10.04.2010, 19:14
Es muß so gegen fünf Uhr gewesen sein, als Agnieszka, die schon eine halbe Stunde wach gelegen hatte, ihrem Hunger nachgab und in die Küche schlich, um sich eine Mousse au Chocolat aus dem Kühlschrank zu nehmen. Leise kam sie damit ins Wohnzimmer und setzte sich auf das Sofa. Simon, den man ansonsten heute in Ruhe schlafen ließ, hatte einen sehr unruhigen Schlaf und als sie den Becher öffnete, schrak er sofort hoch. Er dachte, es würde schon wieder weitergehen. Agnieszka beruhigte ihn:
- Keine Angst, ich bin nur hungrig. Hast du gedacht, du wirst schon wieder weiter bearbeitet?
- Ja, das heißt nein, zum Denken bin ich noch nicht gekommen, aber man muß ja wachsam sein...
- Da hast du wohl Recht. Man kann nicht vorsichtig genug sein in einem Nest voller Despotinnen... Ehrlich gesagt: ich wundere mich, wie du das alles aushältst. Wir sind ja nicht gerade zimperlich mit dir umgegangen.
- Ja, das kann man so sagen, aber es war schon auch schön. Eine einmalige Erfahrung. Sovielen Traumfrauen auf einmal ausgeliefert zu sein, wer hat das schon?
- Ich frage mich die ganze Zeit, und das ist ja, neben dem schieren Spaß, den das Ganze macht, auch der Hintergrund der ganzen Aktion, was einen Menschen dazu bringt, so etwas mit sich machen zu lassen. Es gibt ja in jeder ausreichend großen Gruppe jemanden, der in der Hierarchie ganz unten steht, der nur Befehlsempfänger ist und auf dem alle herumtrampeln, aber daß jemand sich freiwillig nur zu diesem Zweck einer Gruppe anschließt, der er sonst nicht angehört, das finde ich schon seltsam...
- Ehrlich gesagt: ich auch. Ich hatte schon öfters Phantasien, in denen ich der Sklave einer schönen Frau war, aber das war irgendwie vollkommen anders. Aber irgendwie fasziniert mich der Gedanke, einer Frau zu Füßen zu liegen.
- Aha. Ja, wenn du magst, kannst du dich natürlich gerne hier zu meinen Füßen legen, das fände ich sehr schön, denn sie beginnen langsam kalt zu werden...
Simon ließ sich nicht bitten und legte sich vor Agnieszka auf den Boden und sie legte ihre in der Tat schon recht kühlen Füße auf seinen Oberkörper. Sofort regte sich wieder etwas bei ihm, was Agnieszka nicht verborgen blieb.
- Möchtest du auch ein Löffelchen Mousse au Chocolat?
- Sehr gerne.
Agnieszka nahm einen Löffel voll und strich sich die braune Masse unter ihre Zehen, dann reichte sie Simon ihren Fuß hin, damit er es ablecken konnte. Er schien etwas überrascht und seine Erregung nahm zu, während er mit seiner Zunge ihre Zehen ablutschte, obwohl dort schon nichts mehr von der Mousse vorhanden war.
- Aber du wußtest schon, was dich hier erwarten würde?
- Nein, natürlich nicht, jedenfalls nicht richtig. Ich habe damit gerechnet, daß ich eure Füße würde küssen dürfen und daß ich euch zu Füßen liegen würde, aber in dieser Intensität habe ich nicht damit gerechnet.
- Haben wir deine Grenzen überschritten?
- Kann ich nicht sagen. Ich kannte meine Grenzen vorher ja nicht. Wenn, dann würde ich eher sagen, ihr habt meine Grenzen erweitert.
Agnieszka entzündete wieder die drei Kerzen auf dem Tisch und Simon konnte sehen, daß sie ein traumhaftes Seidennachthemd in Nachtblau trug. (Was er nicht sehen konnte: es war von Louis Feraud und hatte einmal 379 € gekostet- ein Geschenk von einem Geschäftsmann, der sie vor 2 Jahren einmal gebeten hatte, ihn mit Füßen zu treten und zu schlagen und der ihre dominante Seite damit erst geweckt hatte.) Agnieszka mußte sich dazu vorbeugen und erhöhte dadurch den Druck auf Simons Bauch, was zu einer erneuten Steigerung seiner Erregung führte. Sie hatte inzwischen aufgegessen und war müde, aber ihre Füße waren noch nicht richtig warm. Spontan legte sie ihren Fuß auf sein erregtes Glied und fragte schelmisch, ob er noch ein kleines "Betthupferl" wollte. Anstatt einer Antwort umschloß er ihren anderen Fuß mit den Händen und führte ihn wieder zu seinem Mund, um ihn zu liebkosen. Aber auch sie hatte nicht auf seine Antwort gewartet und längst begonnen, ihn im Schritt zu massieren. Mit viel Gefühl gelang es auch ihr, mit ihm zu spielen, ihn durch Wechsel in Intensität und Tempo heiß zu machen und dann wieder fallen zu lassen. Gleichzeitig wurden seine Zärtlichkeiten an ihrem anderen Fuß immer leidenschaftlicher. Schließlich erlöste sie ihn, stand wortlos auf und ging wieder ins Bett. Er rieb sich noch einmal die Augen und fragte sich, ob er wachte oder träumte. Aber die Kerzen brannten und der leere Becher stand noch auf dem Tisch... Er reinigte sich, löschte die Kerzen und legte sich erneut schlafen. Es dauerte eine Weile, bis er einschlief, obwohl er totmüde und erschöpft war, aber er hatte ja auch einige Erlebnisse zu verarbeiten.
Der Sonntag begann wie der Samstag. Simon diente wieder als Duschassistent und dabei betrachtete er seinen geschundenen Körper. Er hatte keine blauen Flecken am Oberkörper- es war eher eine blaue Fläche, die nur von einigen Wunden unterbrochen wurde. Die ersten Kontakte waren noch ziemlich schmerzhaft, aber nach der dritten Dusche war alles schon fast Routine. Er wurde dann beim Frühstück wieder mit ein paar zugeworfenen Brocken gefüttert, wie bereits am Vortag auch. Das weitere Programm stand dann ganz im Zeichen der Wellness. Die Damen ließen sich ausgiebig von ihm oral befriedigen und er mußte schmunzeln bei dem Gedanken, daß er sich bei "Wetten dass...?" bewerben könnte mit der Wette, er könne acht verschiedene Frauen am Geschmack erkennen... Anschließend warteten 16 zarte Füße auf eine ausgiebige Fußmassage. Seine Daumen schmerzten, aber er genoß es auch.
Als hätten sie Gedanken lesen können, hatten die Damen sich als nächstes ein Quizspiel für ihn ausgedacht. Die Regeln waren eigentlich ganz einfach: Er hatte vor der Dame, die mit Fragen an der Reihe war, niederzuknien, ihre Füße zu küssen und um eine Frage zu bitten, die er dann natürlich möglichst wahrheitsgemäß und richtig beantworten mußte. Je nachdem, ob seine Antwort richtig, vollständig und/ oder befriedigend war, wurde er belohnt oder bestraft. Das Ausmaß von Belohnung oder Bestrafung war abhängig von der Schwierigkeit der Frage. Wurde eine leichte Frage beantwortet, gab es eine kleine Belohnung oder eine harte Strafe, bei schwierigen Fragen war es umgekehrt. Es verstand sich natürlich von selbst, daß es allein der Willkür der Fragestellerin oblag, die Schwierigkeitsstufe der Frage einzuordnen und die Antwort zu bewerten.
Die erste Frage kam von Dolores, die wieder ihre Latte-Macchiato-Stiefel und ein dazu farblich passendes Strickkleid trug. Zum Anfang eine ganz leichte Frage: "Welche Farbe haben meine Stiefel?" Simon sah sie an, überlegte kurz und schwankte dann zwischen hellbraun und beige. Dolores forderte ihn auf die Augen zu schließen und als er es tat, trat sie ihm mit der Stiefelspitze schwungvoll in den Magen, daß er zusammenklappte und mit dem Gesicht zwischen ihren Füßen zu liegen kam. Er stöhnte, denn darauf war er nicht vorbereitet gewesen.
Als Zweites hatte er zu Siobhán zu rutschen. Sie trug wieder das Kleid vom Samstagabend, aber wadenhohe Naturlederstiefel mit einem leichten Absatz und Profilsohlen. Sie lächelte ihn diabolisch an und fragte ihn, ob er noch einmal Nachschlag wolle, ob sie ihm mit voller Wucht auch in den Bauch treten solle. Simon erkannte die Zwickmühle, in der er sich befand. Würde er wahrheitsgemäß mit "Nein." antworten, würde sie es als Strafe dennoch tun. Würde er "Ja." sagen, würde sie es auch tun und ihm als Belohnung seinen Wunsch erfüllen. Also entschloß er sich um Heldentum und antwortete mit "ja". Sie lächelte honigsüß und forderte ihn auf, sich ihr zu Füßen zu legen und die Augen zu schließen. Sie täuschte ihn mit einer Finte in dem sie in kurz mit dem Absatz antippte, so daß seine Bauchmuskeln zuckten, um im gleichen Moment auszuholen und mit aller Kraft auf seinen Bauch zu stampfen. Ihr Tritt schlug ein wie eine Bombe, just in dem Augenblick als seine Bauchmuskulatur sich nach der Finte wieder lösten. Simon stöhnte, sah Sterne und glaubte förmlich zu sehen, wie ein Marmeladenbrötchen in seinem Magen unter ihrem Steifel zermatscht wurde.
Als nächstes sah er sich Slavica gegenüber. Sie trug ein "kleines Schwarzes" und hohe Pumps mit angsteinflößenden bleistiftdünnen Absätzen. Sie fragte ihn schlicht, welche der Damen er am liebsten mochte und am meisten verehrte. Aus taktischen Erwägungen heraus konnte es nur eine einzige richtige Antwort geben, und nach der Nummer vom letzten Abend mußte er dafür nicht einmal lügen, also gab er Slavica die Antwort, die sie hören wollte. Die Belohnung dafür war ein mehrere Sekunden dauernder Zungenkuß, bei dem ihm heiß und kalt wurde. Was für eine Frau!
Elena war an der Reihe. Sie trug ein kurzes leichtes rotes Sommerkleidchen und rote Peep-Toe-Pumps. Als er gerade mit dem Begrüßungs-Fußkuß fertig war und sie in Erwartung der Frage ansah, schlug sie ihm ansatzlos mit der flachen Hand ins Gesicht daß es nur so klatschte. "Das war für deine Antwort auf Slavicas Frage. Frechheit!" Und ehe er wußte, wie ihm geschah, hatte er auf der anderen Wange auch die Silhouette ihrer Hand. "Und das war für gestern, als du Sandrine die gleichen Komplimente gemacht hast, wie zuvor mir. Aber das werten wir nachher noch zu Ende aus. Nun zu meiner Frage: Findest du, daß man kleine, nutzlose Würmer zertreten sollte?" Simon überlegte angestrengt, was diese Frage wohl sollte und wie wohl die richtige Antwort lauten könnte, wenn es denn eine gab. Was er insgeheim bezweifelte. Er antwortete ausweichend, daß doch auch scheinbar nutzlose Tiere in der Natur irgendeine Funktion innehatten und daß er es nicht richtig fände, sie einfach so zu töten. Elena ging zum Wohnzimmertisch und stieg darauf. Dann forderte sie ihn auf, seinen Penis vor ihr auf die Tischplatte zu legen. Er ahnte, was geschehen würde, aber was sollte er machen? Er tat, wie ihm befohlen wurde und Elena legte ihre Fußspitze auf sein bestes Stück. Langsam aber stetig erhöhte sie den Druck und beobachtete dabei gespannt sein Gesicht, in dem sich in zunehmendem Maße Pein abzeichnete. Schließlich drehte sie ihren Fuß, wie wenn sie eine Zigarette austreten würde und er schrie auf. Gnädig sagte sie: "Na gut, dann wollen wir den Wurm mal nicht ganz zertreten, vielleicht ist er später tatsächlich noch zu etwas nütze..."
Sandrine war die Nächste. Sie trug enge, ausgewaschene Jeans, dazu ein dunkelblaues Top mit kleinen hellblauen Blümchen und schwarze Sandalen mit Plateausohlen. Wieder eine delikate Frage, sie wollte wissen, wie er zum Rassismus stünde. Ihm war klar, daß ihn ein Bekenntnis zu "White Power" hier nicht weiterbringen würde, zumal er auch tatsächlich nichts für derartiges Gedankengut übrig hatte. Andererseits war eine Phrase wie "alle Menschen sind gleich" wohl auch nicht, was sie hören wollte. Dann kam ihm der rettende Einfall: "Der Wert eines Menschen wird nicht durch seine Rasse bestimmt, sondern durch sein Geschlecht. Jede Frau ist jedem Mann überlegen. Wie in deinem Lied gestern: alle Frauen sind Königinnen, wenn ich das richtig verstanden habe." Sandrine deutete Beifall an und auch die anderen Frauen begannen zu klatschen. Volltreffer. Sandrine streifte sich den einen Träger ihres Tops herunter und entblößte ihren Busen. Dann beugte sie sich so herunter, daß ihr Busen auf sein Gesicht drückte, während sie ihm mit der Hand gefühlvoll eine Hodenmassage spendierte.
