch gute Krankenhäuser, aber hier war das medizinische Zentrum, nicht nur Daamslands, sondern in vielen Bereichen der ganzen Welt. Nirgends war man zum Beispiel weiter fortgeschritten in Sachen Krebsheilung oder Unfallchirurgie. Und auch in vielen anderen Fachbereichen nahm eine Führungsrolle in der Welt ein. Das äußerte sich in einem monumentalen Prachtbau, der moderner nicht hätte sein können. Hier wurde an alles gedacht, hier wurde an nichts gespart, hier wurde unmögliches möglich gemacht. Aber hier wurden natürlich auch nur Damen und Top-Gladiatoren behandelt. Oder andere Luxus-Sklaven auf kosten seiner Herrin. Normale Gebrauchs- und Haussklaven wurden im alten Universitätskrankenhaus gleich nebenan behandelt. Ein Prachtbau aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zuletzt renoviert anläßlich des Milleniums. Aber auch dieser Klinik fehlte es an nichts wichtigem, hier wurde man gut versorgt. Stünde sie nicht neben diesem Raumschiff, würde man sie nicht für zweitklassig halten. Das dritte Gebäude hingegen schon. Es machte einen etwas herunter gekommenen Eindruck, war pracht- und schmucklos, eher funktional. Hierr wurden die behandelt, für die sich niemand einsetzte: freie Sklaven, die nicht in der Arena reich geworden waren, Vogelfreie usw. Die Bahandlung erfolgte zwar mit Medikamenten und Verbänden, die bis 3 Monate über dem Verwendbarkeitsdatum waren, aber wirklich schlechter waren die auch nicht. Und die Behandlung war kostenlos, obwohl das Personal durchaus qualifiziert war.

Britta rechtfertigte die Dreiklassenmedizin: "In vielen Ländern der Erde können sich normale Leute das Kranksein schon gar nicht mehr leisten und würden nicht oder mangelhaft versorgt. nicht nur in armen Ländern, auch in reichen. Hier wird jeder versorgt, so gut es geht. Und die hohen Kosten für die Top-Versorgung helfen, das kostenlose Angebot aufrecht zu erhalten. Und die Ergebnisse geben uns Recht. Nirgends auf der Welt ist die Lebenserwartung so hoch, wie bei uns. Und das gilt nicht nur für die Damen, sondern auch und besonders für die Männer. Aber ich gebe zu, das liegt sicher auch an deren gesunder Lebensweise hier: kaum Alkohol, kaum Tabak, keine Drogen, keine Gewalt, kein Stress durch Verantwortung und Karriere, kaum Fleisch und viel, viel Sport. Wir kümmern uns gut um die uns anvertrauten!"

Jessica war beeindruckt, so hatte sie das noch gar nicht gesehen. Die Soziologin in ihr begann zu arbeiten. Markus' Begeisterung hielt sich in überschaubaren Grenzen, er liebte Single Malt Whisky und Craft Bier. Auch einem schönen Steak oder einem saftigen Braten war er nicht abgeneigt. Und Sport, na ja, hin und wieder etwas joggen, mal etwas Fußball mit den Jungs, aber das war's dann auch schon.

Mittlerweile hatte der Bus die Stadt fast verlassen und war auf eine schmale Straße eingebogen, die noch immer schmaler wurde und immer holpriger, bis der Asphalt ganz endete. Sie rumpelten durch die tropische Vegetation, bis sich der Weg zu einem großen staubigen Platz öffnete, wo der Bus wenden konnte. Alle fragten sich, wozu sie hier in die Einöde gefahren waren, aber Britta klärte sie auf:

"Hier sehen sie einen weiteren Beweis unserer Fürsorge für unsere männlichen Sklaven. Dort hinten am Strand, der zu steinig ist, um von uns Damen benutzt zu werden, befindet sich eine von vielen sogenannten "Friheten". "Frihet" heißt Freiheit, und bezeichnet einen Ort, an dem Männer unter sich sind und tun und lassen können, was sie wollen. Weitgehend. Um nicht vollkommen die Kontrolle zu verlieren, gibt es die Smartphone App "SlaveControl", mit Hilfe derer sie ihren Sklaven immer orten können. Sie können auch das Mikrofon oder die Kamera fernaktivieren und in der Pro-Version, die es jedoch nur für daamsländische Geräte zu kaufen gibt, gibt es noch ein paar andere Features, wie bspw. die Möglichkeit aus der Ferne mit einem leichten Elektroschock Fehlcerhalten zu ahnden. Sehr empfehlenswert und auch nicht zu teuer, ich glaube sie kostet einmalig 12 Gulden oder so.

