28.04.2003, 17:34
Vielen Dank an Lady A, daß wir diese schöne Abhandlung hier posten dürfen:
Information - Bedeutung - Gefühl
gesprochen: "krasching" bedeutet es wörtlich übersetzt: zertreten, (zer-)quetschen, zerdrücken und steht dem englishen "to destroy" (zerstören) sehr nahe.
Crushing ist im Fussfetischbereich angesiedelt und wird hauptsächlich von und mit Hilfe von Frauenfüssen ausgeübt. Über diesen Bereich schreibe ich, ist er doch Teil meiner Leidenschaften:

Fussfetischisten haben auch beim Crushing die unterschiedlichsten Leidenschaften. In erster Linie geht es ihnen hier um die Zerstörung von Gegenständen (object-crush) und Lebensmitteln (food-crush), aber es gibt auch andere Variationen wie beispielsweise Insekten-Crush (i-crush), Animal-Crush (a-crush), Mammut-Crush (big-crush), Penis-Crush (p-crush, was zum Trampling zählt) und Po-Crush (butt-crush, das mehr zum Face-Sitting gehört).
Crushing wird durch die LADIES auf verschiedene Art und Weisen durchgeführt:
- mit Highheels oder anderem Schuhwerk
- in Nylons
- barfuss
- mit Gegenständen
- mit anderen Körperteilen als Füssen (z.B. butt-crush)
Auch bei diesen Fetischisten unterscheiden wir (wie in vielen anderen Bereichen auch wie z.B. Trampling und GTS) zwischen den rein Erlebnishungrigen, die ihre - meist sexuelle - Leidenschaft im Zerstören von Dingen sehen, und den eher devoten Menschen, die in erster Linie die Übermacht des Weibes dabei sehen.
Für beide Fraktionen gilt jedoch: crush macht sie klein und verletzbar. Da sie dies jedoch nicht real erleben wollen, haben sie ihre Fantasien auf Gegenstände projiziert, was keine körperlichen sondern mentale Schmerzempfindungen auslöst, welche sie wiederum geniessen.

Object-Crush
Feste Gegenst&nde werden unter Zuhilfenahme von Highheels oder anderem bevorzugtem Schuhwerk dem Erdboden gleichgemacht. Das knackende, krachende, knirschende Geräusch beim Zersplittern ruft einen zusätzlichen Reiz hervor. Dabei gilt: je lauter desto geil!

Food-Crush
Hier gilt eigentlich das Gleiche wie beim Object-Crush, allerdings verändert sich hier die Härte des Materials und das Geräusch, welches dabei entsteht. Das schmatzende, glibbernde Geräusch wirkt deshalb so stark auf die Libido des Mannes, weil die Feuchtigkeit und Weichheit einer Vagina unmittelbar projiziert wird.
Ein weiterer Fetischaspekt ist die Tatsache, dass die meisten Verehrer den zerstampften Brei anschliessend gerne zu sich nehmen - und zwar direkt vom Absatz oder Fuss der Lady.
Bei beiden Fetischvorlieben ist die Grundtendenz der Phantasie, selbst das Crush-Objekt zu sein. Die Macht der Lady führt ihn zum Exitus unter den herrlichen, göttlichen Füssen, dem absoluten Objekt seiner Sehnsüchte. Diese Ilussion, selbst das Opfer zu sein, ist für die Mehrzahl der Fetischisten hoch erregend. Die Faszination der Macht der Füsse einer (im günstigsten Fall angebeteten) LADY fasziniert bis zum Exzess. Der Prozess des sich-klein-Denkens tritt hier verstärkt auf (nettes Wortspiel *g*). Die Position unter den Sohlen oder Heels beim abschliessenden Ablecken intensiviert das Gefühl des Object-Seins.

