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Normale Version: Katja
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Katja war wütend.
Wie konnte er es wagen sie so abzuservieren. Es war ihr klar, dass sie es provoziert hat, war sie doch nicht ein trauriges Mauerblümchen und der Typ der sie am Hintereingang im Blue Moon beglückt hat war ein wirklich attraktiver Knabe gewesen. Dagegen sah Tom wie ein echter Looser aus, nur hatte er, im Gegensatz zu vielen anderen Männern das bestimmte etwas. Eine Menge Geld. Wenn es für Katja etwas gab, was sie noch mehr als geile Klamotten, heißen Sex antörnte, dann war es das Gefühl sich alle Dinge leisten zu können, ohne erst Preisschilder studieren zu müssen.
Katja war wie jeden Freitag mit dem Hinweis „ wir machen einen schönen Mädchenabend“ mit 3 Freundinnen losgezogen. Gleich zu Beginn ihrer Beziehung, hatte sie Tom klargemacht, dass sie „gewisse Freiheiten“ brauchte. Er hatte auch nie dagegen Einwände erhoben (nicht das es für sie eine wesentliche Rolle gespielt hätte, denn für eine gutaussehende Frau gibt es immer Möglichkeiten den Freund gefügig zu halten) nur einen sehnsüchtigen Dackelblick, hatte er Ihr hinterhergeschickt.
„Du bist mir doch treu, mein Engelchen“ versuchte er meistens zu scherzen. Die effektivste Antwort war dann ein Küsschen, ein leichtes Nackenkraulen. „He du weist doch, an dich kommt doch ehe kein anderer Typ ran, Bärchen. Mit den Mädels würdest du dich doch nur langweilen. Alberne Hühner die sie sind. Wir tanzen etwas, gehen eine Pizza essen und wenn ich wiederkomme wirst du verwöhnt. Versprochen Bärchen. Du ich bräuchte noch ein bisschen Kohle.“ Meistens brummte Tom nur etwas vor sich hin, aber er parierte. So konnte Katja ihn immer dorthin bringen wo sie ihn wollte. Manchmal dachte sie, dass er ihr sogar hörig war. Aber lachend verwarf sie diesen Gedanken gleich wieder. Tom versuchte immer wieder mal den Macho raushängen zu lassen, aber außer seinem Geld hatte er nicht sonderlich viel zu bieten.
An solchen „Mädchenabenden“ amüsierten sich Katja immer wunderbar. Mit ihren Freundinnen tanzte sie in den heißesten Clubs und wenn sich die Gelegenheit ergab (und eigentlich gab es immer irgendwelche Gelegenheiten) ließ Sie nichts anbrennen. Diese gutgebauten, gutbestückten Typen wurden magisch von Katja angezogen und so ging sie selten in den frühen Morgenstunden ohne One Night Stand nach Hause. Tom lag meistens schon im Bett und schnarchte das die Wände wackelten und so konnte Katja sich unauffällig danebenlegen und an ihre letzte Diskobekanntschaft denken, der so viel attraktiver war, als der Mann der neben Ihr lag nur eben leider hatte er nicht das Geld, um sie sich „leisten“ zu können. Sie seufzte tief, drehte sich um und glitt in süße Träume hinein.
Alles hätte so einfach sein können. Es hätte so weitergehen können und alle wären zufrieden gewesen.( Zumindest Katja, ob Tom glücklich war oder nicht, das interessierte Katja nicht besonders) Aber nein, der Trottel von einem Mann konnte es nicht lassen und er tauchte auch ausgerechnet dann im Blue Moon auf, als Katja gerade ihrem Lover einen sehr innigen Kuss gab und er eine Hand unter ihrer Bluse und die andere halb unter ihrem Rock. Katja genoss es, aber dieses Bild war leider auch eindeutig. Als Katja aufblickte sah sie direkt in Tom´s wütendes Gesicht. „Du Schlampe“ zischte er nur, drehte sich um an die Bar zu gehen. Katja ging zu ihm. Er saß auf einem Barhocker, einen großen Whiskey vor sich und schaute sie mit einer Mischung aus Wut und Verzweiflung an.