Aber ansonsten haben sie hier ein regelrechtes Reservat für Männer. Es ist hier Tradition, den Sklaven für ein paar Tage im Monat freizugeben, traditionell dann, wenn die Herrin ihre Menstruation hat, aber das kann jede Herrin selbst entscheiden. Der Sklave bekommt dann ein grünes Kreuz an sein Halsband, zum Zeichen, dass er Freigang hat. Natürlich muß er kleine Dienste gegenüber Damen, die er trifft, trotzdem ausführen, aber es sollte nicht über 10 Minuten in Anspruch nehmen. Die Sklaven treffen sich dann in einer der Friheten. Hier betreiben befreite Sklaven kleine Bars, wo sie Grillfleisch und Leichtbier anbieten, Zigaretten an Männer verkaufen dürfen. Hier gibt es meistens spezielle Fernsehsender aus dem Ausland, Sport und Technikkanäle zumeist, durch die Zensur einen Tag verzögert ausgestrahlt. Das mußte leider sein. Es gab Sendungen wie "Top Gear" von der britischen BBC, wo einiges so hier nicht ausgestrahlt werden konnte, seitdem wird vorab gecheckt. Aber so können die Männer hier Sport treiben, den sie mögen. Meistens Fußball oder Rugby, hin und wieder auch Kampfsport mit strengen Regeln. Es gibt laute Musik und was Männer sonst so mögen. Wer immer gute Arbeit leistet, der muß auch mal ausspannen, das verbessert die Moral."

Fasziniert schaute die Busbesatzung zum wilden Treiben herüber. 6 Männerr bolzten auf einem rumpeligen Stück Grasland. Lagerfeuer räucherten zum Himmel, es roch nach Grill. Einige Männer badeten im Meer. Wenn man es nicht besser wüßte, würde man sagen, eine normale Strandszene.

Der Bus fuhr wieder an, rumpelte den Weg zurück zur Hauptstraße und fuhr dann die verschiedenen Hotels an. Pünktlich zur Abendbrotzeit erreichten Jessica und Markus ihr "Hotel Resort Tropical Paradise". Jessica checkte ein und Markus kümmerte sich um das Gepäck. Der Urlaub konnte beginnen!
Eine interessante Busfahrt. Vielen Dank.
Nachdem sie das Gepäck in ihrem Bungalow abgestellt hatten, gingen sie sofort über die Terrassen des Hauptgebäudes, an den Pools vorbei, zwischen den Palmen hindurch zum feinen Sandstrand. Sie gingen Hand in Hand und wurden gerade noch Zeugen, wie die Sonne regelrecht vom Himmel fiel und wie nach einer sehr kurzen Dämmerung die Nacht heraufzog. Sterne glitzerten und sie konnten die Bucht entlang die Leuchtreklamen anderer Hotels und die Lichter von Frihamm sehen, bis hin zu dem Leuchtturm, der an einer Landspitze stand und in regelmäßigen Abständen seinen Lichtstrahl über das Wasser gleiten ließ. In die andere Richtung waren nicht so viele Lichter zu erkennen. Die Schatten der Berge zeichneten sich ab und erst dahinter, eine Bucht weiter, waren einige Lichter zu erahnen. Weit draußen tuckerte gemächlich ein Fischerboot vorüber. Romantik an der Grenze zum Kitsch... Arm in Arm standen sie da und betrachteten das Schauspiel. Die verwunderten Blicke der anderen Strandbesucher in ihrem Rücken bemerkten sie nicht. Ein glückliches Paar genießt einträchtig seinen ersten großen Urlaub fern ab der Heimat. Wäre Markus sich der historischen Dimension dieses Augenblicks bewußt gewesen, er hätte ihn sicherlich noch intensiver ausgekostet.
So jedoch ließ er sich ohne Widerstand wieder in den Bungalow führen. Nach der langen Reise wollten sie sich zunächst frischmachen und dann zum Essen gehen. Jessica duschte als Erste, damit sie noch Zeit genug hatte, ihre Haare zu trocknen und sich für ein Kleid zu entscheiden. Markus duschte als Zweiter und stellte fest, dass das richtig warme Wasser scheinbar bereits aufgebraucht war, es kam nur lau aus dem Duschkopf. Er konnte ja auch nicht ahnen, dass ein Körperscanner ihn lediglich als Mann identifiziert hatte und entschieden hatte, dass lau völlig ausreichend für ihn war. Bei der Außentemperatur war das ja auch wirklich kein Problem. Und eigentlich war die Duschwanne ohnehin anders gedacht, aber das würden sie noch lernen. Es war ja erst der erste Abend und alles so neu und anders...