Er kroch weiter zu Linh. Sie gab sich heute ganz im Vietcong-Look: rotes T-Shirt mit gelbem Stern, khakifarbene Shorts und Espadrilles. "Wie möchtest du sterben?" Böse Frage, dachte Simon, eigentlich habe ich noch nicht darüber nachgedacht. Aber er hielt es für charmant zu antworten, daß er am liebsten von den acht Grazien zu Tode getrampelt werden würde, daß er es aber damit nicht eilig hätte. Linh drehte eine Pirouette und er kassierte wieder eine von ihren mörderischen Fuß-Ohrfeigen, die ihn umwarf. Er hätte nicht gedacht, daß das mit so weichen Schuhen wie Espadrilles so weh tun würde, dachte er noch, während er seine feuerrote Wange rieb. In der Tat war die Mischung aus dem rauhen Stoff der Sohle und der aufgeklebten Gummisohle ziemlich verheerend. War das jetzt eigentlich eine Belohnung gewesen oder eine Strafe, bei Linh konnte man das nicht so genau sagen...
Lisa, die Vorletzte, war ganz in Nike gewandet. Eine lilane Trainingsjacke und eine dunkelblaue Jogginghose. Darunter ein "JUST DO IT"-T-Shirt und Nike Air Max mit hellblauem Nike-Zeichen. Sie wies Simon an, sich hinzulegen, anstatt vor ihr zu knien. Sie stellte sich auf seine Brust und erklärte ihm das abgewandelte Procedere: "Wenn du richtig antwortest, springe ich nach rechts, auf deinen Bauch. Wenn du falsch antwortest, springe ich nach links..." Simon dachte darüber nach, wie es sich wohl anfühlen mochte, wenn Lisa mit ihren 65 kg auf sein Gesicht springen würde. Wenn's gut liefe, könnte er mit einem gebrochenen Nasenbein und dem Verlust einiger Zähne davonkommen, wenn schlecht liefe, wäre das wohl das vorläufige Ende. Im Nachhinein war die Antwort, die er Linh gegeben hatte, wohl doch nicht so gut gewesen... Lisa spürte, wie sich sein Atem beschleunigte, erschwert durch ihr Gewicht auf seiner Brust. Waren das Schweißperlen auf seiner Stirn? "Gut, also stelle ich dir jetzt meine Frage, die Konsequenzen kennst du, es wird also eine leichte Frage: Welche Schuhgröße habe ich?" Simon wurde bleich. Darauf hatte er nicht geachtet. Er konnte aus einer Lage heraus ihre Schuhe auch nicht richtig sehen, geschweige denn mit denen der anderen vergleichen. Und bei Joggingschuhen sind die Sohlen ja auch größer als beispielsweise bei Pumps. Er überlegte fieberhaft. Lisa war die größte von den Frauen und irgendwie meinte er sich zu erinnern, daß die Skandinavier und Skandinavierinnen auf relativ großem Fuß lebten. Aber eine 40? So groß kamen sie ihm nicht vor. Wieviel betrug eigentlich der Größenunterschied von einer Größe zur nächsten? Auf einmal hörte er sich "39" sagen, obwohl er mit seinen Überlegungen noch nicht wirklich fertig war. Wie in Zeitlupe sah er, wie Lisa tief in die Knie ging, sich kraftvoll abstieß und hoch sprang. Dabei preßte sie alle Luft aus seinen Lungen und der Atem stockte ihm, als er gewahr wurde, daß sie nach links gesprungen war. "Wenn sie nach diesem Sprung in meinem Gesicht landet, ist alles vorbei...", dachte Simon und schloß die Augen als sie schon auf dem Weg zurück nach unten, seinem Gesicht entgegen, war. Er sah nicht mehr, wie sie im letzten Augenblick die Beine öffnete, er hörte sie nur unmittelbar neben seinen Ohren aufkommen. Er hielt die Augen noch geschlossen und so konnte er nicht sehen, daß sie ihn schon halb umrundet hatte und erneut hochsprang. Er öffnete seine Augen genau in dem Moment, als sie auf seinem Bauch aufkam. Wieder entwich seinen Lungen alle Luft, es war ein guter Sprung gewesen. Er starrte sie nur an und während sie noch auf ihm stand, sagte sie nur: "Den Sprung auf den Bauch war ich dir ja noch schuldig..." und lächelte ihn an. Sie stieg von ihm und langsam rappelte er sich wieder hoch.
Agnieszka trug ein lachsfarbenes Spaghetti-Top und weiße Caprihosen, dazu ebenfalls weiße Stoffturnschuhe mit Seidenschnürsenkeln. Ihr linkes Fußgelenk zierte eine Muschelkette, die farblich perfekt zu ihrem Nagellack paßte. "Ich mache es dir leicht", sagte sie, "ich stelle dir keine Frage, sondern eine Aufgabe: Erzähle mir einen Polenwitz, über den auch ich lachen kann." Von wegen leichte Aufgabe, dachte Simon, der eigentlich kein großer Witzeerzähler war. Aber hatte nicht Harm neulich in der Kneipe einen erzählt? Wie ging denn der noch? Der wäre meine letzte Rettung, besser ein schlechter Witz, als gar keiner. Also begann er: "Es war einmal ein kleines Teufelchen, das leidenschaftlich gerne klaute. Also buddelte es sich in Grönland aus der Erde und sagte zu einen Eskimo, den er traf: Das gefiel dem kleinen Teufelhen nicht und es buddelte sich wieder ein und dann in der Sahara wieder aus. An einer Oase sah es einen Beduinen und fragte wieder: Aber auch das gefiel dem kleinen Teufelchen nicht. Es buddelte sich erneut ein und dann in Polen wieder aus und stellte sich mit seinem bekannten Spruch vor: " Agnieszka klopfte sich nicht vor Lachen auf die Schenkel, schien aber auch nicht verärgert. Schließlich lächelte sie und erlaubte ihm, ihr die Schuhe auszuziehen und an ihren Füßen zu lecken. Die Turnschuhe hatten ihnen ein kräftiges Aroma gegeben, aber Simon leckte noch hingebungsvoller als während der Nacht.
Simon fand, daß er gut aus der Nummer herausgekommen war. Sein Bauch schmerzte ein bißchen von den drei harten Treffern, die er kassiert hatte, aber ansonsten ging es eigentlich, das Brennen auf der Wange hatte nachgelassen und war fast verschwunden. Agnieszka klärte ihn über den nächsten Programmpunkt auf: "Wir werden jetzt ein paar Spezialitäten des Hauses bieten. Jede von uns wird dich mit einer individuellen Technik bearbeiten. Immer nur ein paar Minuten lang, aber dafür sehr intensiv. Es wird dir eine bleibende Erinnerung sein, damit du immer an uns und unser kleines Wochenende denkst. Ich werde anfangen. Meine Fingernägel hast du ja schon kennengelernt..." Simon verdrehte die Augen, er ahnte, was auf ihn zukommen würde. "Ach ja, noch etwas: hier hast du ein Beißholz, du wirst es vielleicht brauchen..." Agnieszka reichte ihm einen runden, naturbelassenen Holzbauklotz, wie man sie Kindern zum Spielen gibt. Dann hielt sie ihm ihre Hände hin, damit er sie intensiv ansehen konnte um sie nie zu vergessen. Er betrachtete ihre feingliedrigen Hände, ihre goldenen Ringe, ihr Handgelenk, um das sie ein Armband trug, das das Pendant zu ihrer Fußkette war. Er sah ihre Fingernägel und die Lichtreflexe auf ihrem Nagellack. Dann griff sie langsam nach seinen Brüsten, zog die Finger langsam zusammen und er spürte, wie ihre Nägel anfingen, in seine Haut zu dringen. Langsam erhöhte sie den Druck, bis sie plötzlich mit aller Kraft zupackte. Tränen traten in seine Augen und seine Zähne gruben sich in den Bauklotz, wie ihre Nägel in sein Fleisch. Er sah sie flehend an, aber sie hielt eisern fest, schien noch einmal fester zuzupacken. Er stöhnte und sie zog an ihm und verdrehte ihre Hände. Erst als er anfing zu bluten ließ sie etwas locker, um noch einmal alls zu geben, bevor sie ihn losließ. Er atmete auf, doch sie drehte ihn um und legte ihre Hände auf seinen Rücken. An den Schultern gruben sich ihre Nägel erneut in sein Fleisch und mit einem Ruck riß sie ihm acht blutige Striche in den Rücken. "Das war's schon", sagte sie lächelnd, "immer wenn du jetzt Frauenhände mit langen Nägeln siehst, sollst du an mich denken." Er versprach's.
Als nächstes kam Siobhán und zeigte ihm ihren Rohrstock. Er war etwa fingerdick und ca. 80 cm lang. Sie packte ihn sanft aber bestimmt am Nacken und schob seinen Kopf zwischen ihre Beine; sie hielt ihn fest, wie in einem Schraubstock. Dann hörte er ein kurzes Sirren in der Luft und der erste Schlag traf sein Gesäß. Es fühlte sich an wie ein Messer. Elf weitere Male hieb sie mit aller Kraft auf ihn ein. Zwischen den einzelnen Schlägen ließ sie sich immer etwas Zeit, damit er jeden einzelnen voll auskosten konnte. Immer tiefer gruben sich seine Zähne in das Holz. Auch Siobhán gab ihm eine Widmung mit auf den Weg: "Immer, wenn du künftig einen Stock oder auch nur einen Baumarkt sehen solltest, wirst du an mich denken. Und die nächsten Tage sicher auch jedes mal, wenn du versuchst, dich hinzusetzen..."
Sandrine kam herein und entblößte ihr Hintereil vor ihm. Sie beugte sich nach vorne und forderte ihn auf, ihren nackten Hintern zu lecken. Dann hatte er sich auf den Boden zu legen, damit sie sich auf sein Gesicht setzen konnte. Sie ritt wild auf ihm herum und hüpfte regelrecht auf seinem Gesicht. Seine Nase drang tief in ihre Spalte und sie rieb sich an ihm. "Damit du an mich denkst, wenn du wieder einmal einer Frau auf den Arsch starrst.", sagte sie zum Schluß und lächelte wieder ihr Blendamed-Lächeln.
Nun war Dolores an der Reihe. Während er auch ihre Hände eingehend betrachtete, bereitete er sich innerlich auf die Ohrfeigen seines Lebens vor, die sie ihm versprochen hatte. Und sie hatte nicht zuviel versprochen. Etwa im 5-Sekunden-Takt trafen ihn ihre Hände auf jeder Wange zehnmal. Bereits nach der jeweils zweiten Ohrfeige glühten seine Wangen wie Feuer und dreimal fiel er von der Wucht des Schlages zur Seite. "Du solltest Werbung für machen.", spottete sie. "Wann immer du jemanden klatschen hören oder sehen solltest, werde ich in Gedanken bei dir sein!"
Lisa erschien und gebot ihm, sich mit allen Details ihrer Schuhe vertraut zu machen. "Die Größe kennst du ja schon.", verspottete auch sie ihn. "Und das Profil brauchst du dir jetzt auch nicht zu merken, das kannst du dir nachher in Ruhe auf deinem Bauch ansehen..." Dann begann sie seinen Bauch zu bearbeiten, der sich immer noch nicht richtig von dem Fragespiel erholt hatte. Sie stellte sich auf ihn und federte etwas in den Knien, dann stellte sie sich neben ihn und trat mit einzelnen Tritten immer wieder in seinen Bauch. Sie mußte eine super Kondition haben. Schließlich zog sie den Tisch heran und sprang von dort aus auf ihn hernieder. Am Ende stellte sie sich mit beiden Füßen auf ihn und sprang in die Höhe, um beider Landung mit voller Kraft zuzutreten. Sein Kopf rauschte und seine Muskulatur hatte längst jede Gegenwehr aufgegeben. "Sollte dir mal jemand beim Sport begegnen oder auch nur in Sportschuhen- denk an mich!"
