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Normale Version: Der Vollzug Teil 3: Das Ritual
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Kevins ganzer Körper schmerzte immer noch von Melindas Tritten. Bestimmt 10 Minuten lag er jetzt schon auf dem staubigen Boden des Blocks. Erst danach zwang er sich aufzustehen und quälte sich in seine Zelle. Die Tür zur Toilette stand auf. Der unangenehme Geruch von Marcus Urin drang aus ihr. Seine Sachen auf dem Boden neben der Toilette waren außerdem nass. Kevin fragt sich, ob Marcus gezielt auf seine Sachen urinierte, oder einfach nur schlecht zielen konnte.

Er blickte auf sein Bett. Jenes, indem Marcus im vergangene Nacht seine Würde geraubt hatte. Er verfiel in seichte Panik, als er daran dachte. Zu sehr wurde ihm in diesem Moment bewusst, wie sehr er den Menschen im Block ausgeliefert war.

Vor Scham und Verzweiflung fiel er letztendlich in sein Bett und döste. Unterbewusst reflektierte er die vergangenen zwei Tage. Er war entmenschlicht worden. Andere Menschen trampelten auf ihm herum, quälten ihm, folterten ihn, erniedrigten ihn. Gleichsam junge Frauen, wie junge Männer. Auf einmal fühlte er sich selbst nur noch wie ein zertretenes Kaugummi, genau wie das, was er gestern von Diellzas Schuhsohle hatte lecken müssen.

Kevin genoss die Ruhe. Vom Flur her hörte er Hip Hop. Offenbar hatte Melinda eine Bushido-CD aufgelegt. Kevin hasste Bushido. Seine Ruhe dauert nicht lang an. Keine 15 Minuten waren vergangen, als auf einmal Jessica, Max und Diellza in seinen Raum brachen. Kevin wollte aufspringen, doch bevor er sich heben konnte, hatte Max ihm schon mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Er spürte wie das warme Blut seine Wange hinunterfuhr. Verschrocken zwang er sich liegen zu bleiben. Ängstlich erwartete er was nun auf ihn zukommen würde. Diellza schien jedenfalls Bescheid zu wissen. In jedem Fall, da war Kevin sicher, war ihr Lachen nicht dem Schlag geschuldet, sondern dem was da kommen würde.

Mit dem Worten, „Raus aus dem Bett, du faules Stück Scheiße!“, zerrte Max ihn aus dem Bett und warf ihn auf den Boden. Nun lag er zu den Füßen seiner Peiniger. Von unten blickte er auf Jessica. Sie war eine wunderschöne junge Frau. Zierlich, blond und sehr süß. Ihr Gesicht schien makellos, ihr Haar warf sich fein auf ihre Schultern. Ihr Blick schien warm, obgleich sie eine Verbrecherin war, die gerade einen Mithäftling erniedrigte. In diesem Moment schämte sich Kevin besonders. Zu gern wäre er ihr Freund gewesen. Zu gern hätte er sie verführt. Aber das konnte er nicht. Er war der Prügelknabe, das Opfer. Der auf dem alle rumtraten. Er war ihr nicht würdig, auf keinem Wege.

Max fuhr fort: „Wir haben uns eine Überraschung, ein Ritual ausgedacht. Jedesmal, wenn wir von der Arbeit kommen, werden wir dich verpfügeln! Jedesmal gibt es 20 Schläge mit dem Gürtel auf dem Rücken. Na was hältst zu davon?“ fragte Max höhnisch. Noch bevor sich Kevin mit den bevorstehenden Schlägen abfinden konnte, hatte sich Diellza sadistisch Lachend mit beiden Füßen auf Kevins Hände gestellt. Max trat zurück und zu Kevins großem Entsetzen löste die bisher wortlos gebliebene Jessica ihren Gürtel von ihrer Hose.

Sie trug einen schwarzen breiten Ledergürtel mit einer Schnalle gleich einer Krone. Ihre zierliche Hand griff um die feste Leder und während Max einen sadistischen Adrenalinschub verspürte, war es Diellza die sein süßliches Kribbeln im Genitalbereich empfing. Sexuelle Erregung war die Konsequenz von Folter bei ihr. Einen Wimpernschlag später knallte das harte Leder auf Kevins rücken.

Unvermittelt schossen ihm die Tränen in die Augen. Er riss seinen Kopf nach oben doch Diellza fester Stand verhinderte sein Aufstehen. Sein mäßiger Schrei verstummte schnell. 19 Schläge warteten noch auf ihn. Während Jessica zum erneuten Schlag ausholte fühlte sie ihre Macht. Sie liebte diesen Gefühl, die hatte es schon öfter gespürt. 18 Schläge noch. 17. 16. Diellza lachte, Max grinste und auch Jessica konnte sich eines zufriedenen gemeinen Lächelns nicht entbehren. 15, 14, 13, 12.
Kevin hatte zu flehen begonnen. 11. Mittlerweile heulte er Wasserfälle. Doch keine zeigte Erbarmen. Ganz im Gegenteil, sein Betteln spornte sie nur noch weiter an. 10, 9. Mittlerweile war Kevin leicht vorgerutscht. 8. Seine Lippen berühten Diellzas schwarze Schuhe. Er küsste sie. 7, 6. Sein Fehlen war nicht mehr zu überhören. Diellza konnte sich nun gar nicht mehr vor Lachen halten. 5. 4,3, 2. Langsam sah Kevin ein, dass es kein Entkommen sah. Und dann war nur noch ein Schlag.

Auch Jessica hatte jetzt begonnen zu lachen. Zu süß war der Anblick des jungen Mannes zu ihren Füßen, der aus Angst vor ihr und den Schmerzen von ihrem Gürtel begonnen hatte einem jungen Frau die Füße zu küssen und so weinerlich flehte wie ein kleines Baby. Sie legte nun ein letztes Mal besonders viel Kraft in ihre weiße Hand. Dann knallte es. Kevin brav innerlich beinahe zusammen. Diellza hob ihre Füße von seinen Händen. Im Augenwinkel betrachtete Kevin das grobe Noppenprofil, dass sich auf seinen Händen abzeichnete. Die anderen würden noch eine Zeit bei ihm stehen. Sich in seinem Leid laben und ihn gemeine Witze über ihn machen. Besonders Diellza war sehr beschämend. Kevin war froh, als sie endlich gingen.

Bestimmt eine Stunde würde er noch auf dem Boden legen. Geschlagen, gequält und erniedrigt.
Wird immer besser die Geschichte...nur weiter so...ich bin gespannt was noch alles kommtTopp
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