Jessica hatte sich mittlerweile für ein gemustertes ärmelloses Sommerkleid entschieden, dessen Gold-, Bronze und Brauntöne ihre honigfarbenen Haare und ihre bernsteinfarbenen Augen toll in Szene setzten. Und ein bißchen Farbe hatte sie ja zuhause auf der Terrasse auch schon bekommen. An den Füßen trug sie geflochtene Sandaletten aus dunklem Leder mit flachem Absatz. Damit war die Wahl der richtigen Kleidung für Markus nicht schwer, er zog die braunen Shorts an. Bei ihrem Anblick fiel er spontan vor ihr auf die Knie und küsste ihre Füße. Jessica lächelte gescheichelt, damit hatte sie in diesem Augenblick noch gar nicht gerechnet, aber es gefiel ihr. So gingen sie zum Restaurant; ohne dass sie es abgesprochen hätten oder dass es ihnen jemand gesagt hätte, ging Markus einen Schritt hinter Jessica. Jessica entschied sich für einen Tisch mit Aussicht auf die Poolterrasse, im Hintergrund konnte man noch die Palmen erahnen, vor der Schwärze des Meeres. Der freundliche Kellner schaffte es mit einer einzigen Bewegung, Jessica den Stuhl zurecht zu rücken und markus seinen Platz unter dem Tisch so anzuweisen, dass er auf Anhieb richtig lag. Seine Position auf dem Boden erlaubte es Jessica ganz nach Belieben ihre Füße auf seinem Rücken abzustellen oder sie vor ihm auf den Boden- oder in sein Essen- zu stellen. Sie entschied sich zunächst dafür, ihre Füße vor ihm abzulegen und die Sandaletten abzustreifen, so könnte er als kleines Appetithäppchen schon ein bißchen an ihren sexy Füßen lutschen. Was Markus auch hingebungsvoll tat. Sie hatte kupferfarbenen Nagellack auf den Zehennägeln und trug ein zartes goldenes Fußkettchen, das er ihr mal ganz am Anfang ihrer Beziehung geschenkt hatte. Immer schon war er hingerissen von ihren zarten kleinen Füßen mit der weichen Haut und dem lieblichen Duft. Selbst nach anstrengenden Sporteinsätzen rochen ihre Füße zwar etwas stärker, aber nie aufdringlich oder unangenehm. Bisher gefiel ihm der Urlaub eigentlich ganz gut. Insgeheim hatte er immer schon davon geträumt, ihr einmal in aller Öffentlichkeit zu Füßen zu liegen, aber das war in Deutschland kaum möglich, höchstens in irgendwelchen Szene-Clubs, aber das gefiel ihm dann auch wieder nicht. So träumte er vor sich hin und bedeckte ihre Füße abwechselnd mit kleinen festen Küsschen. Als sie sich ein Stückchen zurücksetzte, um seinem Treiben zusehen zu können, versuchte er an ihren Zehen zu lutschen und mit seiner Zunge zwischen ihre Zehen zu gelangen. "Wie inbrünstig er das macht", dachte Jessica, während sie fasziniert zusah, wie Markus die Welt vergaß und in ihren Füßen zu versinken schien.

Der Kellner erschien und fragte sie nach ihren Wünschen. Sie entschied sich für einen Chablis und eine Cajun-Meeresfrüchteplatte. Für Markus bestellte sie die gegrillte Ananas mit Gemüsereis, ein Napf Wasser war im Preis inbegriffen. Der Wein und der Salat kamen umgehend, der Rest nach einer guten Viertelstunde. Der Kellner kniete sich neben Jessica und servierte ihr ihre Mahlzeit, Markus' Essen und trinken stellte er neben ihr auf den Boden, damit sie es ihrem Sklaven mit den Füßen hinschieben konnte. So war es Tradition, der Sklave bekommt sein Futter nur von seiner Herrin. Während des Essens hatte sie ihre Füße auf seinem Rücken abgelegt. Anfangs hatte sie ihm auch mal 2 Garnelen unter den Tisch fallen lassen, aber als sie die pikierten Gesichter um sich herum bemerkte, unterließ sie es. Natürlich sah sie das ein, sie konnte es auch nicht leiden, wenn Leute ihre Hunde unter dem Tisch fütterten und das war ja irgendwie dasselbe.

Das Essen war köstlich. Sie spielte mit dem Gedanken, dem Kellner ein großzügiges Trinkgeld zu geben, aber am Ende kam eine junge Frau mit der Abrechnung, die sie nur unterschreiben mußte, alles würde über das Zimmer abgerechnet. Tip war nicht vorgesehen. Wozu auch? Es war doch wohl Ehre und Vergnügen genug, all die Damen aus aller Welt bedienen zu dürfen. Und nicht bestraft ist genug gelobt, hieß es nicht immer so? Jessica stand auf und ging in Richtung Bungalow, Markus folgte ihr. Den Rest des Weines hatte sie mitgenommen, der Abend war ja noch jung.