Elena kam herein. Sie hatte sich noch einmal umgezogen, trug jetzt einen braunen Kashmirpullover, ein beige-kariertes Sakko, helle Reithosen und hohe, dunkelbraune Stiefel, die die schöne Form ihrer Waden betonten. In der Hand hielt sie, wie zu erwarten war, ihre Peitsche. Sie schien gute Laune zu haben, aber vielleicht war es auch nur die Vorfreude darauf, Simon noch einmal ein bleibendes Erlebnis zu verschaffen. "Beißholz in den Mund, Hände an die Wand, Beine auseinander!", waren ihre knappen Anweisungen. "Mein lieber Simon, ich bin nicht nachtragend, aber Strafe muß sein, das siehst du doch ein, oder?" Er nickte kaum merklich. "Also dann...", sprach sie und nahm ihre Position für den ersten Hieb ein, "senkrecht hat Siobhán ja schon ihre Spuren hinterlassen, damit du es besser auseinanderhalten kannst, werde ich dir ein paar waagerechte Streifen hinzufügen." Sie holte aus, ließ die Peitsche durch die Luft pfeifen und auf den Boden knallen. Simon zuckte zusammen, noch etwas überrascht, daß es gar nicht wehtat. Aber das sollte noch kommen. Der nächste Hieb traf ihn quer über die Mitte seines Rückens und hinterließ einen deutlichen roten Strich. Der zweite hieb traf ihn unterhalb der Schulterblätter, der Dritte quer über die Schultern. Der Vierte landete eine Handbreit unter em Ersten und in diesen Abständen arbeitete sie sich langsam nach unten vor. Sehr langsam. Quälend langsam. Er mußte jeden einzelnen Schlag voll auskosten. Als sie am unteren Ende seines Gesäßes angekommen war, hatte er neun Schläge gezählt. Neun? Das konnte unmöglich alles sein, einer bis zur Zehn würde mit Sicherheit noch folgen... Sie befahl ihm, sich umzudrehen und so stand er ihr nun Angesicht in Angesicht gegenüber. Sie sah ihn vergnügt an und weidete sich an seinem Anblick. Sie hätte nicht sagen können, ob es mehr sein schmerzverzerrter Mund mit dem Beißholz darin oder sein ängstlicher Blick war, der sie anmachte. Dann holte sie langsam aus und traf ihn schräg von links oben nach rechts unten. Simon stöhnte, denn in diesem Augenblick wurde ihm klar, daß sie das Dutzend voll machen würde, denn soviel hatte er inzwischen mitbekommen, Elena stand auf Symmetrie. Und so kam es auch, aus dem Strich wurde ein Kreuz und aus dem Kreuz ein Stern. "Mir gefällt, daß du schon beim Knall zuckst, sehr gut. Künftig wirst du bei allem an mich denken, was mit Reiten zu tun hat. Und immer wenn du einen Lederriemen siehst. Du solltest dir Hosenträger anschaffen..."
Der vorletzte Auftritt stand Linh zu. Sie bedeutete ihm, das beißholz aus dem Mund zu nehmen und sich auf den Boden zu legen und zog ihre Espadrilles aus. Einige Sekunden stand sie regungslos neben ihm, dann, unvermittelt und blitzschnell trat sie ihm in den Bauch, daß es ihm den Atem verschlug, dann stellte sie sich so auf sein Gesicht, daß er weder durch den Mund, noch durch die Nase atmen konnte. Wie bekam er Panikattacken und lief dunkel an. Sie ließ kurz von ihm ab, ehe sie sich erneut auf sein Gesicht stellte. Noch einmal wiederholte sie das gleiche Spiel. Als er nach dem dritten Mal wieder nach Luft schnappte, trat sie ihm erneut in den Magen und sah ihm genüßlich dabei zu, wie er um Atem rang. Er hoffte nur, daß sie wußte, was sie da tat, denn er hatte Todesangst. Sie ließ ihn kurz verschnaufen, bevor sie ihn erneut von der Frischluftzufuhr abschnitt, dieses Mal an seinem Hals. Als er noch wieder versuchte, normal zu atmen, versicherte sie ihm, daß er sich künftig jedes Mal, wenn er außer Atem war, darüber bewußt werden würde, daß er überhaupt nur atmen durfte, weil sie es ihm erlaubt hatte. Dann ging sie.
Blieb noch Slavica. Was mochte sie sich für einen Abschiedsgruß für ihn ausgedacht haben? Als er ihre Absätze auf dem Boden hörte, kam ihm ein böser Verdacht, dann stand sie neben ihm und hatte immer noch diese Schuhe mit den mörderischen Absätzen an. Nein, das konnte sie nicht bringen... Sie stand neben ihm und sah ihm in die Augen. Und er in ihre. Und diese Augen, die sonst so unergründlich waren, sagten ihm mit aller Deutlichkeit: Oh doch! In diesem Moment begann sie auch schon zu ihm zu sprechen: "Simon, mein Guter, du wirst mir sehr fehlen. Und ich dir auch, das weiß ich. Aber du sollst dich immer an mich erinnern. Nicht nur wie bei den anderen, wenn du in eine bestimmte Situation kommst, wenn du vielleicht eine Frau in Highheels siehst oder den Klang der Absätze auf dem Boden hörst. An mich wirst du dich jeden Tag vor dem Spiegel erinnern. Die Male, die ich dir beibringen werde, die werden dich als Narben bis ans Ende aller Tage begleiten. Ich habe hier extra ein paar nagelneue, jungfräuliche Schuhe, ich habe sie noch nie vorher getragen und ich werde sie auch niemals wieder tragen, ich werde sie als Erinnerung an dich behalten. Das wird jetzt sehr schmerzhaft für dich werden und du kannst schon mal wieder dein Beißholz bereithalten, aber dafür wirst du auch immer an letzte Nacht denken und ich hatte den Eindruck, daß du Spaß dabei hattest." Er nickte heftig und versicherte ihr, daß er diese Nacht auch so niemals vergessen würde, aber sie ließ sich nicht beirren. Sie hielt ihm einen Fuß hoch und er betrachtete mit Schrecken ihren Absatz. Er hatte die Form eines abgerundeten Dreiecks und etwa den Durchmesser eines Bleistifts. Wie sie bereits sagte, waren die Schuhe nagelneu und die scharfen Plastikränder waren völlig unversehrt. Im Inneren verliefen einige ganz feine Rillen quer zur Laufrichtung. Dann trat sie neben seinen Kopf und stieg auf seinen Oberkörper. Ihre Absätze bohrten sich tief in sein Fleisch und es dauerte eine kleine Weile, bis sie meinte, den optimalen Standpunkt gefunden zu haben. Von ihren erfolglosen Versuchen kündeten einige tiefe Löcher. Nun stand sie eine Handbreit oberhalb seiner Brustwarzen, ihr Vorderfuß stand direkt auf seinen Brüsten. Sie stand absolut still und regungslos und er merkte biß auf sein Beißholz, daß man Angst um seine Zähne haben mußte. Ihre Absätze bohrten sich tief in sein Fleisch, es kam ihm vor, als würde sie regelrecht in ihm versinken. Schlimmer noch als ihr Gewicht, das auf zwei so kleine Punkte verteilt war, schätzungsweise lasteten zweimal 25 kg auf je einem cm², war das Einschneiden der Kanten in seine Haut. So konnte es auch nicht verwundern, daß an den Rändern nach und nach Blut austrat. Aber Slavica ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Simon hatte keine Augen für ihren wohlgeformten Hintern; nicht für ihre schlanke Taille und auch nicht für ihre lange Mähne, die er aus dieser Perspektive prima hätte bewundern können. Minutenlang stand sie auf ihm und wenn er den Kopf hätte soweit bewegen können, hätte er sehen können, das der Plastikabsatz schon vollkommen in seiner Haut verschwunden war. Aber wahrscheinlich hätte er sowieso nicht hinsehen können. Endlich stieg sie ab und noch einmal verstärkte sich sein Schmerz. Erstens tat es weh, als sie ihren linken Absatz aus seinem Fleisch wieder herauszog, zweitens stand sie sekundenlang, bis ihr linker Fuß wieder den Boden berührte, mit ihrem gesamten Gewicht auf dem anderen Absatz. Und auch dieser schmerzte heftig, als sie ihn wieder anhob. Simon stöhnte auf. Jetzt war seine Grenze definitiv erreicht. Es waren ja nicht nur die beiden Löcher, die Slavica mit ihren Absätzen gebohrt hatte, der vordere Teil ihrer Schuhe stand ja auch auf Haut, die von Fingernägeln und Peitsche schon arg in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Schon leichte Berührungen schmerzten und so leicht waren die Berührungen denn auch nicht... Slavica riß ihn aus seinen Gedanken: "Siehst, du, mein Lieber, jetzt hast du es schon so gut wie überstanden. Und irgendwie war es doch auch schön, oder?" Tief in seinem Inneren mochte er ihr zustimmen, aber im Augenblick füllte der Schmerz ihn vollkommen aus. Alles brannte und schmerzte, jede Bewegung war qualvoll und jetzt spürte er auch psychisch, daß er in erster Linie ein Versuchsobjekt war. Alle Frauen haben sich auf ihm selbst verwirklicht, wie man heute wohl sagte, haben ihn bearbeitet, wie ein Künstler sein Werkstück, jede hatte ihre Handschrift hinterlassen, ihn im wahrsten Wortsinn geprägt und er hatte es zu erdulden. Ohne sein Beißholz hätte er geschrien wie am Spieß, Tränen der Schmerzen waren in seinen Augen gewesen und jede hatte es gesehen. Aber keine hatte Mitleid, im Gegenteil, es war ihnen nur Ansporn. Auf der anderen Seite war er aber auch stolz. Klaglos hatte er alles erduldet wie ein Held. Und er war um viele Erfahrungen reicher- süße und bittere. Aber jetzt durfte nicht mehr viel passieren, er war am Ende, nach inzwischen mehr als 48 Stunden Sklavendasein.
Slavica hatte ihm, bevor sie das Zimmer verlassen hatte, gesagt, daß er sich nun im Badezimmer in Ruhe regenerieren könne und so schleppte er sich dorthin. Im Spiegel betrachtete er sich und er war erschrocken. Sein Körper sah aus, wie eine Landkarte, übersät mit den verschiedensten Mißhandlungsmalen. Er ließ sich eine Badewanne ein. Er hatte das Bedürfnis, sich gründlich zu reinigen. Dabei war der Staub auf seinem Körper, den die verschiedenen Füße aufgetragen haben, noch das kleinste. Er stellte sich vor, daß sich so oder so ähnlich ein Vergewaltigungsopfer fühlen mußte und eigentlich war er ja auch nichts anderes. Seine Knochen und Gelenke schmerzten, als er sich in die Badewanne setzte, aber nur einen Augenblick lang- danach war das Brennen des Seifenwassers auf seiner Haut dominanter, dabei sollte es doch ein Cremebad sein. Aber alles egal. Er schloß die Augen und genoß die Stille, die Ruhe und auch die Sicherheit, die die verschlossene Badezimmertür trotz allem bot. Eine Dreiviertelstunde dämmerte er im Wasser vor ich hin, bis ihm das Wasser zu kalt wurde. Vorsichtig trocknete er sich ab, eigentlich war es mehr ein zaghaftes Tupfen. Er verbrauchte gefühlt eine halbe Flasche Nivea-Lotion und seine Haut sog sie gierig auf. Eigentlich wollte er sich auch noch rasieren, aber irgendwie war seine Gesichtshaut noch nicht in der richtigen Stimmung dazu. Als er das Badezimmer wieder verließ, fühlte er sich schon fast wie ein neuer Mensch, wenngleich die Schmerzen natürlich nicht fort waren. Aber auch die Stimmung war eine völlig andere. Die Frauen waren alle total locker und freundlich drauf, gingen beinahe liebevoll mit ihm um. Wenn ihm bei einer unbedachten Bewegung die Schmerzen anzusehen waren, wirkten sie fast fürsorglich. Es war, als wären sie alle alte Freunde und auch seine gefühlte Rolle war mit einem Mal eine andere. Er war Gast und wurde behandelt, wie ein Held. Lisa kam ihm entgegen und eröffnete ihm, daß es zum Abendbrot "Smörgåsbord" geben würde. Auf seinen fragenden Blick hin erläuterte sie, daß jede der Frauen eine kleine Leckerei für ihn vorbereitet hatte. Sie führte ihn ins Zimmer zurück und auf dem Tisch erwarteten ihn acht Kreationen, die eine verführerischer aussah als die andere, man hatte sich viel Mühe gegeben. Aber schließlich hatte er sich diese Belohnung ja auch redlich verdient. Alle wünschten ihm einen guten Appetit, aber zögerte mit dem Essen. Besorgte Blicke ruhten auf ihm, bis Lisa das Wort ergriff und ihn fragte, ob etwas nicht in Ordnung wäre. "Nein, nein, ist alles toll.", antwortete Simon, "es ist nur das Ambiente, das so ungewohnt ist. Wenn es euch nichts ausmacht, dann hätte ich einen Wunsch." Die Frauen sahen sich an und schließlich wieder ihn. Was denn dieser Wunsch wäre. "Nach allem, was wir gemeinsam hinter uns haben, würde ich mir wünschen, das jede von euch ihr Kunstwerk mit den Füßen platt tritt und ich würde es gerne von euren Füßen lecken. Ganz ohne Zwang und aus meinem Willen heraus. Außerdem würde ich gerne aus einem Schuh trinken."