Je intensiver dieser Gedanke wird, je länger sich ein Fetischist damit auseinander setzt und auch die Möglichkeit des realen Erlebens hat, desto fordernder werden seine Wünsche für sich selbst. So ist es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die "Wunschzettel" erweitern und immer bizarrere Wege gehen. Sind es zuerst nur kleine Objekte wie Zigarettenstummel oder Pommes Frites, welche auf dem Boden liegen und achtlos zertreten werden, so tendiert der wachsende Fetischist zu grösserem und auch härterem wie Eisenbahn- und LKW-Modellen, Handys etc.
Auch im Food-Bereich ist diese Tendenz deutlich spürbar. Ist es zuerst nur die Banane oder Götterspeise, so wird es irgendwann der Kürbis bis hin zur gedeckten Speisentafel, die anschliessend dem "grossen Fressen" nicht mehr unähnlich ist...
Immer gilt: je sadistischer und minuziös zerstörerischer die LADY ihr Werk vollbringt, desto intensiver und leidenschaftlicher erlebt es der Fetischist.
I-Crush
Hinter diesem Begriff verbergen sich Insekten genauso wie wirbelloses Getier (Würmer, Käfer, Schnecken etc). Das Objekt hat nun ein eigenes Leben, mit dem sich der Fetischist identifiziert. In seiner Phantasie ist er es, der sein Leben aushaucht unter den göttlichsten aller Sohlen. Er ist es, der die letzten Augenblicke erleben darf - aber eben nur illusorisch. Dennoch verschafft ihm dies höchste Befriedigung.
Die Todessehnsucht ist dabei ein nicht unerheblicher Aspekt, die sich jedoch ausschliesslich auf den Fetisch bezieht und das "normale" Leben in diesen Momenten ausgrenzt (meist sind diese Menschen recht tierlieb). Die Macht des weiblichen Fusses hat dabei immer Priorität: Mann ganz unten und Frau ganz oben. Dieses Gefüge impliziert m.E. die Akzeptanz des Matriarchats.

Ganz in der Nähe ist dann auch der Bereich Giantess angesiedelt, der durch die Verkörperung des Kleinstmannes (Mini-Zwerg in Ameisengrösse) die komplette auch körperliche Unterwerfung unter die Weiblichkeit an sich darstellt siehe Giantess/GTS.
Big-Crush
Hierbei handelt es sich um Grossgegenst&nde, die zwar mit den F&ssen demoliert werden, aber dennoch benötigt die Lady zusätzliche Hilfsmittel, um das zerstörerische Werk zu vollenden. Autos, Telefonzellen, Monitore usw. werden zusätzlich mit Hammer, Axt und anderen Werkzeugen zerschlagen, gespalten oder zerquetscht. Je brutaler die Lady dabei zuwerke geht, desto spannender und aufregender für den Verehrer. Auch hier spielen Geräusch und Lautstärke eine besondere Rolle.
Sitzt der Fetischist z.B. im zu demolierenden Auto, so hört er fast ausschliesslich auf das Geschehen. Durch die Reduzierung der Sinne wird seine Phantasie besonders angeregt - und nicht selten kann es geschehen, dass er während der Session mit geschlossenen Augen masturbiert.
A-Crush
Ein sehr umstrittener und verbotener Fetisch ist A-Crush, der harte und wirkliche Tiercrush. Der Fetischist sieht sich klar als das Tier, denn auch er nennt eine Wirbels&ule sein eigen, auch er könnte schreien, jammern und quietschen, wenn die mächtigen Füsse ihn langsam und qualvoll exekutieren. Da er selbst jedoch nicht wirklich am eigenen Schmerz interessiert ist, muss das Tier es für ihn aushalten. Die übermächtige Frau fügt dem Tier alle Pein der Welt zu, von der er träumt und sich nicht traut, real zu erleben. Schliesslich endet die Folter mit dem gnädigen Tod, wobei oft noch die Variante des Zerstörens des Kadavers angefügt wird.
In diesem Fetish steckt Geilheit aufgrund der übermächtigen Frau und gleichzeitig die Angst davor. Im Umkehrverhältnis wird diese Angst zur Positiv-Vision, die das Tier anstelle des Menschen erlebt. Schuldgefühle können durch das projizieren des ICH auf das Tier abgebaut und Erleichterung sowie grenzenlose Befreiungsgefühle anschliessend aufgebaut werden. Wichtiger Aspekt dabei ist die Freiwilligkeit, mit der der Fetischist sich hingibt. Das Gefühl des Plazebos Tier kommt ihm dabei nicht in den Sinn.
Tiertötung in Verbindung mit Lustgewinn ist auch Gewaltverherrlichung. Nicht nur deswegen ist diese Handlung nach geltendem Gesetz strafbar!