Und er war dunkel und schön warm, eine ganz leichte Brise kam vom Meer herüber und sorgte für eine angenehme Frische. Jessica war glücklich und zufrieden und sie wollte Markus an ihrem Glück teilhaben lassen. Sie wußte, dass das Lutschen ihrer Füße vor dem Essen ihn heiß gemacht hatte und seine Portion war ja nicht übermässig gewesen, da würde er gut noch eine zweite Portion Jessica-Füße vertragen. Als kleinen Nachtisch sozusagen.

Jessica kannte ihren Markus. Der lief hinter ihr her, den Blick fest auf ihre Füße gerichtet. Er verfolgte jeden Muskel, der sichtbar wurde, jeden Bewegungsablauf, als sollte er ein Examen darüber schreiben. Er leckte sich die Lippen, während er daran dachte, wieder ihre Füße zu verwöhnen.

Wieder im Bungalow blickte Jessica sich um. Ihr Blick glitt über das Bett und die Sitzecke auf eine Tür neben der Badezimmertür, die hatte sie vorhin gar nicht bemerkt. Noch ein Abstellraum für die Koffer? Neugierig öffnete sie die Tür und schaltete das Licht ein. "Oh!", rief sie erstaunt aus. In dem Raum befand sich alles, was man für die alltägliche Sklavendressur so benötigte: Zu ihrer Linken waren verschiedene Instrumente zum Fixieren: ein senkrechter Balken, ein Bock, ein Andreaskreuz, eine Kette von der Decke sowie eine gute Auswahl an Hand- und Fußschellen, Spreizstangen, Ketten, Knebel, Lederriemen und dergleichen mehr. Im Boden versenkt gab es auch an verschiedenen Stellen versenkte Ringe, wo man die verschiedenen Fesseln einklinken konnte. Auf der anderen Seite hingen "haushaltsübliche" Schlaginstrumente an der Wand bereit. Verschiedene Peitschen; Flogger, Reitgerten, 9-schwänzige Katzen, Ochsenziemer in verschiedenen Ausfertigungen, Materialien und Größen. Alleine für die Peitschensammlung hätte man im europäischen Erotikhandel einen größeren vierstelligen Betrag zahlen müssen. Aber es gab auch noch Paddel und Klatschen, Gummiknüppel, Schläuche, Rohrstöcke, Holzstöcke und andere Gerätschaften, die sie gar nicht ohne weiteres zuordnen konnte. Dinge mit Stacheln und Spitzen, Klemmen und Klammern, Brandeisen, Hämmer und Zangen, dazu eine Gummischürze und eine Schutzbrille und Ohrenschützer. "Aha", dachte sie, "falls das Blut spritzt oder die Sklaven zu laut schreien... Die haben an alles gedacht..." nach und nach würde sie sich von diesem Raum und seinem Inhalt inspirieren lassen, für heute Abend wäre sie aber schon mit Kleinigkeiten zufrieden. Sie entschied sich für eine mittlere Spreizstange und ein paar Handfesseln mit eine Kette, die genauso lang war, dass der Sklave die Arme neben seinem Körper halten konnte, wenn man die Kette über den Rücken laufen ließ. Und als sie noch ein Stück Kette mit Karabinerhaken an beiden Enden sah, nahm sie auch diese mit. Dann rief sie ihren Markus.

Sofort kam er herbeigeeilt, wie ein Hündchen, das Stöckchen apportieren spielen wollte.Wenn man genau hinsah, konnte man auch auf dem dunklen Stoff seiner Hose erkennen, dass etwas feuchtes darin war. Jessica senkte etwas den Blick und sofort fiel Markus auf seine Knie. Jessica ging um ihn herum und legte ihm als erstes die Handfesseln an. Das Klirren der Ketten ließ sie wohlig erschaudern. Als nächstes fixierte sie seine Fußgelenke mit der Spreizstange. Und als letztes verband sie Spreizstange und Handfesseln mit der Kette, die gerade lang genug war, dass er mit angewinkelten Beinen auf dem Boden liegen oder sich auf Knien fortbewegen konnte, an aufstehen war hingegen nicht zu denken. Als Markus ihr einen treuen Hundeblick schenkte, packte sie ein bißchen der Übermut und sie stieß ihn mit dem Fuß um, dass er auf die Seite kippte. Dann ging sie aufreizend langsam auf die Terrasse und setzte sich auf die Terrassenmauer, die etwa einen Meter hoch war. Markus sah ihr fasziniert zu. Er lag auf der Seite, den Kopf auf dem Boden und sah die Welt um 90° gedreht. Er sah ihre leichten Schritte, den feinen Staub unter ihren Sohlen und die elegante Bewegung, mit der sie auf der Mauer zu sitzen kam. Er sah sich in Gedanken schon dort liegen, vor dieser Mauer, unter ihren Füßen, und der Gedanke erregte ihn noch mehr. Er sah, wie sie ihre Zehen bewegte und mit den Schuhen spielte. Sie machte ihn ganz wahnsinnig vor Begierde. Mühsam kämpfte er sich hoch auf die Knie, drehte sich in die richtige Richtung und kroch langsam in Richtung Jessica.