Die eben noch besorgt dreinblickenden Damen brachen in schallendes Gelächter aus, heiter und erlöst. "Das mein Lieber ist ein Wunsch, den wir dir unmöglich abschlagen können und ich denke, ich spreche da für alle, daß es uns eine große Ehre ist.", sagte Lisa und alle nickten zustimmend. Slavica zog ihre Schuhe aus, goß einen Schluck Wein in den einen und reichte ihn Simon. Dann goß sie auch den Zweiten ein und prostete ihm mit einem lauten "Živeli!" zu. "Na zdrowie!", "Skål!", "Jasas!", "Santé!", "Slainte!" usw. riefen die anderen. Dann stieg eine nach der anderen auf den Tisch, setzte ihren Fuß auf das kulinarische Kunstwerk und zerdrückte es langsam und genüßlich. Hingebungsvoll schleckte Simon alles bis auf den letzten Krümel ab.
Es folgte noch ein zweistündiges Gespräch, in dessen Verlauf sie Simon Löcher in den Bauch fragten, wie er dieses oder jenes empfunden hatte, warum er sich gemeldet hatte, wie er es sich vorgestellt hatte und ob er sich nach dieser Erfahrung vorstellen könnte, sich erneut auf ein derartiges Experiment einzulassen. Er antwortete, so gut er es für den Augenblick konnte und alle machten sich eifrig Notizen. Simon konnte sehen, daß sie sich offenbar auch schon im Verlaufe des Wochenendes umfangreiche Notizen gemacht hatten, aber sein Wunsch nach Einblick wurde vehement zurückgewiesen. In einigen Wochen wollte man ihm erneut per eMail einen Fragenkatalog zukommenlassen, um zu sehen, wie sich seine Sicht der Dinge entwickelte.
Eigentlich war alles getan, was zu tun war, aber irgendwie konnte man sich jetzt nicht einfach so per Handschlag verabschieden. Plötzlich stand Elena auf und kam mit der Schüssel zurück, in der sich immer noch die Zettel mit den Namen befanden. Eine kleine Belohnung hatte Simon sich doch wohl auf jeden Fall verdient meinte sie und die anderen stimmten ihr zu. Simon wußte nicht recht, was er davon halten sollte. Einerseits dachte er an den gestrigen Abend und an das, was Slavica mit ihm gemacht hatte, andererseits war er zu dieser Zeit auch um einiges fitter und nicht so lädiert wie jetzt. Aber erstens hatte er den Eindruck, daß seine Meinung zu dieser Frage ohnehin nicht mehr von Bedeutung war, zweitens wollte er nicht die Stimmung verderben und unhöflich sein und drittens, na ja, war er trotz allem immer noch spitz wie Lumpi, denn so hart wie der Tag auch war, erregt hatte es ihn mehr als er sich hatte vorstellen können. Also, was sollte es? Slavica, die ja nicht mehr im Lostopf war, leitete diesmal die Verlosung. Sie mischte die Zettel durch und hielt Simon die Schüssel hin, doch dieser schüttelte den Kopf: "Sei du meine Glücksfee. Ich lege mein Schicksal in deine Hände." Also mischte Slavica erneut die Zettel, schloß die Augen und nahm einen Zettel aus der Schüssel. Sie stellte die Schüssel beiseite und begann langsam den Zettel auseinander zu falten. Alle blickten neugierig und versuchten den Namen zu lesen, doch sie wich geschickt aus und stellte sich so, daß niemand mitlesen konnte. Sie las den Namen zuerst leise, lächelte unmerklich und verkündete dann: "Der erste Preis geht an - - - eine junge Dame. Ihr Name fängt nicht mit S an." Damit waren Siobhán und Sandrine aus dem Rennen. "S hatten wir ja auch schon.", grinste Slavica, "aber ihr Name fängt auch nicht mit L an." Somit schieden Lisa und Linh auch aus, verblieben nur noch Elena, Agnieszka und Dolores. "Überhaupt fängt ihr Name nicht mit einem Vokal an, der Hauptgewinn geht an unsere liebe Doooolooooreees!"
Simon, der auf Agnieszka getippt hatte, war mit der Wahl zufrieden. Im Grunde war es ja auch egal, es war ja keine Niete im Topf. Er hoffte nur, daß Dolores nicht auf die Idee kam, ihm weitere Ohrfeigen zu geben. Als die anderen das Zimmer verlassen hatten, streifte Dolores ihr Strickkleid ab. Sie trug Seidenunterwäsche, die in verschiedenen Beige- und Brauntönen mit einem floralen Muster versehen war. Das sah sehr lecker aus. Dolores war vom Körperbau her eine echte Latina, mit großem Vorbau und einem Prachthintern. Und sie verstand es, sich zu bewegen. Sie schlich um Simon herum, wie ein Raubtier um seine Beute, er hockte noch vor dem Tisch und versuchte ihr mit seinen Augen zu folgen. Auf einmal stand sie hinter ihm und legte ihm ihr rechtes Bein über die Schulter. Mit dem Fuß fuhr sie langsam seinen Oberschenkel hinauf, bis es nicht mehr weiter ging. Sein kleiner Held richtete sich auf und ihr Fuß streichelte ihn sanft. Überhaupt war sie sehr vorsichtig und gab sich große Mühe, zumindest den Stellen an seinem Körper auszuweichen, wo eine Berührung offensichtlich schmerzhaft für ihn gewesen wäre. Er begann sich zu entspannen. Man konnte es zwar nie wissen, aber er ging davon aus, daß sie ihn wohl nicht überraschend ohrfeigen würde. Sie zog ihn mit dem Bein etwas nach hinten und dirigierte ihn mit ihrem Fuß so, daß er zwischen ihr und dem Tisch zu liegen kam. Ihr Fuß tastete sich seinen Körper hinauf, dabei wich er weiterhin allen Problemzonen aus. Ihr Fuß streichelte sein Gesicht und er erwiderte die Zärtlichkeit seinerseits mit Küssen. Das gleiche wiederholte sie mit ihrem anderen Fuß. Während sie mit ihrem Fuß seine Augen bedeckt hielt, streifte sie ihr Oberteil ab und ließ es auf sein Gesicht fallen. Er nahm den Duft ihres leichten, blumigen Parfums tief in sich auf. In der Zwischenzeit hatte sie sich hinter seinem Kopf hingekniet und sie beugte sich nach vorn, bis ihre Brüste sein Gesicht berührten. Simon war etwas irritiert und orientierungslos, wußte im ersten Moment nicht, was ihn da berührte, aber es war warm, weich und es roch gut, soviel konnte er durch den dünnen Seidenstoff spüren. Schließlich wischte sie mit ihren Brüsten ihr Oberteil von seinem Gesicht und er konnte sehen, daß die Glocken des Himmels für ihn läuteten. Sie spielte mit kreisenden Bewegungen auf seinem Gesicht und er war sich nicht ganz darüber im Klaren, ob er es wagen sollte, auch ihre Brüste zu küssen. Schließlich tat er es doch, an einem Tag wie heute war schließlich alles möglich. Und es schien ihr zu gefallen. Sie schnurrte, wie ein Kätzchen und begann ebenfalls, seinen Oberkörper mit zarten Küssen zu bedecken, wobei sie nun gezielt die besonders geschundenen Stellen aufsuchte. Sie hob ihre Knie über seine Arme und rutschte etwas nach unten. Ihr Unterleib schwebte nun über seinem Gesicht und er konnte ihren Duft riechen und die Hitze förmlich spüren. Seine Hände tasteen nach ihrem Hintern und begannen, ihn sanft zu massieren. Dolores erhob sich und stand nun so, daß sein Kopf zwischen ihren Füßen lag- ein phantastischer Anblick! Langsam zog sie auch das Höschen nach unten und auf den letzten Zentimetern half er ihr heraus. Nun setzte sie sich wieder auf sein Gesicht. Gaaanz langsam und mit unnachahmlichen Hüftbewegungen, daß ihm ganz heiß wurde. Er begann, sie mit seiner Zunge zu verwöhnen und sie stöhnte hemmungslos vor Lust. Gleichzeitig spielten ihre Hände an seinem Penis und an seinen Hoden, machten ihn immer heißer und kitzelten alle Leidenschaft aus seinem Leib und aus seiner Seele. Nachdem sie gekommen war, änderte sie die Stellung, sie saß nun mit ihrem Po mitten auf seinem Gesicht und Simon stellte überrascht fest, daß ihn das erst richtig anmachte. Ihre Füße legte sie auf seinen Bauch und begann damit, sein bestes Stück zu massieren. Auch sie bewies dabei ganz außerordentliches Geschick und er hatte dabei die ganze Zeit das Gefühl, daß es ihm jeden Augenblick kommen müßte. Er war total angespannt und fieberte dem Augenblick entgegen, aber auch sie verstand es, ihn dauerhaft in dieser Phase festzuhalten. Simon verging vor Lust und wand sich, so gut er es in dieser Position eben konnte. Sie beugte sich etwas vor, um zusätzlich mit den Fingern an seiner Eichel herumzuspielen, dabei erhöhte sich der Druck ihrer Fersen auf seinen Bauch und sie spürte, daß ihn das zusätzlich anmachte. Also drückte sie weiter, fester, während nun auch ihre Finger alles taten, um ihn wahnsinnig zu machen. Sie massierte seinen Bauch nun schon ziemlich kräftig und fragte ihn, ob sie sich auf ihn stellen solle, um ihn richtig durchzukneten. Er nickte im Rahmen seiner Möglichkeiten, aber anstatt es zu tun, fragte sie ihn erneut. Er nickte wieder und stöhnte so etwas wie ja, doch sie tat wieder, als hätte sie nicht verstanden. Stattdessen umschloß sie sein Glied sehr fest mit ihrer Hand und zog etwas daran. Sie fragte erneut und ehe er antworten konnte, rieb sie ihren Po auf seinem Gesicht hin und her, so daß er weder richtig nicken, noch sprechen konnte. Sie faßte mit der zweiten Hand auch seine Hoden und fragte erneut. Diesmal ließ sie es ihn schaffen, seinen Kopf etwas zur Seite zu drehen und er schrie beinahe "Ja, verdammt, bitte!" Auf ihre Frage, warum er das denn nicht gleich gesagt hätte, stöhnte er nur, während sie sich langsam erhob. Sie setzte vorsichtig einen Fuß auf seinen Bauch und begann zärtlich ihn zu massieren. Er wand sich und zuckte und sie trat ein kleines bißchen fester zu. Er lächelte, wand sich aber nach kurzer Zeit wieder. Sie ignorierte es, bisher gepreßt bat "Fester!". Sie erfüllte ihm den Wunsch und erhöhte den Druck noch etwas, aber es schien ihm nicht zu reichen. Erneut bat er um mehr Nachdruck. Nach und nach verstand sie, daß sein Bauch offenbar schon wieder soweit belastbar war. Schließlich stellte sie sich mit ihrem gesamten Gewicht auf ihn und massierte ihn mit bohrenden, kreisenden Bewegungen und er quietschte direkt vor Wonne. "Du bekommst gar nicht genug, was?", fragte sie und sie hätte sein Nicken nicht als Antwort gebraucht. Sie setzte den anderen Fuß auf den Tisch vor ihr und hob sich damit ein Stückchen an, um sich dann voll auf ihn zurückfallen zu lassen. Schließlich stieg sie auf den Tisch und sprang von dort auf ihn, doch es schien, als würde ihm auch das noch nicht reichen. "Komm, gib' alles!", preßte er hervor. "Also gut", dachte sie, "es soll ja eine Belohnung für ihn sein und er bekommt, was er will." Sie holte aus und traf ihn mit voller Kraft. "Jaaa..." klang es von unten und sie tat es erneut. Immer wieder. Immer schneller. Er hechelte im Takt. Ein lautes, gezogenes Stöhnen und eine warme Flüssigkeit an ihrem Bein verriet ihr, daß ein glücklicher Mann unter ihr lag. Es dauerte einige Minuten, bis er wieder normal atmen konnte, aber das selige Grinsen auf seinem Gesicht, das blieb.
Auch nachdem er schon gereinigt und bekleidet war, grinste er immer noch. Er verabschiedete sich von allen und es war zu spüren, daß allen der Abschied ein bißchen schwer fiel. Wieder unten auf der Straße kam ihm alles unwirklich vor, aber mit jeder Bewegung wurde ihm von Neuem klar, daß er das alles wirklich erlebt hatte.
Die Tage vergingen und nach und nach heilten die körperlichen Wunden. Lediglich Slavicas Absätze waren noch deutlich zu erkennen. Dafür setzten die psychischen Folgen ein. Während er Dolores' Hintern auf seinem Gesicht hatte, dachte er an nichts anderes, als an Dolores. Inzwischen aber erfüllten sich die Profezeihungen. Wenn er sich dabei ertappte, wie er einer Frau auf den A... starrte, kamen augenblicklich wieder die Bilder von Sandrine vor sein inneres Auge und er hörte ihre Stimme. Genauso war es bei allen anderen. Einmal klatschte jemand im Park, um ein paar Tauben zu verscheuchen und Simon zuckte zusammen, wie von Dolores' Händen getroffen. Neulich in der U-Bahnunterführung machte ihn der Klang der vielen Absätze beinahe irre, er hatte das Gefühl, eine ganze Herde Slavicas würde über ihn hinwegrennen und die beiden Punkte auf seinem Oberkörper juckten und brannten. Morgens und abends und immer wenn er sonst seinen Gürtel öffnete, spürte er wieder Elenas Peitsche.