Butt-Crush
Die LADY crusht mit dem Po, dem angebeteten Körperteil, der für den Fan übermächtige Funktion hat. Nicht nur, dass der Hintern das Gesicht unter sich komplett begraben kann und die Atmung reduziert wird, nein, er ist meistens weich, warm und mollig und stellt die Wärme und Mütterlichkeit des weiblichen Geschlechtes dar. Zerdrückt und zerquetscht eine LADY mit diesem Körperteil einen Gegenstand oder gar ein Insekt, so bedeutet ihm dies psychologisch betrachtet die Rückkehr zum Anfang, das komplette Begrabenwerden unter der Mutter allen Seins.
Fast alle Verehrer dieser Variante sind auch Face-Sitting-Fans und begreifen sich als körpernahestes Sitzkissen der LADY. Atemreduktion und Gewichtsfetisch spielen eine nicht unerhebliche Rolle dabei. Doch auch hier gilt: das pure Erlebnis als reine Leidenschaft und das devote Naturell differenzieren sich.
Die Crushlady
Hier kann ich nur für mich sprechen, denn ich kenne die Gefühle anderer Ladies nur vom Hören-Sagen. Für gewöhnlich habe ich Freude an mutwilliger Zerstörung und geniesse gleichzeitig das Hochgefühl der Macht über den Zusehenden. Klassische Symptome des faszinierten Crushfans sind das Zittern der Hände, der starre Blick auf das Geschehen, die kurze, immer heftiger werdende Atmung - gleichsam paralysiert. Die Macht liegt ausschliesslich bei mir, der Fan muss sich mir in diesem Augenblick komplett unterordnen.

Ich zertrete mit Freude und Genuss vor allem Dinge, die ihm liebenswert und teuer sind. Ohne Rücksicht, ohne Gnade, ohne Tabu in dem Bewusstsein, dass er sich als das Opfer sieht und mir in diesem Augenblick restlos verfallen ist.
Eine wirkliche Freude der LADY am Crushen verrät sich übrigens im Glanz oder der Verschleierung der Augen, in kurzer Atmung, schneller werdenden Bewegungen und in-sich-selbst-Vergessen bei der Aktion (ich konnte mich zwar noch nicht selbst beobachten, aber so wurde es mir beschrieben).
Aber es ist auch das Geräusch des Objektes, das mich anmacht - denn was ist herrlicher, als wenn es kracht und knackt und knirscht unter den eigenen Füssen, was ist phantastischer als zu bemerken, wie die eigenen Füsse etwas zerkleinern und zerquetschen, und von der ursprünglichen Grösse bleiben nur ein Brei oder lauter kleine flache Teilchen übrig?! - und ich bin der Auslöser?!
Der Fetischist bemerkt im übrigen sehr wohl, ob eine LADY wahren Genuss am Zertreten findet oder dies nur im Zuge eines sogenannten Freundschaftsdienstes leistet oder ausprobiert oder es wegen des schnöden Mammons tut...

Safety
Wie bei jeder intensiv gelebten Leidenschaft gilt auch hier: safety first.
Highheels mit spitzen Absätzen können durch Absplitterungen am Objekt schmerzhafte Momente zufügen und im schlimmsten Falle sogar Wunden an Fuss oder Bein.
Hohe Plateaus oder Buffs können bei ungünstigem Aufkommen des Fusses zum gemeinen Umknicken des Gelenkes führen, was mit Kapsel(an-)rissen, Bänderrissen bis hin zu Kniescheibenverletzungen gehen kann.