Sie sah ihm erwartungsvoll entgegen, genoß die Gier in seinen Augen. Ein Wunder, dass ihm der Sabber noch nicht aus dem Mund lief. Sie trank noch einen Schluck Wein und stellte das Glas dann zur Seite. Eigentlich ein bißchen weiter, als notwendig, aber lieber auf Nummer sicher. Noch zwei, vielleicht drei Kriechschritte, dann wäre er in genau der richtigen Distanz. Und mit perfektem Timing, eben als er sich schon über ihre Füße beugen wollte und den Blick schon gesenkt hatte, holte sie aus und zog voll durch. Der Knall ihrer Ohrfeige zerriß die Stille der Nacht. Verdutzt starrte Markus sie an, bis eine zweite Ohrfeige nicht minderer Härte ihn auf die andere Wange traf. Genüßlich trank sie einen Schluck Wein, nahm einen zweiten in den Mund und spieh ihn ihm ins Gesicht. Markus sah aus, wie ein begossener Pudel, Jessica lachte amüsiert. Und um ihn auch etwas aufzuheitern, legte sie noch einmal zwei Paar saftige Ohrfeigen nach. Seine Wangen glühten, aber jetzt lächelte auch Markus. Für einen Moment. Bis ihm Jessica, immer noch bester Laune, erklärte, dass sie ihm das heute, am ersten Abend, noch einmal durchgehen lassen würde, aber wenn er es erneut wagen sollte, unaufgefordert zu ihr zu kommen, würde sie mit ihm all die spannenden Geräte aus dem Nebenraum ausprobieren. Markus hatte diese Geräte nicht gesehen, bis auf die drei Dinge, die sie mitgebracht hatte, aber er konnte sich lebhaft vorstellen, welcher Art die "spannenden Geräte" waren, also rief er sich das informationsblatt wieder in Erinnerung und bat in aller Form um Vergebung. Jessica, die wie gesagt allerbester Laune war, vergab ihm großzügig. Alleine ihn so zu sehen war schon köstlich. Und heute wollte sie ihn doch erotisch in den Wahnsinn treiben. Schließlich waren sie ja zusammen hier um Urlaub zu machen.

"Also", schlug sie ihm vor, "ich sitze hier oben auf der Mauer und bewege die Beine. Wenn du es schaffst, mir den gleichen Fuß dreimal zu küssen, darfst du meine Schuhsohlen ablecken." Markus war begeistert von dieser Idee, denn nicht nur Jessica kannte ihn, er kannte sie auch. Und Schuhsohlen lecken gab es eigentlich nur bei längeren Sessionen. Und so stürzte er sich sofort auf den ersten Fuß, den er vor dem Gesicht hatte und küßte ihn, ehe sie ihn wegziehen konnte. Jessica lächelte milde. Geschenkt, diesen ersten Kuß verbuchte sie als Köder, die weiteren würde er nicht so leicht bekommen. Und während sie das dachte, parierte sie einen weiteren Kußversuch mit einem Tritt in sein Gesicht. Jessica liebte dieses Spiel und sie spielte es gut. Sie fand mühelos das richtige Verhältnis aus Fuß im letzten Moment wegziehen, kleine, aber gemeine Tritte setzen und ihm einen Erfolg zu schenken. Seine Lippe war schon wieder ein bißchen aufgesprungen und sein Oberkörper war mit vielen kleinen Kratzern dekoriert. Morgen würden noch ein paar blaue Flecken dazugekommen sein. Sie hatte alles im Griff und er hatte ihr jetzt auf jeden Fuß je zwei Küsse setzen können. Der nächste Kuß wäre also der entscheidende und so ließ sie ihn noch ein bißchen zappeln, bevor sie unaufmerksam tat, seinen Kopf mit dem einen Fuß runterdrückte, quasi genau auf den anderen. Und so gelang es Markus, dass der letzte Kuß nicht nur ein flüchtiges Küßchen wurde, sondern ein leidenschaftlicher Kuß. Dann nahm er seinen Preis entgegen, wie ein Champion. Ließ sich ihre Schuhsohle sanft auf sein Gesicht drücken und begann zu lecken. Genüßlich. Nur mit der Zungenspitze, in kreisenden Bewegungen. Er fing an der Schuhspitze an, hatte seine Nase fast an ihren Zehen, sog ein bißchen von ihrem Duft tief in seine Lungen. Dann arbeitete er sich an ihrer Sohle hinunter, leckte nun mit gierigen Strichen mit der ganzen Breite der Zunge und schmeckte ein bißchen den Straßenstaub. Schließlich war er am Absatz angekommen, den er sich ganz in den Mund steckte und daran lutschte. Der Absatz war nicht hoch, 3 cm etwa. Das war auch in etwa der Durchmesser der D-förmigen Sohle. Sie drehte den Absatz ein bißchen in seinem Mund hin und her und hatte ihre Sohle voll im Blickfeld. Es war eine schwarze Kunststoffsohle die ursprünglich lauter feine Querrillen hatte, aber in der Mitte waren diese Rillen längst weggeschliffen und durch Kratzspuren in Längsrichtung ersetzt worden. In silberner Schrift, auch schon ein bißchen verkratzt, konnte er lesen, was er schon von früher wußte: Genuine leather - 37 - Made in Italy