Als nach sechs Wochen die angekündite eMail mit den Fragen eintraf, berichtete er von seiner Traumatisierung und von seinen sonstigen Erfahrungen. Er schloß mit einem Postscriptum: "Wenn ihr an dem Wochenende 26./27. noch nichts anderes vorhabt... ich habe Sehnsucht nach euch!"
E N D E[/b]
- Keine Angst, ich bin nur hungrig. Hast du gedacht, du wirst schon wieder weiter bearbeitet?
- Ja, das heißt nein, zum Denken bin ich noch nicht gekommen, aber man muß ja wachsam sein...
- Da hast du wohl Recht. Man kann nicht vorsichtig genug sein in einem Nest voller Despotinnen... Ehrlich gesagt: ich wundere mich, wie du das alles aushältst. Wir sind ja nicht gerade zimperlich mit dir umgegangen.
- Ja, das kann man so sagen, aber es war schon auch schön. Eine einmalige Erfahrung. Sovielen Traumfrauen auf einmal ausgeliefert zu sein, wer hat das schon?
- Ich frage mich die ganze Zeit, und das ist ja, neben dem schieren Spaß, den das Ganze macht, auch der Hintergrund der ganzen Aktion, was einen Menschen dazu bringt, so etwas mit sich machen zu lassen. Es gibt ja in jeder ausreichend großen Gruppe jemanden, der in der Hierarchie ganz unten steht, der nur Befehlsempfänger ist und auf dem alle herumtrampeln, aber daß jemand sich freiwillig nur zu diesem Zweck einer Gruppe anschließt, der er sonst nicht angehört, das finde ich schon seltsam...
- Ehrlich gesagt: ich auch. Ich hatte schon öfters Phantasien, in denen ich der Sklave einer schönen Frau war, aber das war irgendwie vollkommen anders. Aber irgendwie fasziniert mich der Gedanke, einer Frau zu Füßen zu liegen.
- Aha. Ja, wenn du magst, kannst du dich natürlich gerne hier zu meinen Füßen legen, das fände ich sehr schön, denn sie beginnen langsam kalt zu werden...
Simon ließ sich nicht bitten und legte sich vor Agnieszka auf den Boden und sie legte ihre in der Tat schon recht kühlen Füße auf seinen Oberkörper. Sofort regte sich wieder etwas bei ihm, was Agnieszka nicht verborgen blieb.
- Möchtest du auch ein Löffelchen Mousse au Chocolat?
- Sehr gerne.
Agnieszka nahm einen Löffel voll und strich sich die braune Masse unter ihre Zehen, dann reichte sie Simon ihren Fuß hin, damit er es ablecken konnte. Er schien etwas überrascht und seine Erregung nahm zu, während er mit seiner Zunge ihre Zehen ablutschte, obwohl dort schon nichts mehr von der Mousse vorhanden war.
- Aber du wußtest schon, was dich hier erwarten würde?
- Nein, natürlich nicht, jedenfalls nicht richtig. Ich habe damit gerechnet, daß ich eure Füße würde küssen dürfen und daß ich euch zu Füßen liegen würde, aber in dieser Intensität habe ich nicht damit gerechnet.
- Haben wir deine Grenzen überschritten?
- Kann ich nicht sagen. Ich kannte meine Grenzen vorher ja nicht. Wenn, dann würde ich eher sagen, ihr habt meine Grenzen erweitert.
Agnieszka entzündete wieder die drei Kerzen auf dem Tisch und Simon konnte sehen, daß sie ein traumhaftes Seidennachthemd in Nachtblau trug. (Was er nicht sehen konnte: es war von Louis Feraud und hatte einmal 379 € gekostet- ein Geschenk von einem Geschäftsmann, der sie vor 2 Jahren einmal gebeten hatte, ihn mit Füßen zu treten und zu schlagen und der ihre dominante Seite damit erst geweckt hatte.) Agnieszka mußte sich dazu vorbeugen und erhöhte dadurch den Druck auf Simons Bauch, was zu einer erneuten Steigerung seiner Erregung führte. Sie hatte inzwischen aufgegessen und war müde, aber ihre Füße waren noch nicht richtig warm. Spontan legte sie ihren Fuß auf sein erregtes Glied und fragte schelmisch, ob er noch ein kleines "Betthupferl" wollte. Anstatt einer Antwort umschloß er ihren anderen Fuß mit den Händen und führte ihn wieder zu seinem Mund, um ihn zu liebkosen. Aber auch sie hatte nicht auf seine Antwort gewartet und längst begonnen, ihn im Schritt zu massieren. Mit viel Gefühl gelang es auch ihr, mit ihm zu spielen, ihn durch Wechsel in Intensität und Tempo heiß zu machen und dann wieder fallen zu lassen. Gleichzeitig wurden seine Zärtlichkeiten an ihrem anderen Fuß immer leidenschaftlicher. Schließlich erlöste sie ihn, stand wortlos auf und ging wieder ins Bett. Er rieb sich noch einmal die Augen und fragte sich, ob er wachte oder träumte. Aber die Kerzen brannten und der leere Becher stand noch auf dem Tisch... Er reinigte sich, löschte die Kerzen und legte sich erneut schlafen. Es dauerte eine Weile, bis er einschlief, obwohl er totmüde und erschöpft war, aber er hatte ja auch einige Erlebnisse zu verarbeiten.
Der Sonntag begann wie der Samstag. Simon diente wieder als Duschassistent und dabei betrachtete er seinen geschundenen Körper. Er hatte keine blauen Flecken am Oberkörper- es war eher eine blaue Fläche, die nur von einigen Wunden unterbrochen wurde. Die ersten Kontakte waren noch ziemlich schmerzhaft, aber nach der dritten Dusche war alles schon fast Routine. Er wurde dann beim Frühstück wieder mit ein paar zugeworfenen Brocken gefüttert, wie bereits am Vortag auch. Das weitere Programm stand dann ganz im Zeichen der Wellness. Die Damen ließen sich ausgiebig von ihm oral befriedigen und er mußte schmunzeln bei dem Gedanken, daß er sich bei "Wetten dass...?" bewerben könnte mit der Wette, er könne acht verschiedene Frauen am Geschmack erkennen... Anschließend warteten 16 zarte Füße auf eine ausgiebige Fußmassage. Seine Daumen schmerzten, aber er genoß es auch.
Als hätten sie Gedanken lesen können, hatten die Damen sich als nächstes ein Quizspiel für ihn ausgedacht. Die Regeln waren eigentlich ganz einfach: Er hatte vor der Dame, die mit Fragen an der Reihe war, niederzuknien, ihre Füße zu küssen und um eine Frage zu bitten, die er dann natürlich möglichst wahrheitsgemäß und richtig beantworten mußte. Je nachdem, ob seine Antwort richtig, vollständig und/ oder befriedigend war, wurde er belohnt oder bestraft. Das Ausmaß von Belohnung oder Bestrafung war abhängig von der Schwierigkeit der Frage. Wurde eine leichte Frage beantwortet, gab es eine kleine Belohnung oder eine harte Strafe, bei schwierigen Fragen war es umgekehrt. Es verstand sich natürlich von selbst, daß es allein der Willkür der Fragestellerin oblag, die Schwierigkeitsstufe der Frage einzuordnen und die Antwort zu bewerten.
Die erste Frage kam von Dolores, die wieder ihre Latte-Macchiato-Stiefel und ein dazu farblich passendes Strickkleid trug. Zum Anfang eine ganz leichte Frage: "Welche Farbe haben meine Stiefel?" Simon sah sie an, überlegte kurz und schwankte dann zwischen hellbraun und beige. Dolores forderte ihn auf die Augen zu schließen und als er es tat, trat sie ihm mit der Stiefelspitze schwungvoll in den Magen, daß er zusammenklappte und mit dem Gesicht zwischen ihren Füßen zu liegen kam. Er stöhnte, denn darauf war er nicht vorbereitet gewesen.
Als Zweites hatte er zu Siobhán zu rutschen. Sie trug wieder das Kleid vom Samstagabend, aber wadenhohe Naturlederstiefel mit einem leichten Absatz und Profilsohlen. Sie lächelte ihn diabolisch an und fragte ihn, ob er noch einmal Nachschlag wolle, ob sie ihm mit voller Wucht auch in den Bauch treten solle. Simon erkannte die Zwickmühle, in der er sich befand. Würde er wahrheitsgemäß mit "Nein." antworten, würde sie es als Strafe dennoch tun. Würde er "Ja." sagen, würde sie es auch tun und ihm als Belohnung seinen Wunsch erfüllen. Also entschloß er sich um Heldentum und antwortete mit "ja". Sie lächelte honigsüß und forderte ihn auf, sich ihr zu Füßen zu legen und die Augen zu schließen. Sie täuschte ihn mit einer Finte in dem sie in kurz mit dem Absatz antippte, so daß seine Bauchmuskeln zuckten, um im gleichen Moment auszuholen und mit aller Kraft auf seinen Bauch zu stampfen. Ihr Tritt schlug ein wie eine Bombe, just in dem Augenblick als seine Bauchmuskulatur sich nach der Finte wieder lösten. Simon stöhnte, sah Sterne und glaubte förmlich zu sehen, wie ein Marmeladenbrötchen in seinem Magen unter ihrem Steifel zermatscht wurde.
Als nächstes sah er sich Slavica gegenüber. Sie trug ein "kleines Schwarzes" und hohe Pumps mit angsteinflößenden bleistiftdünnen Absätzen. Sie fragte ihn schlicht, welche der Damen er am liebsten mochte und am meisten verehrte. Aus taktischen Erwägungen heraus konnte es nur eine einzige richtige Antwort geben, und nach der Nummer vom letzten Abend mußte er dafür nicht einmal lügen, also gab er Slavica die Antwort, die sie hören wollte. Die Belohnung dafür war ein mehrere Sekunden dauernder Zungenkuß, bei dem ihm heiß und kalt wurde. Was für eine Frau!
Elena war an der Reihe. Sie trug ein kurzes leichtes rotes Sommerkleidchen und rote Peep-Toe-Pumps. Als er gerade mit dem Begrüßungs-Fußkuß fertig war und sie in Erwartung der Frage ansah, schlug sie ihm ansatzlos mit der flachen Hand ins Gesicht daß es nur so klatschte. "Das war für deine Antwort auf Slavicas Frage. Frechheit!" Und ehe er wußte, wie ihm geschah, hatte er auf der anderen Wange auch die Silhouette ihrer Hand. "Und das war für gestern, als du Sandrine die gleichen Komplimente gemacht hast, wie zuvor mir. Aber das werten wir nachher noch zu Ende aus. Nun zu meiner Frage: Findest du, daß man kleine, nutzlose Würmer zertreten sollte?" Simon überlegte angestrengt, was diese Frage wohl sollte und wie wohl die richtige Antwort lauten könnte, wenn es denn eine gab. Was er insgeheim bezweifelte. Er antwortete ausweichend, daß doch auch scheinbar nutzlose Tiere in der Natur irgendeine Funktion innehatten und daß er es nicht richtig fände, sie einfach so zu töten. Elena ging zum Wohnzimmertisch und stieg darauf. Dann forderte sie ihn auf, seinen Penis vor ihr auf die Tischplatte zu legen. Er ahnte, was geschehen würde, aber was sollte er machen? Er tat, wie ihm befohlen wurde und Elena legte ihre Fußspitze auf sein bestes Stück. Langsam aber stetig erhöhte sie den Druck und beobachtete dabei gespannt sein Gesicht, in dem sich in zunehmendem Maße Pein abzeichnete. Schließlich drehte sie ihren Fuß, wie wenn sie eine Zigarette austreten würde und er schrie auf. Gnädig sagte sie: "Na gut, dann wollen wir den Wurm mal nicht ganz zertreten, vielleicht ist er später tatsächlich noch zu etwas nütze..."
Sandrine war die Nächste. Sie trug enge, ausgewaschene Jeans, dazu ein dunkelblaues Top mit kleinen hellblauen Blümchen und schwarze Sandalen mit Plateausohlen. Wieder eine delikate Frage, sie wollte wissen, wie er zum Rassismus stünde. Ihm war klar, daß ihn ein Bekenntnis zu "White Power" hier nicht weiterbringen würde, zumal er auch tatsächlich nichts für derartiges Gedankengut übrig hatte. Andererseits war eine Phrase wie "alle Menschen sind gleich" wohl auch nicht, was sie hören wollte. Dann kam ihm der rettende Einfall: "Der Wert eines Menschen wird nicht durch seine Rasse bestimmt, sondern durch sein Geschlecht. Jede Frau ist jedem Mann überlegen. Wie in deinem Lied gestern: alle Frauen sind Königinnen, wenn ich das richtig verstanden habe." Sandrine deutete Beifall an und auch die anderen Frauen begannen zu klatschen. Volltreffer. Sandrine streifte sich den einen Träger ihres Tops herunter und entblößte ihren Busen. Dann beugte sie sich so herunter, daß ihr Busen auf sein Gesicht drückte, während sie ihm mit der Hand gefühlvoll eine Hodenmassage spendierte.