„Und hat´s dir Spaß gemacht. Das du so eine Schlampe bist, ich hätte es nicht gedacht“
„He, Bärchen, nun sei nicht wütend, ein Ausrutscher. Ich hab zu viel getrunken und der Typ hat mich fast vergewaltigt. Es wird nie wieder passieren“
„Es wird nie wieder passieren“ äffte Tom ihr nach. „Da bin ich mir sicher, dass es nie wieder passieren wird. Du hast 2 Tage. Du räumst deine Klamotten bei mir aus und verschwindest. Aus meinem Leben, am besten aus dieser Stadt . Ich gehe derweil zu Mutti und schlafe da. Wenn ich wieder da bin, will ich den Briefkasten aufschließen und deine Schlüssel dort finden. Ist das klar ausgedrückt? Sonntagabend bist du raus und wenn du unter einer Brücke schläfst.“
Katja schluckte. Das es so kommen musste. Was bildet sich dieser Wurm überhaupt ein, Sie so zu behandeln. Wenn er wenigstens ein Mann gewesen wäre.
Egal, jetzt musste sie sich erst mal eine Bleibe suchen. Jasmin würde bestimmt nicht nein sagen, als beste Freundin. Nur ein paar Tage und Tom kommt bestimmt wieder angekrochen.
Das Bild vom kriechenden Tom zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht. „Warts nur ab“ und in Gedanken malte sie sich schon aus, wie sie ihm ihren Fuß auf den Nacken stellte und ihre Bedingungen diktierte. „Wir werden schon sehen, wer am Ende lacht“.
Ein nicht ganz uninterssannter Anfang auf jeden Fall...
... einer Meinung, der ich mich auch anschließen will ...
Mh, eine fortsetzung wär schön, ein viel Versprechender Anfang, .. auch wenn ich Fremdgehen natürlich eig. nicht schätze...
...und ich dachte, ihr kennt die Geschichte schon. Wenn so nett angefragt wird, dann will ich mit der Fortsetzung nicht zu lange warten.
Da ich diese Geschichte schon auf einem "befreundeten" Interessenforum veröffentlicht habe, war es mir fast schon peinlich es hier auf diesem Board (wo ich das erste mal mit "Gesinnungsgenossen" Kontakt hatte) vergessen zu haben. Also wenn ´s gefällt... ein paar Teile hätte ich dann noch.

Ciao Tom Huhu

Katja war direkt zur Wohnung gefahren. Sie hatte Jasmin angerufen und wie schon abzusehen war, gab es keine Schwierigkeiten ein paar Tage unterzukommen.
„Bist du sicher, das du heute Abend noch zu räumen anfangen willst. Katja dieser Schlappschwanz blufft doch nur.“
Jasmin hatte eine besondere Beziehung zu Tom. Sie mochte ihn wie ein kleines, schleimiges Insekt. Hätte sie die Macht, würde sie ihn schrumpfen lassen und mit einem genüsslichen Auftritt ihrer Pumps, sein Leben ein Ende bereiten.
„Nee lass mal. Ein paar Sachen brauche ich noch. Außerdem, vielleicht schnüffelt er an meiner Unterwäsche, wenn ich nicht da bin“ beide Mädchen lachten. „aber ich rufe dich noch mal an, wenn ich Hilfe brauche. Ciao.“
„Also bis dann Katja und wenn er eher vorbeikommt wie ausgemacht, dann tritt ihm kräftig in die Eier, einmal weil er dich so blöd angemacht hat und von mir, weil er für mich Abschaum ist.“ Wieder mussten beide Mädchen herzhaft lachen. Phantasie ist doch was Herrliches.
Das war vor 10 Minuten gewesen. Jetzt stand Katja im Wohnzimmer und überlegte, wo sie anfangen sollte. Kracksss machte es auf einmal. Irgendwas zu ihren Füßen war zu Bruch gegangen. Katja blickte nach unten und sah einen von den Plastebäumen, die Tom für seine Modelleisenbahnplatte zusammengeklebt hat. Ihre Stiefelsohle stand halb darauf. Eisenbahn spielen. Typisch für Tom. Und dann sein Zeug überall rumliegen lassen. Kurz den Fuß angehoben und gezielt auf das Bäumchen niedergedrückt, dann waren nur noch kleine Bruchstücke erkennbar.