Markus liebte diese Sandaletten und freute sich auf das, was kommen würde. Und nachdem er jede Schuhsohle knapp 5 Minuten lang mit seiner Zunge poliert hatte, kam dann auch endlich der erlösende Befehl: "Leg Dich da auf den Boden!" Nichts lieber als das. Die Ketten klirrten und Markus lag vor ihr auf dem Boden, die Arme neben seinem Körper, die Beine angewinkelt und leicht gespreizt, eine andere Position konnte er ja auch nicht einnehmen. Jessica saß immer noch auf der Mauer und betrachtete ihn. Ihre Füße hingen knapp über seinem Oberkörper und immer, wenn sie ihn leicht berührte, zuckte er ein bißchen zusammen, als hätte er einen leichten elektrischen Schlag bekommen, wie von einer Piezo-Zündung. Sie rutschte ein Stückchen vor, um besser an ihn heranzukommen. Er hatte die Augen geschlossen und wollte sich ihr vollkommen hingeben. Sie wußte das und wollte ihn noch ein bißchen auf die Folter spannen. Sie stupste ihn mit den Sohlen an, mal die Nase, mal die Brust, mal der Bauch, mal der Penis, der sich in seiner Hose aufgerichtet hatte. Sie lächelte, was er nicht sehen konnte. Er konnte auch nicht sehen, wie sie sich über sein Gesicht beugte und einen großen Schwall Spucke, den sie in den letzten Sekunden gesammelt hatte, in sein Gesicht entließ. Er war überrascht und verwirrt und ehe er begriff, suchte sich ihr Absatz seinen Weg tief in seinen vollkommen entspannten Bauch. Noch ehe er reagieren und die Muskeln doch noch anspannen konnte, stand sie mit ihren vollen 55 kg auf seinem Bauchnabel und trat noch einmal nach, drehte den Absatz hin und her. Er stöhnte auf. Er liebte es, wenn sie ihn damit überrumpelte, aber normalerweise tat sie das immer erst nachdem sie seinen Bauch ein paar Minuten lang mit leichten Tritten eingestimmt hatte. Heute fing sie gleich voll an. Sie trat noch einmal kurz und fest nach, dann setzte sie ihren Absatz auf seine Brust und verlagerte das Gewicht. Erst auf den ganzen Fuß, dann immer mehr nur noch auf den Absatz. Wieder bewegte sie den Fuß hin und her und quetschte sein Fleisch zwischen seinen Rippen und ihrem Absatz. Genüßlich stand sie so da und in seinem Gesicht las sie, daß auch er es genoß. Sie zog den Fuß, der eben noch seinen Bauch beglückt hatte, vor dem anderen entlang und stellte ihn mit der Spitze auf seinen Mund. Sofort öffnete er den Mund und schob seine Zunge zwischen ihre Zehen und ihren Schuh. Das half ihm, den Druck auf seiner Brust besser auszuhalten, denn noch immer lasteten 99 % ihres Gewichts auf 9 cm² seines Körpers und Jessica verstand es hervorragend, die Kanten der Absätze in Szene zu setzen. Der Schmerz nahm zu und drängte sich in den Vordergrund, vor allem als sie ihren Fuß wieder aus seinem Mund nahm. Sie ließ ihn den Schmerz noch einige Sekunden lang auskosten. Sekunden, die ihm ewig vorkamen und ein leises Stöhnten presste er zwischen seinen Zähnen hervor, das Gesicht schon gerötet, die Zähne fest aufeinander gepresst. Noch einmal federte sie aus dem Knie heraus, dann rammte sie ihm wieder den anderen Fuß in den Magen. Blitzschnell trat sie ihm erneut auf die Brust, nur um sich dann erneut in seinem Bauch niederzulassen. Sie bohrte und federte nach, während er um Luft und Fassung rang. Sie stieg von ihm ab und nach einer Sekunde atmete er wieder tief ein. Sein Brustkorb schmerzte etwas, weil die einströmende Atemluft die von ihrer Last nach unten gepressten Rippen wieder nach außen drückten. Zwei Atemzüge gönnte sie ihm, dann trat sie ihm erneut mit aller Kraft in den Bauch, fünfmal schnell hintereinander, aber jedes Mal richtig heftig, so daß seine Lungen entleert wurden. Sie gab ihm den Takt zum Atmen vor, änderte nun den Rhythmus, trat mal langsam und mal schnell; mal nur einmal, mal kleine Serien; mal etwas leichter, mal mit aller Kraft. Sie spielte mit ihm und er liebte das, ließ sich ganz fallen. Bis sie auf seinem Bauch sekundenlang stehen blieb. Er wollte schon die Augen öffnen, da traf ihn ihr anderer Fuß im Schritt. Instinktiv versuchte er sein Allerheiligstes zu schützen, in dem er die Oberschenkel zusammenpressen wollte, aber das ging wegen der Spreizstange nicht in ausreichendem Maße. Er war ihr schutzlos ausgeliefert! Sie hüpfte ein bißchen mit einem Bein auf seinem Bauch herum, während sie mit dem anderen an seinen Genitalien herumspielte. Mal plättete sie seinen Penis, mal läutete sie mit dem Absatz seine Glocken und hin und wieder ließ sie die flache Sohle auf das Gesamtkunstwerk herniederfahren. Markus kam ins Schwitzen. Vor Wärme. Vor Anstrengung. Und ein bißchen vor Angst.