Barfuss- und Nyloncrushing kann Schnittverletzungen an der Fuss-Sohle mit sich bringen.
Mein Appell an alle Ladies: wer noch nicht 100%ig sicheren Stand hat, sollte sich sinnvolle Möglichkeiten zum Festhalten während der Aktion suchen.
Denn nichts wirkt lächerlicher als gewollt und nicht gekonnt!
Information - Bedeutung - Gefühl
gesprochen: "krasching" bedeutet es wörtlich übersetzt: zertreten, (zer-)quetschen, zerdrücken und steht dem englishen "to destroy" (zerstören) sehr nahe.
Crushing ist im Fussfetischbereich angesiedelt und wird hauptsächlich von und mit Hilfe von Frauenfüssen ausgeübt. Über diesen Bereich schreibe ich, ist er doch Teil meiner Leidenschaften:

Fussfetischisten haben auch beim Crushing die unterschiedlichsten Leidenschaften. In erster Linie geht es ihnen hier um die Zerstörung von Gegenständen (object-crush) und Lebensmitteln (food-crush), aber es gibt auch andere Variationen wie beispielsweise Insekten-Crush (i-crush), Animal-Crush (a-crush), Mammut-Crush (big-crush), Penis-Crush (p-crush, was zum Trampling zählt) und Po-Crush (butt-crush, das mehr zum Face-Sitting gehört).
Crushing wird durch die LADIES auf verschiedene Art und Weisen durchgeführt:
- mit Highheels oder anderem Schuhwerk
- in Nylons
- barfuss
- mit Gegenständen
- mit anderen Körperteilen als Füssen (z.B. butt-crush)
Auch bei diesen Fetischisten unterscheiden wir (wie in vielen anderen Bereichen auch wie z.B. Trampling und GTS) zwischen den rein Erlebnishungrigen, die ihre - meist sexuelle - Leidenschaft im Zerstören von Dingen sehen, und den eher devoten Menschen, die in erster Linie die Übermacht des Weibes dabei sehen.
Für beide Fraktionen gilt jedoch: crush macht sie klein und verletzbar. Da sie dies jedoch nicht real erleben wollen, haben sie ihre Fantasien auf Gegenstände projiziert, was keine körperlichen sondern mentale Schmerzempfindungen auslöst, welche sie wiederum geniessen.

Object-Crush
Feste Gegenst&nde werden unter Zuhilfenahme von Highheels oder anderem bevorzugtem Schuhwerk dem Erdboden gleichgemacht. Das knackende, krachende, knirschende Geräusch beim Zersplittern ruft einen zusätzlichen Reiz hervor. Dabei gilt: je lauter desto geil!

Food-Crush
Hier gilt eigentlich das Gleiche wie beim Object-Crush, allerdings verändert sich hier die Härte des Materials und das Geräusch, welches dabei entsteht. Das schmatzende, glibbernde Geräusch wirkt deshalb so stark auf die Libido des Mannes, weil die Feuchtigkeit und Weichheit einer Vagina unmittelbar projiziert wird.
Ein weiterer Fetischaspekt ist die Tatsache, dass die meisten Verehrer den zerstampften Brei anschliessend gerne zu sich nehmen - und zwar direkt vom Absatz oder Fuss der Lady.
Bei beiden Fetischvorlieben ist die Grundtendenz der Phantasie, selbst das Crush-Objekt zu sein. Die Macht der Lady führt ihn zum Exitus unter den herrlichen, göttlichen Füssen, dem absoluten Objekt seiner Sehnsüchte. Diese Ilussion, selbst das Opfer zu sein, ist für die Mehrzahl der Fetischisten hoch erregend. Die Faszination der Macht der Füsse einer (im günstigsten Fall angebeteten) LADY fasziniert bis zum Exzess. Der Prozess des sich-klein-Denkens tritt hier verstärkt auf (nettes Wortspiel *g*). Die Position unter den Sohlen oder Heels beim abschliessenden Ablecken intensiviert das Gefühl des Object-Seins.