He das macht ja richtig Spaß. Katja wollte sich sowieso etwas abreagieren und dieses Geräusch, das Ergebnis und der Gedanke das Tom sicher nicht erfreut sein würde seine Modelle zu Staub zermalmt vorzufinden, puschten sie richtig auf.
Mit langen Schritten eilte sie ins Kinderzimmer, welches Tom zu seinem „Reich“ erklärt hat. Wenn wir Kinder haben, dann freuen die sich bestimmt über so cooles Spielzeug, hatte er damals erklärt.
Als wenn sie sich jetzt schon über Kinder freuen würde. Mit Ihren 28 Jahren wollte sie doch erst mal mitnehmen was das Leben zu bieten hat. Jedenfalls stand in diesem Zimmer Tom´s Eisenbahn, sein Computer und diverse andere Dinge, für die Katja nie richtig Verständnis aufgebracht hat.
„Du wirst schon sehen, was von deinen Spielsachen übrigbleibt“ zischte sie und warf einige Modellautos zu Boden, die sie dann mit 2 Drehungen crushte. Oh ja, das war Musik in ihren Ohren. Die Sohlen ihrer schwarzen Stiefel waren zwar etwas stärker, aber trotzdem spürte sie genau , das etwas darunterlag und wie es unter ihrem Gewicht nachgab und zerbrach. Und dann die Geräusche. Knirsch, Krack, KRACK, Kracks , einfach Musik in ihren Ohren. Schon griff sie zu dem nächsten Teil. Diesmal das Modell einer alten Dampflok. Sie glaubte sich dran zu erinnern, wie stolz Tom von der Sammlerbörse gekommen war um ihr, „Spielzeug“ zu präsentieren. Auf ihre Frage ob die Lok teuer war, meinte er nur, dass sich jeder Cent dafür gelohnt hat.
„Schade das du nicht zuschauen kannst, wie ich daraus Schrott mache“ murmelte Katja voller Ektase. Aber Moment, Katja hielt inne, denn ein echt perverser Gedanke ist ihr gekommen. Wozu gibt es denn eine Videokamera. Klar wenn sie bedachte das Tom sich hilflos auf Video anschauen muss, wie seine „Schätze“ platt gemacht werden, das machte sie richtig an.
Katja ging zum Schrank, holte die Kamera und versuchte eine Konstruktion aus Büchern und anderen Gegenständen zu basteln, um den Fokus auf die Lok zu richten, welche schon auf dem Fußboden bereit lag. Geschafft! Alles bereit um dem kleinen Tom eine visuelle Lektion zu erteilen. Gerade als sie zutreten wollte, kam ihr eine noch bessere Idee. Nicht mit Stiefeln wollte sie zerstören, nein sowas musste man doch mit Stil machen. Schnell die Stiefel ausgezogen und aus dem Schuhschrank ihre schwarzen Pumps geholt. Obwohl sehr schlicht gehalten, sahen sie wahnsinnig elegant aus und zudem waren sie total bequem. In einem schieren Anfall von Großzügigkeit hatte ihr Tom diese Schuhe geschenkt und Katja hatte sie geschont. Nur wenige Anlässen waren es wert diese Heels auszuführen. Und schon da hatte sie bemerkt, das Tom immer wieder auf ihre Füße schaute, wenn er der Meinung war, das sie es nicht bemerkte.
Klack, Klack, Klack. Als Katja übers Parkett zu dem Crushobjekt ging, überlegte sie sich schon, ob sie die ganze Sache noch mit einigen Hämischen Sätzen in die Kamera steigern sollte. Aber sie war alleine und der Aufwand erschien ihr dann doch zu groß. Außerdem wollte Katja das Gefühl der Überlegenheit genießen, die Geräusche wenn die Eisenbahn zerbrach und das Gefühl unter ihren Sohlen wenn alles zerrieben wird. Das ist ja so geil, dachte sie, als ihr Absatz den Führerstand fand und sie immer mehr Gewicht auf ihren rechten Fuß verlagerte. Die Lok leistete noch Widerstand. Aber der Kraft die von einer Fläche von ca. 1 cm² mit 60 kg Gewicht ausgehen konnte nichts entgegenhalten. Krrracks versank der Absatz im Führerstand und Katja zog den linken Fuß schnell hinterher um ihn auf dem Dampfkessel zu platzieren. Knnirrrsch, auch der war hinüber. Sie zog die Hacken hinaus um nun mit den Vorderfüßen auf dem Spielzeug zu twisten.