Er kroch weiter zu Linh. Sie gab sich heute ganz im Vietcong-Look: rotes T-Shirt mit gelbem Stern, khakifarbene Shorts und Espadrilles. "Wie möchtest du sterben?" Böse Frage, dachte Simon, eigentlich habe ich noch nicht darüber nachgedacht. Aber er hielt es für charmant zu antworten, daß er am liebsten von den acht Grazien zu Tode getrampelt werden würde, daß er es aber damit nicht eilig hätte. Linh drehte eine Pirouette und er kassierte wieder eine von ihren mörderischen Fuß-Ohrfeigen, die ihn umwarf. Er hätte nicht gedacht, daß das mit so weichen Schuhen wie Espadrilles so weh tun würde, dachte er noch, während er seine feuerrote Wange rieb. In der Tat war die Mischung aus dem rauhen Stoff der Sohle und der aufgeklebten Gummisohle ziemlich verheerend. War das jetzt eigentlich eine Belohnung gewesen oder eine Strafe, bei Linh konnte man das nicht so genau sagen...
Lisa, die Vorletzte, war ganz in Nike gewandet. Eine lilane Trainingsjacke und eine dunkelblaue Jogginghose. Darunter ein "JUST DO IT"-T-Shirt und Nike Air Max mit hellblauem Nike-Zeichen. Sie wies Simon an, sich hinzulegen, anstatt vor ihr zu knien. Sie stellte sich auf seine Brust und erklärte ihm das abgewandelte Procedere: "Wenn du richtig antwortest, springe ich nach rechts, auf deinen Bauch. Wenn du falsch antwortest, springe ich nach links..." Simon dachte darüber nach, wie es sich wohl anfühlen mochte, wenn Lisa mit ihren 65 kg auf sein Gesicht springen würde. Wenn's gut liefe, könnte er mit einem gebrochenen Nasenbein und dem Verlust einiger Zähne davonkommen, wenn schlecht liefe, wäre das wohl das vorläufige Ende. Im Nachhinein war die Antwort, die er Linh gegeben hatte, wohl doch nicht so gut gewesen... Lisa spürte, wie sich sein Atem beschleunigte, erschwert durch ihr Gewicht auf seiner Brust. Waren das Schweißperlen auf seiner Stirn? "Gut, also stelle ich dir jetzt meine Frage, die Konsequenzen kennst du, es wird also eine leichte Frage: Welche Schuhgröße habe ich?" Simon wurde bleich. Darauf hatte er nicht geachtet. Er konnte aus einer Lage heraus ihre Schuhe auch nicht richtig sehen, geschweige denn mit denen der anderen vergleichen. Und bei Joggingschuhen sind die Sohlen ja auch größer als beispielsweise bei Pumps. Er überlegte fieberhaft. Lisa war die größte von den Frauen und irgendwie meinte er sich zu erinnern, daß die Skandinavier und Skandinavierinnen auf relativ großem Fuß lebten. Aber eine 40? So groß kamen sie ihm nicht vor. Wieviel betrug eigentlich der Größenunterschied von einer Größe zur nächsten? Auf einmal hörte er sich "39" sagen, obwohl er mit seinen Überlegungen noch nicht wirklich fertig war. Wie in Zeitlupe sah er, wie Lisa tief in die Knie ging, sich kraftvoll abstieß und hoch sprang. Dabei preßte sie alle Luft aus seinen Lungen und der Atem stockte ihm, als er gewahr wurde, daß sie nach links gesprungen war. "Wenn sie nach diesem Sprung in meinem Gesicht landet, ist alles vorbei...", dachte Simon und schloß die Augen als sie schon auf dem Weg zurück nach unten, seinem Gesicht entgegen, war. Er sah nicht mehr, wie sie im letzten Augenblick die Beine öffnete, er hörte sie nur unmittelbar neben seinen Ohren aufkommen. Er hielt die Augen noch geschlossen und so konnte er nicht sehen, daß sie ihn schon halb umrundet hatte und erneut hochsprang. Er öffnete seine Augen genau in dem Moment, als sie auf seinem Bauch aufkam. Wieder entwich seinen Lungen alle Luft, es war ein guter Sprung gewesen. Er starrte sie nur an und während sie noch auf ihm stand, sagte sie nur: "Den Sprung auf den Bauch war ich dir ja noch schuldig..." und lächelte ihn an. Sie stieg von ihm und langsam rappelte er sich wieder hoch.
Agnieszka trug ein lachsfarbenes Spaghetti-Top und weiße Caprihosen, dazu ebenfalls weiße Stoffturnschuhe mit Seidenschnürsenkeln. Ihr linkes Fußgelenk zierte eine Muschelkette, die farblich perfekt zu ihrem Nagellack paßte. "Ich mache es dir leicht", sagte sie, "ich stelle dir keine Frage, sondern eine Aufgabe: Erzähle mir einen Polenwitz, über den auch ich lachen kann." Von wegen leichte Aufgabe, dachte Simon, der eigentlich kein großer Witzeerzähler war. Aber hatte nicht Harm neulich in der Kneipe einen erzählt? Wie ging denn der noch? Der wäre meine letzte Rettung, besser ein schlechter Witz, als gar keiner. Also begann er: "Es war einmal ein kleines Teufelchen, das leidenschaftlich gerne klaute. Also buddelte es sich in Grönland aus der Erde und sagte zu einen Eskimo, den er traf:
Simon fand, daß er gut aus der Nummer herausgekommen war. Sein Bauch schmerzte ein bißchen von den drei harten Treffern, die er kassiert hatte, aber ansonsten ging es eigentlich, das Brennen auf der Wange hatte nachgelassen und war fast verschwunden. Agnieszka klärte ihn über den nächsten Programmpunkt auf: "Wir werden jetzt ein paar Spezialitäten des Hauses bieten. Jede von uns wird dich mit einer individuellen Technik bearbeiten. Immer nur ein paar Minuten lang, aber dafür sehr intensiv. Es wird dir eine bleibende Erinnerung sein, damit du immer an uns und unser kleines Wochenende denkst. Ich werde anfangen. Meine Fingernägel hast du ja schon kennengelernt..." Simon verdrehte die Augen, er ahnte, was auf ihn zukommen würde. "Ach ja, noch etwas: hier hast du ein Beißholz, du wirst es vielleicht brauchen..." Agnieszka reichte ihm einen runden, naturbelassenen Holzbauklotz, wie man sie Kindern zum Spielen gibt. Dann hielt sie ihm ihre Hände hin, damit er sie intensiv ansehen konnte um sie nie zu vergessen. Er betrachtete ihre feingliedrigen Hände, ihre goldenen Ringe, ihr Handgelenk, um das sie ein Armband trug, das das Pendant zu ihrer Fußkette war. Er sah ihre Fingernägel und die Lichtreflexe auf ihrem Nagellack. Dann griff sie langsam nach seinen Brüsten, zog die Finger langsam zusammen und er spürte, wie ihre Nägel anfingen, in seine Haut zu dringen. Langsam erhöhte sie den Druck, bis sie plötzlich mit aller Kraft zupackte. Tränen traten in seine Augen und seine Zähne gruben sich in den Bauklotz, wie ihre Nägel in sein Fleisch. Er sah sie flehend an, aber sie hielt eisern fest, schien noch einmal fester zuzupacken. Er stöhnte und sie zog an ihm und verdrehte ihre Hände. Erst als er anfing zu bluten ließ sie etwas locker, um noch einmal alls zu geben, bevor sie ihn losließ. Er atmete auf, doch sie drehte ihn um und legte ihre Hände auf seinen Rücken. An den Schultern gruben sich ihre Nägel erneut in sein Fleisch und mit einem Ruck riß sie ihm acht blutige Striche in den Rücken. "Das war's schon", sagte sie lächelnd, "immer wenn du jetzt Frauenhände mit langen Nägeln siehst, sollst du an mich denken." Er versprach's.
Als nächstes kam Siobhán und zeigte ihm ihren Rohrstock. Er war etwa fingerdick und ca. 80 cm lang. Sie packte ihn sanft aber bestimmt am Nacken und schob seinen Kopf zwischen ihre Beine; sie hielt ihn fest, wie in einem Schraubstock. Dann hörte er ein kurzes Sirren in der Luft und der erste Schlag traf sein Gesäß. Es fühlte sich an wie ein Messer. Elf weitere Male hieb sie mit aller Kraft auf ihn ein. Zwischen den einzelnen Schlägen ließ sie sich immer etwas Zeit, damit er jeden einzelnen voll auskosten konnte. Immer tiefer gruben sich seine Zähne in das Holz. Auch Siobhán gab ihm eine Widmung mit auf den Weg: "Immer, wenn du künftig einen Stock oder auch nur einen Baumarkt sehen solltest, wirst du an mich denken. Und die nächsten Tage sicher auch jedes mal, wenn du versuchst, dich hinzusetzen..."
Sandrine kam herein und entblößte ihr Hintereil vor ihm. Sie beugte sich nach vorne und forderte ihn auf, ihren nackten Hintern zu lecken. Dann hatte er sich auf den Boden zu legen, damit sie sich auf sein Gesicht setzen konnte. Sie ritt wild auf ihm herum und hüpfte regelrecht auf seinem Gesicht. Seine Nase drang tief in ihre Spalte und sie rieb sich an ihm. "Damit du an mich denkst, wenn du wieder einmal einer Frau auf den Arsch starrst.", sagte sie zum Schluß und lächelte wieder ihr Blendamed-Lächeln.
Nun war Dolores an der Reihe. Während er auch ihre Hände eingehend betrachtete, bereitete er sich innerlich auf die Ohrfeigen seines Lebens vor, die sie ihm versprochen hatte. Und sie hatte nicht zuviel versprochen. Etwa im 5-Sekunden-Takt trafen ihn ihre Hände auf jeder Wange zehnmal. Bereits nach der jeweils zweiten Ohrfeige glühten seine Wangen wie Feuer und dreimal fiel er von der Wucht des Schlages zur Seite. "Du solltest Werbung für
Lisa erschien und gebot ihm, sich mit allen Details ihrer Schuhe vertraut zu machen. "Die Größe kennst du ja schon.", verspottete auch sie ihn. "Und das Profil brauchst du dir jetzt auch nicht zu merken, das kannst du dir nachher in Ruhe auf deinem Bauch ansehen..." Dann begann sie seinen Bauch zu bearbeiten, der sich immer noch nicht richtig von dem Fragespiel erholt hatte. Sie stellte sich auf ihn und federte etwas in den Knien, dann stellte sie sich neben ihn und trat mit einzelnen Tritten immer wieder in seinen Bauch. Sie mußte eine super Kondition haben. Schließlich zog sie den Tisch heran und sprang von dort aus auf ihn hernieder. Am Ende stellte sie sich mit beiden Füßen auf ihn und sprang in die Höhe, um beider Landung mit voller Kraft zuzutreten. Sein Kopf rauschte und seine Muskulatur hatte längst jede Gegenwehr aufgegeben. "Sollte dir mal jemand beim Sport begegnen oder auch nur in Sportschuhen- denk an mich!"
Elena kam herein. Sie hatte sich noch einmal umgezogen, trug jetzt einen braunen Kashmirpullover, ein beige-kariertes Sakko, helle Reithosen und hohe, dunkelbraune Stiefel, die die schöne Form ihrer Waden betonten. In der Hand hielt sie, wie zu erwarten war, ihre Peitsche. Sie schien gute Laune zu haben, aber vielleicht war es auch nur die Vorfreude darauf, Simon noch einmal ein bleibendes Erlebnis zu verschaffen. "Beißholz in den Mund, Hände an die Wand, Beine auseinander!", waren ihre knappen Anweisungen. "Mein lieber Simon, ich bin nicht nachtragend, aber Strafe muß sein, das siehst du doch ein, oder?" Er nickte kaum merklich. "Also dann...", sprach sie und nahm ihre Position für den ersten Hieb ein, "senkrecht hat Siobhán ja schon ihre Spuren hinterlassen, damit du es besser auseinanderhalten kannst, werde ich dir ein paar waagerechte Streifen hinzufügen." Sie holte aus, ließ die Peitsche durch die Luft pfeifen und auf den Boden knallen. Simon zuckte zusammen, noch etwas überrascht, daß es gar nicht wehtat. Aber das sollte noch kommen. Der nächste Hieb traf ihn quer über die Mitte seines Rückens und hinterließ einen deutlichen roten Strich. Der zweite hieb traf ihn unterhalb der Schulterblätter, der Dritte quer über die Schultern. Der Vierte landete eine Handbreit unter em Ersten und in diesen Abständen arbeitete sie sich langsam nach unten vor. Sehr langsam. Quälend langsam. Er mußte jeden einzelnen Schlag voll auskosten. Als sie am unteren Ende seines Gesäßes angekommen war, hatte er neun Schläge gezählt. Neun? Das konnte unmöglich alles sein, einer bis zur Zehn würde mit Sicherheit noch folgen... Sie befahl ihm, sich umzudrehen und so stand er ihr nun Angesicht in Angesicht gegenüber. Sie sah ihn vergnügt an und weidete sich an seinem Anblick. Sie hätte nicht sagen können, ob es mehr sein schmerzverzerrter Mund mit dem Beißholz darin oder sein ängstlicher Blick war, der sie anmachte. Dann holte sie langsam aus und traf ihn schräg von links oben nach rechts unten. Simon stöhnte, denn in diesem Augenblick wurde ihm klar, daß sie das Dutzend voll machen würde, denn soviel hatte er inzwischen mitbekommen, Elena stand auf Symmetrie. Und so kam es auch, aus dem Strich wurde ein Kreuz und aus dem Kreuz ein Stern. "Mir gefällt, daß du schon beim Knall zuckst, sehr gut. Künftig wirst du bei allem an mich denken, was mit Reiten zu tun hat. Und immer wenn du einen Lederriemen siehst. Du solltest dir Hosenträger anschaffen..."