Je intensiver dieser Gedanke wird, je länger sich ein Fetischist damit auseinander setzt und auch die Möglichkeit des realen Erlebens hat, desto fordernder werden seine Wünsche für sich selbst. So ist es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die "Wunschzettel" erweitern und immer bizarrere Wege gehen. Sind es zuerst nur kleine Objekte wie Zigarettenstummel oder Pommes Frites, welche auf dem Boden liegen und achtlos zertreten werden, so tendiert der wachsende Fetischist zu grösserem und auch härterem wie Eisenbahn- und LKW-Modellen, Handys etc.
Auch im Food-Bereich ist diese Tendenz deutlich spürbar. Ist es zuerst nur die Banane oder Götterspeise, so wird es irgendwann der Kürbis bis hin zur gedeckten Speisentafel, die anschliessend dem "grossen Fressen" nicht mehr unähnlich ist...
Immer gilt: je sadistischer und minuziös zerstörerischer die LADY ihr Werk vollbringt, desto intensiver und leidenschaftlicher erlebt es der Fetischist.
I-Crush
Hinter diesem Begriff verbergen sich Insekten genauso wie wirbelloses Getier (Würmer, Käfer, Schnecken etc). Das Objekt hat nun ein eigenes Leben, mit dem sich der Fetischist identifiziert. In seiner Phantasie ist er es, der sein Leben aushaucht unter den göttlichsten aller Sohlen. Er ist es, der die letzten Augenblicke erleben darf - aber eben nur illusorisch. Dennoch verschafft ihm dies höchste Befriedigung.
Die Todessehnsucht ist dabei ein nicht unerheblicher Aspekt, die sich jedoch ausschliesslich auf den Fetisch bezieht und das "normale" Leben in diesen Momenten ausgrenzt (meist sind diese Menschen recht tierlieb). Die Macht des weiblichen Fusses hat dabei immer Priorität: Mann ganz unten und Frau ganz oben. Dieses Gefüge impliziert m.E. die Akzeptanz des Matriarchats.

Ganz in der Nähe ist dann auch der Bereich Giantess angesiedelt, der durch die Verkörperung des Kleinstmannes (Mini-Zwerg in Ameisengrösse) die komplette auch körperliche Unterwerfung unter die Weiblichkeit an sich darstellt siehe Giantess/GTS.
Big-Crush
Hierbei handelt es sich um Grossgegenst&nde, die zwar mit den F&ssen demoliert werden, aber dennoch benötigt die Lady zusätzliche Hilfsmittel, um das zerstörerische Werk zu vollenden. Autos, Telefonzellen, Monitore usw. werden zusätzlich mit Hammer, Axt und anderen Werkzeugen zerschlagen, gespalten oder zerquetscht. Je brutaler die Lady dabei zuwerke geht, desto spannender und aufregender für den Verehrer. Auch hier spielen Geräusch und Lautstärke eine besondere Rolle.
Sitzt der Fetischist z.B. im zu demolierenden Auto, so hört er fast ausschliesslich auf das Geschehen. Durch die Reduzierung der Sinne wird seine Phantasie besonders angeregt - und nicht selten kann es geschehen, dass er während der Session mit geschlossenen Augen masturbiert.
A-Crush
Ein sehr umstrittener und verbotener Fetisch ist A-Crush, der harte und wirkliche Tiercrush. Der Fetischist sieht sich klar als das Tier, denn auch er nennt eine Wirbels&ule sein eigen, auch er könnte schreien, jammern und quietschen, wenn die mächtigen Füsse ihn langsam und qualvoll exekutieren. Da er selbst jedoch nicht wirklich am eigenen Schmerz interessiert ist, muss das Tier es für ihn aushalten. Die übermächtige Frau fügt dem Tier alle Pein der Welt zu, von der er träumt und sich nicht traut, real zu erleben. Schliesslich endet die Folter mit dem gnädigen Tod, wobei oft noch die Variante des Zerstörens des Kadavers angefügt wird.
In diesem Fetish steckt Geilheit aufgrund der übermächtigen Frau und gleichzeitig die Angst davor. Im Umkehrverhältnis wird diese Angst zur Positiv-Vision, die das Tier anstelle des Menschen erlebt. Schuldgefühle können durch das projizieren des ICH auf das Tier abgebaut und Erleichterung sowie grenzenlose Befreiungsgefühle anschliessend aufgebaut werden. Wichtiger Aspekt dabei ist die Freiwilligkeit, mit der der Fetischist sich hingibt. Das Gefühl des Plazebos Tier kommt ihm dabei nicht in den Sinn.
Tiertötung in Verbindung mit Lustgewinn ist auch Gewaltverherrlichung. Nicht nur deswegen ist diese Handlung nach geltendem Gesetz strafbar!