Es ist doch erstaunlich, was dieses Teil aushält, dachte sie, ha aber ich bleibe oben, ich bin Sieger. Während sie immer noch den Abstand zwischen ihren Sohlen, die auf der Dampflok standen und dem Fußboden zu verringern gedachte, aufstampfte, twistete, fiel ihr plötzlich ein, das sie die Kamera zwar postiert hatte aber im Eifer des Gefechts nicht eingeschalten hat.
„Verflixt!! Aber auch nicht so schlimm. Es gibt ja noch viel mehr, wo ich mich abreagieren kann“
Erschöpft ließ sie sich aufs Sofa fallen, legte die Beine hoch nicht aber, ohne mit dem Absatz kräftig über den Bezug zu ziehen. Nach ihrem Handy greifend wählte sie auch schon die Nr. von Jasmin, die auch beim 3. Mal läuten dran war.
„und soll ich dich abholen kommen Süße“
„Kommen ja“ grinste Katja „aber vielleicht anders wie du denkst“
„Sag bloß der Looser ist schon wieder aufgetaucht“
„Gott sei Dank nicht, aber ich habe ein paar Aktionen vor und du bist genau der richtige Racheengel. Kommst du?
„In 20 min bin ich bei dir. Kannst du schon ein bisschen was verraten?“
Und Katja erzählte. Jasmin war hellauf begeistert, versprach ganz schnell zu kommen und auch das richtige Outfit und auch Schuhwerk nicht zu vergessen.
„Ruh dich noch ein wenig aus, wenn ich da bin, wird es ´ne lange Nacht werden“

Es läutete an der Tür. Katja musste wohl doch auf dem Sofa eingenickt sein. Immerhin ein Blick auf die Uhr offenbarte, dass es schon kurz nach Mitternacht war. Jasmin stand wie erwartet vor dem Eingang und sah mit ihrem schwarzen Top, dem beigen Minirock, den blickdichten schwarzen Nylons und den fast kniehohen weißen Stiefeln eher aus, als wollte sie noch ein paar Typen aufreißen.
„Na, doch eingeschlafen“ grinste sie „und wie findest du mein Outfit? Ich hab sogar noch ein paar Ideen im Gepäck.“
„Los komm erst mal rein. Ich mach mir erst mal ´nen Kaffee. Willst du auch einen? Wir setzen uns gemütlich hin und denken uns einen feinen Racheplan aus. Ok?“
„Klar doch, für mich bitte schwarz wie die Nacht, mit 2 Stück Zucker“
Während Katja in die Küche ging, begann Jasmin sich schon umzusehen.
„Wo hast´n angefangen? Man sieht ja noch gar nichts. Ich dachte wir zerlegen diesem kleinen Schweinchen die Bude und dann kommst du mit zu mir.“ rief sie in den Flur hinein.
„Bist du verrückt? Ich hab eigentlich noch vor hier zu wohnen.“ Mit gehässigem Unterton fügte Katja noch hinzu „Mit Tom als Sklaven vielleicht? - Aber geh mal in sein „Spielzimmer“, da hab ich schon angefangen. Ich dachte ein paar von Tom´s Lieblingssachen in Grund und Boden gestampft das reicht schon. Dann noch die Drohung ein bisschen weiterzugehen… und du wirst sehen, er ist wie Wachs in der Sonne“
„He, ist ja krass. Ich kann mich nicht erinnern, das du jemals Lust auf Eisenbahnspielen hattest. Mit diesem Hintergrund, können wir ja einen Actionthriller drehen. Vielleicht –Riesenhafte Amazonen zerstören die Welt- oder – Todeszug, Er kam nie an sein Ziel.“ Jasmin wurde immer ausgelassener. Die Vorfreude, Ihrem besten Feind eins auszuwischen war gigantisch. Mit einer kurzen Handbewegung fegte sie 4, 5 kleine Modellautos von der Platte und setzte so bald sie den Boden berührten ihre Stiefelsohle drauf, auf der sie sogleich ihr gesamtes Gewicht verlagerte. Es knirschte kurz und dann stand Jasmin wieder ebenerdig. Geil dachte sie. Das gibt noch einen Heidenspaß.