Ein bißchen bearbeitete Jessica ihn noch, dann stellte sie sich mit beiden Füßen auf seine Brust. Normalerweise wäre es jetzt sein Job, ihr die Schuhe auszuziehen, aber er war ja nun gefesselt. Doch dann überlegte sie: "Na und? Ist das mein Problem? Dann muß er sich eben ein bißchen anstrengen..." Sie befahl ihm, den Mund zu öffnen und spuckte ihm hinein. Er ließ es sich schmecken und blickte zu ihr auf. Er liebte diesen Anblick, wenn sie direkt auf ihm stand und er an ihr emporblicken konnte. Sie wirkte dann riesig und er wie ein Zwerg. Wie ein Wurm, den sie mühelos zertreten konnte. Und wie aufs Stichwort hob sie einen Fuß, stellte ihn in sein Gesicht und forderte, dass er ihr die Schuhe ausziehen sollte. Zunächst begriff er nicht, wie sollte er...? Er war doch gefesselt... Aber als sie ihrer Forderung wörtlich Nachdruck verlieh, in dem sie ihre Sohle fester in sein Gesicht drückte und seine Nase plättete, verstand er. Mühsam versuchte er, mit Zunge und Zähnen, den Riemen hinten über ihre Ferse nach unten zu bewegen. Das war nicht einfach, denn die Schuhe passten ziemlich gut und ihre Füße waren von der Wärme auch leicht schweißfeucht, aber schießlich gelang es ihm. Es wurde auch Zeit, denn sie stand ja mit dem anderen Fuß immer noch auf seiner Brust. Er packte den Absatz mit den Zähnen und wackelte den Schuh vorsichtig lose, bis er ihn endlich abstreifen konnte. Er hätte sich gerne sofort an den anderen Schuh gemacht, der inzwischen einen tiefen Abdruck in seine Haut gestanzt hatte, aber Jessica hatte es nicht eilig und wollte ihre Fußsohle von ihm geleckt haben. Erst die Ferse, damit sie mit ihrem Fußgewölbe ein bißchen auf seiner Nase herumtanzen konnte und ihm ein bißchen von dem Duft einzumassieren, den er ja angeblich so liebte.