Der vorletzte Auftritt stand Linh zu. Sie bedeutete ihm, das beißholz aus dem Mund zu nehmen und sich auf den Boden zu legen und zog ihre Espadrilles aus. Einige Sekunden stand sie regungslos neben ihm, dann, unvermittelt und blitzschnell trat sie ihm in den Bauch, daß es ihm den Atem verschlug, dann stellte sie sich so auf sein Gesicht, daß er weder durch den Mund, noch durch die Nase atmen konnte. Wie bekam er Panikattacken und lief dunkel an. Sie ließ kurz von ihm ab, ehe sie sich erneut auf sein Gesicht stellte. Noch einmal wiederholte sie das gleiche Spiel. Als er nach dem dritten Mal wieder nach Luft schnappte, trat sie ihm erneut in den Magen und sah ihm genüßlich dabei zu, wie er um Atem rang. Er hoffte nur, daß sie wußte, was sie da tat, denn er hatte Todesangst. Sie ließ ihn kurz verschnaufen, bevor sie ihn erneut von der Frischluftzufuhr abschnitt, dieses Mal an seinem Hals. Als er noch wieder versuchte, normal zu atmen, versicherte sie ihm, daß er sich künftig jedes Mal, wenn er außer Atem war, darüber bewußt werden würde, daß er überhaupt nur atmen durfte, weil sie es ihm erlaubt hatte. Dann ging sie.
Blieb noch Slavica. Was mochte sie sich für einen Abschiedsgruß für ihn ausgedacht haben? Als er ihre Absätze auf dem Boden hörte, kam ihm ein böser Verdacht, dann stand sie neben ihm und hatte immer noch diese Schuhe mit den mörderischen Absätzen an. Nein, das konnte sie nicht bringen... Sie stand neben ihm und sah ihm in die Augen. Und er in ihre. Und diese Augen, die sonst so unergründlich waren, sagten ihm mit aller Deutlichkeit: Oh doch! In diesem Moment begann sie auch schon zu ihm zu sprechen: "Simon, mein Guter, du wirst mir sehr fehlen. Und ich dir auch, das weiß ich. Aber du sollst dich immer an mich erinnern. Nicht nur wie bei den anderen, wenn du in eine bestimmte Situation kommst, wenn du vielleicht eine Frau in Highheels siehst oder den Klang der Absätze auf dem Boden hörst. An mich wirst du dich jeden Tag vor dem Spiegel erinnern. Die Male, die ich dir beibringen werde, die werden dich als Narben bis ans Ende aller Tage begleiten. Ich habe hier extra ein paar nagelneue, jungfräuliche Schuhe, ich habe sie noch nie vorher getragen und ich werde sie auch niemals wieder tragen, ich werde sie als Erinnerung an dich behalten. Das wird jetzt sehr schmerzhaft für dich werden und du kannst schon mal wieder dein Beißholz bereithalten, aber dafür wirst du auch immer an letzte Nacht denken und ich hatte den Eindruck, daß du Spaß dabei hattest." Er nickte heftig und versicherte ihr, daß er diese Nacht auch so niemals vergessen würde, aber sie ließ sich nicht beirren. Sie hielt ihm einen Fuß hoch und er betrachtete mit Schrecken ihren Absatz. Er hatte die Form eines abgerundeten Dreiecks und etwa den Durchmesser eines Bleistifts. Wie sie bereits sagte, waren die Schuhe nagelneu und die scharfen Plastikränder waren völlig unversehrt. Im Inneren verliefen einige ganz feine Rillen quer zur Laufrichtung. Dann trat sie neben seinen Kopf und stieg auf seinen Oberkörper. Ihre Absätze bohrten sich tief in sein Fleisch und es dauerte eine kleine Weile, bis sie meinte, den optimalen Standpunkt gefunden zu haben. Von ihren erfolglosen Versuchen kündeten einige tiefe Löcher. Nun stand sie eine Handbreit oberhalb seiner Brustwarzen, ihr Vorderfuß stand direkt auf seinen Brüsten. Sie stand absolut still und regungslos und er merkte biß auf sein Beißholz, daß man Angst um seine Zähne haben mußte. Ihre Absätze bohrten sich tief in sein Fleisch, es kam ihm vor, als würde sie regelrecht in ihm versinken. Schlimmer noch als ihr Gewicht, das auf zwei so kleine Punkte verteilt war, schätzungsweise lasteten zweimal 25 kg auf je einem cm², war das Einschneiden der Kanten in seine Haut. So konnte es auch nicht verwundern, daß an den Rändern nach und nach Blut austrat. Aber Slavica ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Simon hatte keine Augen für ihren wohlgeformten Hintern; nicht für ihre schlanke Taille und auch nicht für ihre lange Mähne, die er aus dieser Perspektive prima hätte bewundern können. Minutenlang stand sie auf ihm und wenn er den Kopf hätte soweit bewegen können, hätte er sehen können, das der Plastikabsatz schon vollkommen in seiner Haut verschwunden war. Aber wahrscheinlich hätte er sowieso nicht hinsehen können. Endlich stieg sie ab und noch einmal verstärkte sich sein Schmerz. Erstens tat es weh, als sie ihren linken Absatz aus seinem Fleisch wieder herauszog, zweitens stand sie sekundenlang, bis ihr linker Fuß wieder den Boden berührte, mit ihrem gesamten Gewicht auf dem anderen Absatz. Und auch dieser schmerzte heftig, als sie ihn wieder anhob. Simon stöhnte auf. Jetzt war seine Grenze definitiv erreicht. Es waren ja nicht nur die beiden Löcher, die Slavica mit ihren Absätzen gebohrt hatte, der vordere Teil ihrer Schuhe stand ja auch auf Haut, die von Fingernägeln und Peitsche schon arg in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Schon leichte Berührungen schmerzten und so leicht waren die Berührungen denn auch nicht... Slavica riß ihn aus seinen Gedanken: "Siehst, du, mein Lieber, jetzt hast du es schon so gut wie überstanden. Und irgendwie war es doch auch schön, oder?" Tief in seinem Inneren mochte er ihr zustimmen, aber im Augenblick füllte der Schmerz ihn vollkommen aus. Alles brannte und schmerzte, jede Bewegung war qualvoll und jetzt spürte er auch psychisch, daß er in erster Linie ein Versuchsobjekt war. Alle Frauen haben sich auf ihm selbst verwirklicht, wie man heute wohl sagte, haben ihn bearbeitet, wie ein Künstler sein Werkstück, jede hatte ihre Handschrift hinterlassen, ihn im wahrsten Wortsinn geprägt und er hatte es zu erdulden. Ohne sein Beißholz hätte er geschrien wie am Spieß, Tränen der Schmerzen waren in seinen Augen gewesen und jede hatte es gesehen. Aber keine hatte Mitleid, im Gegenteil, es war ihnen nur Ansporn. Auf der anderen Seite war er aber auch stolz. Klaglos hatte er alles erduldet wie ein Held. Und er war um viele Erfahrungen reicher- süße und bittere. Aber jetzt durfte nicht mehr viel passieren, er war am Ende, nach inzwischen mehr als 48 Stunden Sklavendasein.
Slavica hatte ihm, bevor sie das Zimmer verlassen hatte, gesagt, daß er sich nun im Badezimmer in Ruhe regenerieren könne und so schleppte er sich dorthin. Im Spiegel betrachtete er sich und er war erschrocken. Sein Körper sah aus, wie eine Landkarte, übersät mit den verschiedensten Mißhandlungsmalen. Er ließ sich eine Badewanne ein. Er hatte das Bedürfnis, sich gründlich zu reinigen. Dabei war der Staub auf seinem Körper, den die verschiedenen Füße aufgetragen haben, noch das kleinste. Er stellte sich vor, daß sich so oder so ähnlich ein Vergewaltigungsopfer fühlen mußte und eigentlich war er ja auch nichts anderes. Seine Knochen und Gelenke schmerzten, als er sich in die Badewanne setzte, aber nur einen Augenblick lang- danach war das Brennen des Seifenwassers auf seiner Haut dominanter, dabei sollte es doch ein Cremebad sein. Aber alles egal. Er schloß die Augen und genoß die Stille, die Ruhe und auch die Sicherheit, die die verschlossene Badezimmertür trotz allem bot. Eine Dreiviertelstunde dämmerte er im Wasser vor ich hin, bis ihm das Wasser zu kalt wurde. Vorsichtig trocknete er sich ab, eigentlich war es mehr ein zaghaftes Tupfen. Er verbrauchte gefühlt eine halbe Flasche Nivea-Lotion und seine Haut sog sie gierig auf. Eigentlich wollte er sich auch noch rasieren, aber irgendwie war seine Gesichtshaut noch nicht in der richtigen Stimmung dazu. Als er das Badezimmer wieder verließ, fühlte er sich schon fast wie ein neuer Mensch, wenngleich die Schmerzen natürlich nicht fort waren. Aber auch die Stimmung war eine völlig andere. Die Frauen waren alle total locker und freundlich drauf, gingen beinahe liebevoll mit ihm um. Wenn ihm bei einer unbedachten Bewegung die Schmerzen anzusehen waren, wirkten sie fast fürsorglich. Es war, als wären sie alle alte Freunde und auch seine gefühlte Rolle war mit einem Mal eine andere. Er war Gast und wurde behandelt, wie ein Held. Lisa kam ihm entgegen und eröffnete ihm, daß es zum Abendbrot "Smörgåsbord" geben würde. Auf seinen fragenden Blick hin erläuterte sie, daß jede der Frauen eine kleine Leckerei für ihn vorbereitet hatte. Sie führte ihn ins Zimmer zurück und auf dem Tisch erwarteten ihn acht Kreationen, die eine verführerischer aussah als die andere, man hatte sich viel Mühe gegeben. Aber schließlich hatte er sich diese Belohnung ja auch redlich verdient. Alle wünschten ihm einen guten Appetit, aber zögerte mit dem Essen. Besorgte Blicke ruhten auf ihm, bis Lisa das Wort ergriff und ihn fragte, ob etwas nicht in Ordnung wäre. "Nein, nein, ist alles toll.", antwortete Simon, "es ist nur das Ambiente, das so ungewohnt ist. Wenn es euch nichts ausmacht, dann hätte ich einen Wunsch." Die Frauen sahen sich an und schließlich wieder ihn. Was denn dieser Wunsch wäre. "Nach allem, was wir gemeinsam hinter uns haben, würde ich mir wünschen, das jede von euch ihr Kunstwerk mit den Füßen platt tritt und ich würde es gerne von euren Füßen lecken. Ganz ohne Zwang und aus meinem Willen heraus. Außerdem würde ich gerne aus einem Schuh trinken."
Die eben noch besorgt dreinblickenden Damen brachen in schallendes Gelächter aus, heiter und erlöst. "Das mein Lieber ist ein Wunsch, den wir dir unmöglich abschlagen können und ich denke, ich spreche da für alle, daß es uns eine große Ehre ist.", sagte Lisa und alle nickten zustimmend. Slavica zog ihre Schuhe aus, goß einen Schluck Wein in den einen und reichte ihn Simon. Dann goß sie auch den Zweiten ein und prostete ihm mit einem lauten "Živeli!" zu. "Na zdrowie!", "Skål!", "Jasas!", "Santé!", "Slainte!" usw. riefen die anderen. Dann stieg eine nach der anderen auf den Tisch, setzte ihren Fuß auf das kulinarische Kunstwerk und zerdrückte es langsam und genüßlich. Hingebungsvoll schleckte Simon alles bis auf den letzten Krümel ab.