„kommst du endlich? Ich bin schon ganz kribblig“
„Nun laß dir doch mal Zeit. Hier ist dein Kaffee. Setz dich erst mal hin und genieße ein wenig die Vorfreude.“
Katja und Jasmin ließen sich auf dem Sofa nieder, legten ihre Füße auf den vor ihnen stehenden Tisch, tranken ihren Kaffee und versuchten ernsthaft etwas zur Ruhe zu kommen.
„Was ist eigentlich mit seinem Computer“ fragte Jasmin in die Stille.
„Was soll damit sein“
„Na normalerweise hängen die meisten Männer sehr an ihm, oder besser an dem was drauf ist. Ich dachte mir so eine kleine Löschaktion macht keinen großen Dreck, könnte aber für Tom ein größeres Ärgernis und uns eine Freude sein.“
Katja dachte nach. „ Du könntest recht haben. Er verbringt vor der Kiste wirklich ziemlich viel Zeit. Schau´n wir mal nach, ob es da nicht was zum platt machen gibt.“
Die Mädchen gingen zu Tom´s Arbeitsplatz und starteten seinen Rechner.
„Oui, Passwort geschützt, was nun“ Jasmin schaute fragend zu Katja und Katja sagte nur lässig „versuch`s mal mit meinem Namen und meinem Geburtstag“
„K ATJA131186 he geil, stimmt ja. Also besonders intelligent ist er ja nicht“
„und total verknallt in mich“ fügte Katja noch hinzu. „Ich sag´s dir doch, wie Wachs wird er sein. Aber ich gebe zu, dass ich mich schwach an so was erinnere, das er mir zumindest in diese Richtung Andeutungen gemacht hat. Egal wir sind drin, und nun“
„Wau, Katja schau dir mal den Ordner an.“
Jasmin klickte sich bereits mit wachsender Begeisterung durch die verschiedenen Ordner, doch was sie jetzt gefunden hat, ließ ihren Atem stocken. In einem Ordner mit der Aufschrift „Hobby“ gab es unzählige Bilder, Filme, Dokumente, die alle eins gemeinsam hatten. Frauen! Frauen die Männer unterwarfen, die barfuß oder mit hohen Absätzen auf ihnen herumliefen, die Männer zwangen ihnen zu Diensten zu sein als Fußschemel, Aschenbecher oder Schuhputzer. Geschichten über diese Thematik wechselten sich mit Filmen und Bildern ab. Aber das schärfste war dann doch der Unterordner mit dem Datum 13.Mai. Auf den darin enthalten Fotos war eine attraktive Frau zu sehen, die mal mit einer Reitgerte ausholte, mal ihre Schuhe ablecken lies und dazu ein nackter, nur mit einem Ledergeschirr bekleideter Mann, der vor ihr kniete.
„Das ist doch Tom“ sagte Jasmin nach einigen Sekunden Schweigen.
Beide Mädchen sahen sich an und lachten los. „Und du hast davon nichts mitbekommen“ prustete Jasmin los „nichts mitgekriegt und will sich dann den Looser als Sklavenhund halten“
Auch Katja konnte sich kaum halten vor Lachen. „Die Blicke wenn ich meine Heels anhatte waren schon etwas seltsam und auch seine Angebote für eine Fußmassage, die ich natürlich gern angenommen habe, aber das der ein „Feti“ ist, sogar zu einer Domina geht, nee das ist mir nicht im Traum eingefallen. Aber ich denke das kommt uns doch zupass. Jasmin, was meinst du? Haben wir jetzt einen Sklaven, einen Prügelbock an dem wir unsere Launen auslassen können?“
„Ich denke schon, Süße“
„Dann werde ich morgen mal ein ernsthaftes Gespräch führen. Aber ob du´s glaubst oder nicht, Jasmin ich bin schrecklich müde. Soll ich dir das Sofa ausziehen oder kommst du mit in´s Ehebett?“
„Aber nur damit du dich alleine nicht fürchtest.“
„Hätte ich auch nicht anders erwartet grinste Katja zurück“
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