Sie merkte, wie er ungeduldig wurde und anfing, schlampig zu lecken. Sie wußte auch warum, schließlich konnte sie ja von oben hervorragend sehen, wie sich ihr Absatz tiefer und tiefer eingrub. Aber sie ließ es ihm nicht durchgehen. Er war schon fast bei den Ballen angelangt, da ließ sie ihn von vorn beginnen, rügte ihn, weil er nicht konzentriert bei der Sache war. Markus verdrehte die Augen innerlich, begann aber erneut zu lecken, dieses Mal peinlich darauf bedacht, dass ihm nichts vorzuwerfen war. Es dauerte eine Weile. Inzwischen hatte Jessica seine Sinne komplett in Besitz genommen. Arme und Beine bewegungsunfähig. Die Nase erfüllt von ihrem Fußgeruch. Den Mund erfüllt vom salzig-süßlichen Geschmack ihrer Füße. Die Eier etwas dick von ein paar heftigeren Treffern. Der Bauch fühlte sich an, wie frisch umgegraben. Und der Absatz in seiner Brust brannte ihm förmlich ein Loch. Jessica wußte das und genoß den Moment, ließ ihn länger an ihren Zehen zuzeln als eigentlich erforderlich. Sie spürte das Vibrieren in ihm, das vorletzte Aufbäumen, lange würde er ihren Absatz nicht mehr ertragen können. Aber 10 Sekunden würden noch gehen. 20 bestimmt auch. Vielleicht sogar 30? - Sie zählte innerlich weiter bis 60. Dann zog sie langsam ihre Zehen aus seinem Mund und stellte ihren Fuß neben den anderen. Erleichterung durchströmte Markus, im wahrsten Sinne des Wortes, denn mit dem aufsetzen des nackten Fußes auf seinen Oberkörper nahm der Druck des Absatzes langsam ab. Er spürte den Schmerz, als sie den Absatz von einer Haut löste. Wie wenn man ein Pflaster mit einem Ruck abzog, nur dass dann in der Regel geheilte Haut unter dem Pflaster sich befand. Hier kam nur geschundenes Fleisch zu Tage. Die Schuhe waren nicht neu und auch die Absätze hatten schon Erosionsspuren, dennoch war der Rest von ihrem Waffelmuster klar in seiner Haut zu erkennen.

Markus erkämpfte sich auch den zweiten Schuh und wurde mit einem zweiten Fuß belohnt, den er auch viel besser genießen konnte, da ihr nackter Fuß auf seiner Brust keine Schmerzen verursachte. Übergangslos setzte sie ihre frisch geleckten Füße dann plötzlich ein, um ihm wieder ein paar heftige Tritte zuzufügen. Als sie noch Schuhe anhatte, hatte sie zwar auch heftig zugetreten, aber sehr gezielt und dosiert. Nun, da sie barfuß war, nahm sie keinerlei Rücksicht mehr. Sie trat ihm in den Bauch, auf den Schwanz, auf die Brust, immer mal wieder auch ins Gesicht und in regelmäßigen Abständen auch in die Eier. Zuerst versuchte sie ihn damit zu überraschen und ihm einen Hodenkick zu verpassen, wenn er es nicht erwartete, was ihr gut gelang. Später ging sie dazu über, diese Tritte zu zelebrieren. Verhindern konnte er sie ja nicht und es war herrlich zu beobachten, wie er sich unter ihr wand, wenn er erkannte, dass es wieder soweit war. Sein Gesicht bekam etwas flehendes, was sie wohl bemerkte, aber nicht beachtete. Zack! Voll ins Vergnügungszentrum. Er versuchte sich zu winden, aber die Fesselung ließ wenig zu. Und so ging es weiter. Fußohrfeigen, Bauchtritte und immer wieder in die Rippen. Sie kletterte auf die Mauer. Hm, das war doch deutlich höher, als zuhause vom Stuhl oder vom Wohnzimmertisch, aber egal, es war, wie es war. Sie nahm Maß, sprang ab und landete mit beiden Füßen hart auf seinem Bauch. Sie sprang erneut ab und auf den Boden. Zwei Sekunden Verschnaufpause, dann trat sie ihm wieder voll in den Bauch und erklomm die Mauer erneut. Bange Sekunden des Wartens und wieder plättete sie seinen Verdauungsapparat. Er dachte an die Schüler unter der Treppe. Sie vermutlich auch.

Nach etwa 12 Sprüngen wurde ihr die Kletterei zu anstrengend. Markus war auch schon völlig fertig. Sie verabreichte ihm einen schönen Footjob und er hatte einen Orgasmus, wie nie zuvor. So groß war die Erlösung. Sie befreite ihn von den Fesseln und ließ ihn noch einen Moment liegen und wieder zu sich kommen, ging ins Bad und legte sich dann aufs Bett, las eine Broschüre des Hotels. Vollkommen erledigt kam auch Markus kurze Zeit später aus dem Bad. Legte sich an seinen Platz zu ihren Füßen und schlief gleich ein. Seinen Zuckungen nach schien er wilde Träume zu haben, dachte Jessica, ehe sie das Licht losch und sich selbst ebenfalls schlafen legte.
Referenz-URLs