Butt-Crush
Die LADY crusht mit dem Po, dem angebeteten Körperteil, der für den Fan übermächtige Funktion hat. Nicht nur, dass der Hintern das Gesicht unter sich komplett begraben kann und die Atmung reduziert wird, nein, er ist meistens weich, warm und mollig und stellt die Wärme und Mütterlichkeit des weiblichen Geschlechtes dar. Zerdrückt und zerquetscht eine LADY mit diesem Körperteil einen Gegenstand oder gar ein Insekt, so bedeutet ihm dies psychologisch betrachtet die Rückkehr zum Anfang, das komplette Begrabenwerden unter der Mutter allen Seins.
Fast alle Verehrer dieser Variante sind auch Face-Sitting-Fans und begreifen sich als körpernahestes Sitzkissen der LADY. Atemreduktion und Gewichtsfetisch spielen eine nicht unerhebliche Rolle dabei. Doch auch hier gilt: das pure Erlebnis als reine Leidenschaft und das devote Naturell differenzieren sich.
Die Crushlady
Hier kann ich nur für mich sprechen, denn ich kenne die Gefühle anderer Ladies nur vom Hören-Sagen. Für gewöhnlich habe ich Freude an mutwilliger Zerstörung und geniesse gleichzeitig das Hochgefühl der Macht über den Zusehenden. Klassische Symptome des faszinierten Crushfans sind das Zittern der Hände, der starre Blick auf das Geschehen, die kurze, immer heftiger werdende Atmung - gleichsam paralysiert. Die Macht liegt ausschliesslich bei mir, der Fan muss sich mir in diesem Augenblick komplett unterordnen.

Ich zertrete mit Freude und Genuss vor allem Dinge, die ihm liebenswert und teuer sind. Ohne Rücksicht, ohne Gnade, ohne Tabu in dem Bewusstsein, dass er sich als das Opfer sieht und mir in diesem Augenblick restlos verfallen ist.
Eine wirkliche Freude der LADY am Crushen verrät sich übrigens im Glanz oder der Verschleierung der Augen, in kurzer Atmung, schneller werdenden Bewegungen und in-sich-selbst-Vergessen bei der Aktion (ich konnte mich zwar noch nicht selbst beobachten, aber so wurde es mir beschrieben).
Aber es ist auch das Geräusch des Objektes, das mich anmacht - denn was ist herrlicher, als wenn es kracht und knackt und knirscht unter den eigenen Füssen, was ist phantastischer als zu bemerken, wie die eigenen Füsse etwas zerkleinern und zerquetschen, und von der ursprünglichen Grösse bleiben nur ein Brei oder lauter kleine flache Teilchen übrig?! - und ich bin der Auslöser?!
Der Fetischist bemerkt im übrigen sehr wohl, ob eine LADY wahren Genuss am Zertreten findet oder dies nur im Zuge eines sogenannten Freundschaftsdienstes leistet oder ausprobiert oder es wegen des schnöden Mammons tut...

Safety
Wie bei jeder intensiv gelebten Leidenschaft gilt auch hier: safety first.
Highheels mit spitzen Absätzen können durch Absplitterungen am Objekt schmerzhafte Momente zufügen und im schlimmsten Falle sogar Wunden an Fuss oder Bein.
Hohe Plateaus oder Buffs können bei ungünstigem Aufkommen des Fusses zum gemeinen Umknicken des Gelenkes führen, was mit Kapsel(an-)rissen, Bänderrissen bis hin zu Kniescheibenverletzungen gehen kann.

Barfuss- und Nyloncrushing kann Schnittverletzungen an der Fuss-Sohle mit sich bringen.
Mein Appell an alle Ladies: wer noch nicht 100%ig sicheren Stand hat, sollte sich sinnvolle Möglichkeiten zum Festhalten während der Aktion suchen.
Denn nichts wirkt lächerlicher als gewollt und nicht gekonnt!