Es folgte noch ein zweistündiges Gespräch, in dessen Verlauf sie Simon Löcher in den Bauch fragten, wie er dieses oder jenes empfunden hatte, warum er sich gemeldet hatte, wie er es sich vorgestellt hatte und ob er sich nach dieser Erfahrung vorstellen könnte, sich erneut auf ein derartiges Experiment einzulassen. Er antwortete, so gut er es für den Augenblick konnte und alle machten sich eifrig Notizen. Simon konnte sehen, daß sie sich offenbar auch schon im Verlaufe des Wochenendes umfangreiche Notizen gemacht hatten, aber sein Wunsch nach Einblick wurde vehement zurückgewiesen. In einigen Wochen wollte man ihm erneut per eMail einen Fragenkatalog zukommenlassen, um zu sehen, wie sich seine Sicht der Dinge entwickelte.
Eigentlich war alles getan, was zu tun war, aber irgendwie konnte man sich jetzt nicht einfach so per Handschlag verabschieden. Plötzlich stand Elena auf und kam mit der Schüssel zurück, in der sich immer noch die Zettel mit den Namen befanden. Eine kleine Belohnung hatte Simon sich doch wohl auf jeden Fall verdient meinte sie und die anderen stimmten ihr zu. Simon wußte nicht recht, was er davon halten sollte. Einerseits dachte er an den gestrigen Abend und an das, was Slavica mit ihm gemacht hatte, andererseits war er zu dieser Zeit auch um einiges fitter und nicht so lädiert wie jetzt. Aber erstens hatte er den Eindruck, daß seine Meinung zu dieser Frage ohnehin nicht mehr von Bedeutung war, zweitens wollte er nicht die Stimmung verderben und unhöflich sein und drittens, na ja, war er trotz allem immer noch spitz wie Lumpi, denn so hart wie der Tag auch war, erregt hatte es ihn mehr als er sich hatte vorstellen können. Also, was sollte es? Slavica, die ja nicht mehr im Lostopf war, leitete diesmal die Verlosung. Sie mischte die Zettel durch und hielt Simon die Schüssel hin, doch dieser schüttelte den Kopf: "Sei du meine Glücksfee. Ich lege mein Schicksal in deine Hände." Also mischte Slavica erneut die Zettel, schloß die Augen und nahm einen Zettel aus der Schüssel. Sie stellte die Schüssel beiseite und begann langsam den Zettel auseinander zu falten. Alle blickten neugierig und versuchten den Namen zu lesen, doch sie wich geschickt aus und stellte sich so, daß niemand mitlesen konnte. Sie las den Namen zuerst leise, lächelte unmerklich und verkündete dann: "Der erste Preis geht an - - - eine junge Dame. Ihr Name fängt nicht mit S an." Damit waren Siobhán und Sandrine aus dem Rennen. "S hatten wir ja auch schon.", grinste Slavica, "aber ihr Name fängt auch nicht mit L an." Somit schieden Lisa und Linh auch aus, verblieben nur noch Elena, Agnieszka und Dolores. "Überhaupt fängt ihr Name nicht mit einem Vokal an, der Hauptgewinn geht an unsere liebe Doooolooooreees!"
Simon, der auf Agnieszka getippt hatte, war mit der Wahl zufrieden. Im Grunde war es ja auch egal, es war ja keine Niete im Topf. Er hoffte nur, daß Dolores nicht auf die Idee kam, ihm weitere Ohrfeigen zu geben. Als die anderen das Zimmer verlassen hatten, streifte Dolores ihr Strickkleid ab. Sie trug Seidenunterwäsche, die in verschiedenen Beige- und Brauntönen mit einem floralen Muster versehen war. Das sah sehr lecker aus. Dolores war vom Körperbau her eine echte Latina, mit großem Vorbau und einem Prachthintern. Und sie verstand es, sich zu bewegen. Sie schlich um Simon herum, wie ein Raubtier um seine Beute, er hockte noch vor dem Tisch und versuchte ihr mit seinen Augen zu folgen. Auf einmal stand sie hinter ihm und legte ihm ihr rechtes Bein über die Schulter. Mit dem Fuß fuhr sie langsam seinen Oberschenkel hinauf, bis es nicht mehr weiter ging. Sein kleiner Held richtete sich auf und ihr Fuß streichelte ihn sanft. Überhaupt war sie sehr vorsichtig und gab sich große Mühe, zumindest den Stellen an seinem Körper auszuweichen, wo eine Berührung offensichtlich schmerzhaft für ihn gewesen wäre. Er begann sich zu entspannen. Man konnte es zwar nie wissen, aber er ging davon aus, daß sie ihn wohl nicht überraschend ohrfeigen würde. Sie zog ihn mit dem Bein etwas nach hinten und dirigierte ihn mit ihrem Fuß so, daß er zwischen ihr und dem Tisch zu liegen kam. Ihr Fuß tastete sich seinen Körper hinauf, dabei wich er weiterhin allen Problemzonen aus. Ihr Fuß streichelte sein Gesicht und er erwiderte die Zärtlichkeit seinerseits mit Küssen. Das gleiche wiederholte sie mit ihrem anderen Fuß. Während sie mit ihrem Fuß seine Augen bedeckt hielt, streifte sie ihr Oberteil ab und ließ es auf sein Gesicht fallen. Er nahm den Duft ihres leichten, blumigen Parfums tief in sich auf. In der Zwischenzeit hatte sie sich hinter seinem Kopf hingekniet und sie beugte sich nach vorn, bis ihre Brüste sein Gesicht berührten. Simon war etwas irritiert und orientierungslos, wußte im ersten Moment nicht, was ihn da berührte, aber es war warm, weich und es roch gut, soviel konnte er durch den dünnen Seidenstoff spüren. Schließlich wischte sie mit ihren Brüsten ihr Oberteil von seinem Gesicht und er konnte sehen, daß die Glocken des Himmels für ihn läuteten. Sie spielte mit kreisenden Bewegungen auf seinem Gesicht und er war sich nicht ganz darüber im Klaren, ob er es wagen sollte, auch ihre Brüste zu küssen. Schließlich tat er es doch, an einem Tag wie heute war schließlich alles möglich. Und es schien ihr zu gefallen. Sie schnurrte, wie ein Kätzchen und begann ebenfalls, seinen Oberkörper mit zarten Küssen zu bedecken, wobei sie nun gezielt die besonders geschundenen Stellen aufsuchte. Sie hob ihre Knie über seine Arme und rutschte etwas nach unten. Ihr Unterleib schwebte nun über seinem Gesicht und er konnte ihren Duft riechen und die Hitze förmlich spüren. Seine Hände tasteen nach ihrem Hintern und begannen, ihn sanft zu massieren. Dolores erhob sich und stand nun so, daß sein Kopf zwischen ihren Füßen lag- ein phantastischer Anblick! Langsam zog sie auch das Höschen nach unten und auf den letzten Zentimetern half er ihr heraus. Nun setzte sie sich wieder auf sein Gesicht. Gaaanz langsam und mit unnachahmlichen Hüftbewegungen, daß ihm ganz heiß wurde. Er begann, sie mit seiner Zunge zu verwöhnen und sie stöhnte hemmungslos vor Lust. Gleichzeitig spielten ihre Hände an seinem Penis und an seinen Hoden, machten ihn immer heißer und kitzelten alle Leidenschaft aus seinem Leib und aus seiner Seele. Nachdem sie gekommen war, änderte sie die Stellung, sie saß nun mit ihrem Po mitten auf seinem Gesicht und Simon stellte überrascht fest, daß ihn das erst richtig anmachte. Ihre Füße legte sie auf seinen Bauch und begann damit, sein bestes Stück zu massieren. Auch sie bewies dabei ganz außerordentliches Geschick und er hatte dabei die ganze Zeit das Gefühl, daß es ihm jeden Augenblick kommen müßte. Er war total angespannt und fieberte dem Augenblick entgegen, aber auch sie verstand es, ihn dauerhaft in dieser Phase festzuhalten. Simon verging vor Lust und wand sich, so gut er es in dieser Position eben konnte. Sie beugte sich etwas vor, um zusätzlich mit den Fingern an seiner Eichel herumzuspielen, dabei erhöhte sich der Druck ihrer Fersen auf seinen Bauch und sie spürte, daß ihn das zusätzlich anmachte. Also drückte sie weiter, fester, während nun auch ihre Finger alles taten, um ihn wahnsinnig zu machen. Sie massierte seinen Bauch nun schon ziemlich kräftig und fragte ihn, ob sie sich auf ihn stellen solle, um ihn richtig durchzukneten. Er nickte im Rahmen seiner Möglichkeiten, aber anstatt es zu tun, fragte sie ihn erneut. Er nickte wieder und stöhnte so etwas wie ja, doch sie tat wieder, als hätte sie nicht verstanden. Stattdessen umschloß sie sein Glied sehr fest mit ihrer Hand und zog etwas daran. Sie fragte erneut und ehe er antworten konnte, rieb sie ihren Po auf seinem Gesicht hin und her, so daß er weder richtig nicken, noch sprechen konnte. Sie faßte mit der zweiten Hand auch seine Hoden und fragte erneut. Diesmal ließ sie es ihn schaffen, seinen Kopf etwas zur Seite zu drehen und er schrie beinahe "Ja, verdammt, bitte!" Auf ihre Frage, warum er das denn nicht gleich gesagt hätte, stöhnte er nur, während sie sich langsam erhob. Sie setzte vorsichtig einen Fuß auf seinen Bauch und begann zärtlich ihn zu massieren. Er wand sich und zuckte und sie trat ein kleines bißchen fester zu. Er lächelte, wand sich aber nach kurzer Zeit wieder. Sie ignorierte es, bisher gepreßt bat "Fester!". Sie erfüllte ihm den Wunsch und erhöhte den Druck noch etwas, aber es schien ihm nicht zu reichen. Erneut bat er um mehr Nachdruck. Nach und nach verstand sie, daß sein Bauch offenbar schon wieder soweit belastbar war. Schließlich stellte sie sich mit ihrem gesamten Gewicht auf ihn und massierte ihn mit bohrenden, kreisenden Bewegungen und er quietschte direkt vor Wonne. "Du bekommst gar nicht genug, was?", fragte sie und sie hätte sein Nicken nicht als Antwort gebraucht. Sie setzte den anderen Fuß auf den Tisch vor ihr und hob sich damit ein Stückchen an, um sich dann voll auf ihn zurückfallen zu lassen. Schließlich stieg sie auf den Tisch und sprang von dort auf ihn, doch es schien, als würde ihm auch das noch nicht reichen. "Komm, gib' alles!", preßte er hervor. "Also gut", dachte sie, "es soll ja eine Belohnung für ihn sein und er bekommt, was er will." Sie holte aus und traf ihn mit voller Kraft. "Jaaa..." klang es von unten und sie tat es erneut. Immer wieder. Immer schneller. Er hechelte im Takt. Ein lautes, gezogenes Stöhnen und eine warme Flüssigkeit an ihrem Bein verriet ihr, daß ein glücklicher Mann unter ihr lag. Es dauerte einige Minuten, bis er wieder normal atmen konnte, aber das selige Grinsen auf seinem Gesicht, das blieb.
Auch nachdem er schon gereinigt und bekleidet war, grinste er immer noch. Er verabschiedete sich von allen und es war zu spüren, daß allen der Abschied ein bißchen schwer fiel. Wieder unten auf der Straße kam ihm alles unwirklich vor, aber mit jeder Bewegung wurde ihm von Neuem klar, daß er das alles wirklich erlebt hatte.
Die Tage vergingen und nach und nach heilten die körperlichen Wunden. Lediglich Slavicas Absätze waren noch deutlich zu erkennen. Dafür setzten die psychischen Folgen ein. Während er Dolores' Hintern auf seinem Gesicht hatte, dachte er an nichts anderes, als an Dolores. Inzwischen aber erfüllten sich die Profezeihungen. Wenn er sich dabei ertappte, wie er einer Frau auf den A... starrte, kamen augenblicklich wieder die Bilder von Sandrine vor sein inneres Auge und er hörte ihre Stimme. Genauso war es bei allen anderen. Einmal klatschte jemand im Park, um ein paar Tauben zu verscheuchen und Simon zuckte zusammen, wie von Dolores' Händen getroffen. Neulich in der U-Bahnunterführung machte ihn der Klang der vielen Absätze beinahe irre, er hatte das Gefühl, eine ganze Herde Slavicas würde über ihn hinwegrennen und die beiden Punkte auf seinem Oberkörper juckten und brannten. Morgens und abends und immer wenn er sonst seinen Gürtel öffnete, spürte er wieder Elenas Peitsche.
Als nach sechs Wochen die angekündite eMail mit den Fragen eintraf, berichtete er von seiner Traumatisierung und von seinen sonstigen Erfahrungen. Er schloß mit einem Postscriptum: "Wenn ihr an dem Wochenende 26./27. noch nichts anderes vorhabt... ich habe Sehnsucht nach euch!"
E N D E[/b]
